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“Vor Ihnen steht ein dankbarer Mann”

“Vor Ihnen steht ein dankbarer Mann, bewegt und voller Freude darüber, dass das [niederländische] Nationalkomitee [ihn] für den 4. und 5. Mai [als] den deutschen Bundespräsidenten eingeladen hat…” – Bundespräsident Joachim Gauck ist es gelungen, die Befreiung vom Nationalsozialismus schon vor dem 8. Mai zu feiern, indem er drei Tage zuvor an der Siegesfeier in den Niederlanden teilnahm. – Daß in der DDR die Niederlage des Faschismus als Befreiung angesehen wurde, entsprach der dort gepflegten Ideologie, wonach der real existierende Sozialismus in Gestalt der Roten Armee der eigentliche Gegner und damit der eigentliche Sieger über den Faschismus war, sollte dieser doch nur eine Extremvariante des Kapitalismus darstellen; die Westalliierten waren demnach nicht mehr als Deutschlands im Grunde zu derselben Entartung des Faschismus fähige Konkurrenten. Jeder Sozialist stand aber auf der Seite der Befreier, der Menschheitsbeglücker, auch der deutsche. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unternehmen “Blaue Karte”

Wenn ein Arzt, Mathematiker, Ingenieur o.ä. aus der Fremde zu uns kommt, um hier als Inhaber einer „Blauen Karte“ für 33.000 Euro Jahresgehalt zu arbeiten, kann man davon ausgehen, daß er einem ärmeren Volk enstammt, denn sonst würde er ein solches Angebot kaum annehmen; seinem Volk wird er künftig fehlen, da er nicht mehr zur Vergrößerung von dessen Wohlstand beitragen kann. Was aber bleibt dem deutschen Arzt, Mathematiker, Ingenieur etc.: Wenn er überhaupt noch eine Anstellung findet, dann wird sie bei 33.000 Euro Jahresgehalt liegen, sobald der Zustrom an fremdstämmigen Konkurrenten ausreichend ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Novalis, Die Christenheit oder Europa

Novalis, Die Christenheit oder Europa (1799; erschienen in Auszügen 1802, vollständig 1826)

Zusammenfassung durch Zitatauswahl mit sinngemäßen Ergänzungen Diesen Beitrag weiterlesen »

Renovatio Germaniae

Eine Erneuerung Deutschlands, oder vielleicht noch treffender, seine geistige Wiederherstellung, also die Restitutio Germaniae, darf man wohl als das gemeinsame Ziel all derer bezeichnen, die dem Verfall angesichts von Umerziehung und Elitenaustausch begegnen möchten. Was ist aus Deutschland mit seiner reichen Geschichte geworden? – Antworten sind schon so häufig gegeben worden, daß ich mir ihre Wiederholung an dieser Stelle erspare. Diesen Beitrag weiterlesen »

Preis dem Todesüberwinder!

O Haupt voll Blut und Wunden

O Haupt voll Blut und Wunden, / voll Schmerz und voller Hohn,

o Haupt, zum Spott gebunden / mit einer Dornenkron,

o Haupt, sonst schön gekrönet / mit höchster Ehr und Zier,

jetzt aber höchst verhöhnet, / gegrüßet seist du mir!

Trübe Aussichten

Sieben deutsche Städte wollen Gedenkorte schaffen für die Mordopfer, die dem sog. NSU zugeschrieben werden. Straßen oder Plätze sollen Namen der Toten erhalten. – Wenn daraufhin jemand – nicht mit rhetorischem Pathos, sondern – allen Ernstes fragte, wo denn der Gedenkort für die nicht aus Haß gegen Fremde, sondern aus Haß gegen alles Deutsche Getöteten bleibe, würde er damit zeigen, daß er nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schöne neue Arbeitswelt

Nicht nur durch die Verbreitung der EDV-Technik hat sich die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Vieles andere kommt hinzu, so die Steigerung des Arbeitstempos. – Man schaue sich z.B. einmal ältere Spielfilme an: Nicht selten sind Arbeitnehmer zu sehen, die an die sechzig Jahre oder noch älter zu sein scheinen. Das war keine verzerrte Darstellung der Wirklichkeit: Es herrschte geradezu ein Mangel an Arbeitskräften. – Wieviele der Sechzigjährigen sind heute noch Arbeitnehmer in Vollzeitbeschäftigung? Diesen Beitrag weiterlesen »

Zu früh geschwiegen

Nun hatte man nach deutschem Vorbild auch in Frankreich eine Schweigeminute eingelegt, um damit der jüngsten Opfer desjenigen zu gedenken, den man in bunten Zeiten einzig noch mit gutem Gewissen als Feind identifizieren darf, da stellt sich heraus, daß die Morde aus den Reihen extremistischer Mohammedaner heraus begangen wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Modell einer bunten Republik

Zum Vergleich mit dem Aufbau des Staates nach Schmitt hier das globalistische, heute nahezu selbstverständlich gewordene Modell einer bunten Teilrepublik des in Verwirklichung befindlichen Weltstaates. – Die Freund-Feind-Unterscheidung, die sich (wie ich meine) nicht erst im Bürgerkrieg auf das Innere eines Staates angewandt wird, kommt nun um so mehr zum Tragen, da mit dem Verlust der Souveränität die Freund-Feind-Unterscheidung im Äußeren nur noch analog zu der der Vormacht getroffen werden darf. Diesen Beitrag weiterlesen »