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Stelle für Inländerdiskriminierung: FPÖ zieht Bilanz

Wir berichteten bereits auf dem alten DK von der Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung, die die FPÖ 2008 in Österreich einrichtete. Über die Gratis-Hotline (0800 220 888, werktags 10-16 Uhr) oder Internet-Formular (www.fpoe-wien.at) können Menschen Benachteiligungen von Inländern oder Übergriffe jedweder Art durch Zuwanderer melden.

Heute stellte Strache seine Bilanz vor:  Innerhalb von 14 Monaten gingen über 2200 Meldungen ein, 90 Prozent davon kamen aus Wien und betreffen vor allem Konflikte mit jungen Ausländern – die Diskriminierung von Österreichern durch Migranten nehme mittlerweile erschreckende Ausmaße an. Von Mobbing in Schulen über Schlägereien in Parkanlangen, öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Spielplätzen, bis hin zum planmäßigen “Abziehen” sei  alles vertreten. Dabei wollten die Betroffenen fast immer anonym bleiben, um sich nicht die Rache der in Rudeln auftretenden  Migranten zuzuziehen. Strache:  “Es eskaliert”.

Die FPÖ vermutet, daß diese Ergebnisse  aber nur die “Spitze des Eisbergs” sind, weil die tagtäglichen Diskriminierungen von Inländern vom politischen Establishment geleugnet oder verharmlost und von vielen Medien  totgeschwiegen würden.

Kommt einem bekannt vor.

-> Strache: “Inländerdiskriminierung steigt drastisch an”
-> Strache zur Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung: Österreicher geraten immer mehr unter die Räder

9 Kommentare zu „Stelle für Inländerdiskriminierung: FPÖ zieht Bilanz“

  • Wahr-Sager:

    Gibt es hierzulande auch eine Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung?
    Die Bilanz in Österreich ist sehr interessant: Demnach gehen dort also monatlich durchschnittlich über 150 Meldungen ein, das sind täglich ~5 Meldungen.
    Nicht erstaunlich ist es, dass derartige Meldungen von der hiesigen Medienlandschaft ignoriert werden. So siehts aus in der BRDDR.

  • Man sieht es doch allein schon am Begriff des “Rassismus” hier in Deutschland. Nur Deutsche können Volksverhetzung und Rassenhass betreiben, Ausländer gegen Deutsche können das nicht. Und die Rechtfertiggung dafür, dass Deutsche ja die Mehrheit wären und eine Mehrheit angeblich nicht “diskriminiert” werden könnte, ist doch hanebüchen und entbehrt jeder Logik.

    Rassismus bleibt Rassismus. Wenn ein Schwarzer umgeben von 5 Deutschen sagt “Ihr scheiss Weißen”, dann ist das Rassismus, auch wenn er in der Minderheit ist, ganz einfach.

    Aber ich glaube mit normalem Menschenverstand hat man hier sowieso verloren. Wir leben in einer Generation der Sozialpädagogen und Gutmenschen.

  • Gibt es hierzulande auch eine Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung?

    Auch die Pro-Bewegung in NRW hat eine Kummernummer, eine Möglichkeit, Beschwerden per e-mail einzureichen,  habe ich auf ihrer Seite nicht gefunden.

    Ich fand gut, dass Strache auch die EU-Rassismusstudie scharf kritisiert hat und darauf hinweist, dass der Inländerrassimus natürlich wieder überhaupt kein Thema in dieser Studie ist.

    EU-Rassismus-Studie: Strache/Mölzer: Inländer Diskriminierung wieder nicht untersucht

  • Etwas größeres, derartiges in Deutschland einzurichten, dürfte an der massiven Bombarde von lächerlichen Rassismusvorwürfen scheitern…

  • @ Nörgler

    Es muss ja nicht gleich etwas Großes sein – da hast du Recht, da wären die Wächter der PC sofort in Frontstellung. Aber einen Grundstein legen, auf dem dann Schritt für Schritt aufgebaut würde, wäre ein erster richtiger Baustein. Es ist bedauerlich, dass die sich national nennenden Parteien bisher nicht auf die Idee gekommen sind,  etwas derartiges in Angriff zu nehmen.

  • Wahr-Sager:

    @Judith:
    Aha, interessant. Dann bin ich mal auf deren Bilanz gespannt. Die dürfte allerdings in Hinblick auf die Resonanz schlechter ausfallen, weil es sich um eine Mobilfunk-Nummer handelt.
    Bei diesem zweierlei Maß messen kann man sich nur noch ständig übergeben. Dennoch denke ich, dass es sich letztendlich lohnt, sich für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit in jeder Beziehung einzusetzen.

  • Wahr-Sager:

    Übrigens ist die Idee, eine Anlaufstelle für Opfer von Inländerdiskriminierung einzurichten, generell ganz gut. Und wenn dann noch Blogs wie Junge Freiheit, dieser und andere zusammen arbeiten und regelmäßig über solche Opfer berichten, ergibt sich ein Synergieeffekt, der letztendlich kaum übersehen werden kann.

  • Das Problem ist doch, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die rassistischen Übergriffen von Ausländern ausgesetzt sind /waren, das gar nicht in Richtung Rassismus einstufen können, weil sie den Leitsatz “Nur Deutsche sind rassistisch”, wie er in den nationalen Gesetzen, den EU-Gesetzen und Berichterstattung immer unterschwellig mittransportiert wird, total verinnerlicht haben. Sie haben jedes Gefühl für sich selbst verloren.

    Und selbst wenn sie den gegen sich gerichteten Rassismus spüren, glauben sie, sie  seien ein Einzelfall [was sie ja auch glauben sollen]. Erst eine Stelle, die Fälle sammelt, statistisch aufbereitet und in Form von Studien darstellt, würde diese Irrtümer beseitigen.

    Für Kinder und junge Deutsche, die tatsächlich flächendeckend in die Minderheit kommen werden [und nicht einfach, wie heute,  nur bestimmte Stadtteile, Uhrzeiten, Parks, Buslinien etc. vermeiden müssen] könnte eine solche Stelle mitentscheidend sein, wie sich ihr Leben in Deutschland zukünftig  gestalten wird.

  • Wahr-Sager:

    Gut, Indoktrinierung ist das eine, Informationsverbreitung das andere. Deswegen sollte es eine solche Stelle für Inländerdiskriminierung auch hierzulande geben, wobei dann Blogs wie dieser deutlich darauf verweisen sollten. Der Rest wird dann durch die Presse (auch schlechte Presse ist Werbung) und Google-Verweise erfolgen.

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