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Auf anderen Wiesen gepflückt

Heute mache ich mir einen bequemen Tag und verweise auf zwei Artikel anderer Blogs:

Der erste ist von Martin Lichtmesz und auf Sezession zu lesen: Gilad Atzmon, die offene Gesellschaft und Auschwitz.  

Der zweite ist von Manfred auf Politische Korrektheiten: Eine Analyse der CDU/CSU und wie die Union sich tatsächlich zum EU-Beitritt der Türkei positioniert. Verrat mit Ansage.

1 Kommentar zu „Auf anderen Wiesen gepflückt“

  • Wahr-Sager:

    Ich habe im Rahmen von HC-Diskussionen ja schon öfters Gilad Atzmon erwähnt, dem man als Juden nicht so einfach mit der Nazi-Keule kommen kann. Und dennoch wohnt er in London, weil er in Israel wegen “Holocaust-Leugnung” verurteilt würde.
    In dem sehr interessanten Beitrag auf Sezession ist eine Kernaussage zu lesen, weswegen es rechte Parteien hierzulande so schwer haben:

    In Europa ist es die parlamentarische Linke, die aus Auschwitz Profit schlägt. Solange Auschwitz im täglichen Diskurses verwurzelt ist, kann die Rechte niemals ihr Haupt erheben. (…)

    In Europa wird jegliche nationale Ambition, und wenn es nur eine demographische Sorge ist, die nach Fremdenfeindlichkeit klingen mag, sofort als Wiedererwachen des Nazismus etikettiert. Diese niederdrückende Weltanschauung verlangt, daß die Menschen keine Zuneigung zu ihrem Land zeigen dürfen.

    Auch Rechte selbst bzw. die, die sich als solche oder als “Liberale” sehen oder bezeichnen, haben mitunter ein Problem, über den HC kontrovers zu diskutieren. Da wird dann vorsichtshalber zensiert, um den Status Quo der neuen Religion beizubehalten.
    Wer sich aber für freiheitlich hält, der sollte bedenken, dass er mit der Verunglimpfung Andersdenkender sich selbst teilweise dem Diktum Linker unterwirft und zudem jenen sog. “Holocaust-Leugnern” niedere Absichten unterstellt, ohne dafür plausible Gründe zu nennen, was möglicherweise Zeichen einer gelungenen politischen Indoktrinierung ist.

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