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Griechenland will neue Reparationsgelder vom deutschen Steuerzahler

Griechenland will von Deutschland neue Reparationen für die Folgen der nationalsozialistischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, meldet die Athener Nachrichtenagentur ANA unter Berufung auf Regierungschef Giorgos Papandreou  – er will sich den einschlägigen italienischen Forderungen gegen Deutschland vor dem UN-Gericht in Den Haag anschließen.

Die griechische Opposition hatte bereits im Frühjahr 2010 angeregt, von Deutschland neue Entschädigungen für Leid und Zerstörungen durch die Wehrmachtsoldaten als Besatzer im Zweiten Weltkrieg einzufordern, um mit dem Geld die zerrütteten griechischen Staatsfinanzen zu sanieren. Premierminister Papandreou sagte damals, Griechenland halte an seinen Entschädigungsrechten fest, werde diese jedoch in der nächsten Zeit nicht geltend machen.

[1] Griechenland will doch erneute Kriegsentschädigung von Deutschland

Der deutsche Steuerzahler hat bereits 1960 Griechenland 115 Mio. DM-Mark bezahlt. Nur damit klar ist, von welcher Summe wir reden, 1960 waren 115 Millionen Deutsche Mark eine Riesenstange Geld:  Ein  Kilo Brot kostete  95 Pfennig  [in D., ich Griechenland war es bedeutend billiger]1 Unze Gold rund 35 $  [heute 1100 $] und 1 $ war damals rund 4 DM wert. Das war ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Griechenland und Deutschland.  Trotzdem war klar, dass auch dieser Vertrag nicht gehalten  und die Forderungen keine Ende nehmen werden.

Ich bin wirklich froh, dass meine Steuern mittlerweile weder in deutsche noch EU-Kassen einfließen. Ich wüßte nicht, wie ich bei dieser widerwärtigen Ausquetscherei – endlose Wiedergutmachungsforderungen, EU-Umverteilung, Schuldenübernahmen für Banken und für fremde EU-Staaten, Kosten für die desaströse Zuwanderung und exorbitante Sozialgelder, im Gegenzug dafür Dauerschuldkult und Nazikeule – noch die Motivation für Erwerbsarbeit oder überhaupt einen Kinderwunsch aufrecht erhalten sollte.

7 Kommentare zu „Griechenland will neue Reparationsgelder vom deutschen Steuerzahler“

  • Friedrich:

    @Judith

    Tröste dich, du bist Teil einer Massenbewegung. Die zunehmende Auswanderung von Deutschen war Gegenstand einer empirischen Untersuchung an der Universität Göttingen.

    2006 haben knapp 145.000 Deutsche das Land verlassen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das so viele wie seit 1954 nicht mehr. Die meisten von ihnen zog es in die Schweiz und nach Österreich (16 %). Etwa jeder Zwölfte ging in die Vereinigten Staaten oder nach Kanada. Beliebt waren außerdem Polen und Großbritannien (jeweils 6 %) sowie Frankreich und Spanien (je rund 5 %).

    2007 wanderten trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und positiver Wirtschaftsdaten insgesamt 161.105 Deutsche aus Deutschland aus. Das sind 3,9% mehr als im Vorjahr
    2008. Der Trend hält an, dem Heimatland den Rücken zu kehren. 175.000 Deutsche machten sich vom deutschen Acker.

    2009 das gleiche Bild. Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Zum Weihnachtsfest 2009 bieten deutsche Fluggesellschaften sogar einen Weihnachtsbaumtransport für Auswanderer an.

    Die Zahlen für 2010 stehen noch aus. Sie werden aber kaum besser sein.

    Es sind meist Akademiker und hochqualifizierte deutsche Fachkräfte. Laut OECD kehren in der Hauptsache Ärzte, Ingenieure, junge Wissenschaftler, Facharbeiter und Handwerker Deutschland den Rücken. Das Durchschnittsalter deutscher Auswanderer liegt bei 32 Jahren, es ist eine stille Revolution des deutschen Mittelstandes. Der Bevölkerungsausstausch ist in vollem Gang.

    http://www.auswandern-handbuch.de/die-stille-revolutin-des-mittelstandes/
    http://www.auswanderer-blog.de/auswanderer-ziele-2007/
    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Zahl-der-Auswanderer-steigt-wieder-an_aid_735740.html 
    http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumne-weimers-woche/auswanderer-jeden-tag-verliert-deutschland-ein-dorf;2497975

  • Georg Mogel:

    Auf das dreiste griechische Anspruchsverhalten gibt es angesichts der von der BRD bereits geleisteten förmlichen “Wiedergutmachung” und der bis in die Gegenwart von uns gewährten Transfer-Euronen, nur eine notwendige Antwort.
    Seit der Gründung der BRD ist das Bestreben, es allen recht zu machen, eine Konstante “deutscher” Außenpolitik.
    Die Deutschen erstreben “freundschaftliche Beziehungen mit dem Himmel, vertiefte Partnerschaft mit der Erde, aber auch fruchtbare Zusammenarbeit mit der Hölle”, wie der britische Historiker Timothy G. Ash meinte.

  • Freidenker:

    Vielleicht sollten wir doch noch ein paar Panzer an die Türkei liefern ?
    Langfristig würde sich das rechnen, die Türken bezahlen im Vergleich zu den Griechen wenigstens gelieferte Waren, und nach erfolgreichem Einsatz der selbigen ist nix mehr mit dummdreisten griechischen Forderungen.

    Man verzeihe mir meine Bösartigkeit, aber bei Meldungen wie dieser platzt mir als einfach der Sack !!!

  • Ganz ehrlich Freidenker, George Mogol – mir geht es ähnlich.

    Ich bin ja normalerweise eine um Contenance bemühte Frau – aber der nächste Idiot, der hier auf das Blog rauscht und mir wieder irgendein Relativierungsblafasel an die Rippen labert, zerreisse ich virtuell eigenhändig in der Luft.

  • @Friedrich

    Wie wär es mit ein paar Verlinkungen weniger. Mit sovielen Verweisen marschiert ihr direkt in den Spamfilter und ich muss euch dann raus fischen.

    Auswandern in ein anderes EU-Land ist witzlos, weil die Steuern dann doch in den großen EU-Topf zur Umverteilung gehen. Wenn schon Auswandern, dann richtig: raus aus dem EU-Raum. Schweiz, Kroatien, USA, Australien, Kanada, Russland, Neuseeland, Uruquay, Paraquay, Brasilien, Israel u.ä.

  • […] Freidenker zu den griechischen Reparationsforderungen Weitersagen:Weitere Artikel zum Thema:Griechenland bittet zur KasseDie Unschuld vom Griechenlande Veröffentlicht in Zitat | Schlagworte: Griechenland, Reparationsfoprderungen […]

  • Freidenker:

    Dschungelcamp !!! 

    Dirk Bach über die Flut in Australien: „Der Wasserschaden geht in die Milliarden, wir können also nur froh sein, dass Australien nicht in die EU kann, sonst wüssten wir schon wieder, wer das bezahlt.”

    Also im Zweifelsfall lieber Dschungelcamp schauen, das Invormationsniveau liegt selbst hier mittlerweile weit über dem der Tagesschau.

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