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Der Hölle so nah

Zwischen Frühjahr 1945 und Ende 1953 wurden in der Sowjetischen Besatzungszone und dann in der DDR etwa 35.000 Zivilisten von sowjetischen Militärgerichten jedweder Art verurteilt – mehrere Tausende von ihnen wurden jetzt rehabilitiert:

Mehrere Tausend Deutsche, die von sowjetischen Militärgerichten nach dem Zweiten Weltkrieg aus politischen Gründen verurteilt worden sind, sind rehabilitiert worden. Das hat die Dokumentationsstelle der „Stiftung Sächsische Gedenkstätten“ in Dresden der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mitgeteilt. Mitte November sollen die Namen von 10.091 Personen, deren Urteile in den vergangenen Jahren durch die Moskauer Militärstaatsanwaltschaft überprüft wurden, auf der Internetseite www.dokst.de veröffentlicht werden.

Mehr als 90 %der Antragsteller seien mit ihrem Rehabilitierungsbegehren erfolgreich gewesen,so der Leiter der Stiftung, Klaus-Dieter Müller, in der F.A.Z: Die Stiftung beginne nun mit der Suche nach Betroffenen oder heute lebenden Familienmitgliedern der damals meist zu Unrecht verurteilten Deutschen, die von der Rehabilitierung noch nichts wissen.

[1] FAZ:  Tausende Deutsche in Russland rehabilitiert

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