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Barack-Abraham Lincoln-Obama: Fans auf allen Kanälen

 

Barack-Abraham Lincoln-Obama
[Fotomontage: Ron English, Bildquelle].

Obama ist ganz offensichtlich ein Fan von Abraham Lincoln – immerzu sucht er die Nähe zu dieser Lichtgestalt der amerikanischen Geschichte, die den Bürgerkrieg durchstand, die schwarzen Sklaven befreite und das zerstörte Land heilen wollte, schreibt bazonline.  Dem Princeton-Historiker Sean Wilentz wurde das langsam zu blöd und er wies ganz uncharmant drauf hin, dass Obama noch keinen einzigen Tag im Weißen Haus verbracht hat.

Na, das soll er mal unserer Presse hier flüstern: Die schnappen mittlerweile total über und warten nur noch darauf, dass Obama bei der Amtseinführung über’s Wasser wandelt.

25 Kommentare zu „Barack-Abraham Lincoln-Obama: Fans auf allen Kanälen“

  • frank:

    Gerade mal TV durchgezappt: ARD, ZDF, Phoenix, CNN übertragen natürlich Obamas Siegesfeier.
    Fernseher wieder ausgeschaltet.

  • Wahr-Sager:

    Na, das soll er mal unserer Presse hier flüstern: Die schnappen mittlerweile total über und warten nur noch darauf, dass Obama bei der Amtseinführung über’s Wasser wandelt.

    Hehe. Diese abstruse Euphorie hat in gewisser Weise schon krankhafte Züge.

  • Sir Toby:

    Ich habe grade meinen Computer eingeschaltet und bin auf die Seite hier gegangen. Dabei fiel der untere Rand des Bildschirms in die Mitte der Nase des obigen Fotos, so dass ich nur die Augen, die Stirn und den oberen Teil der Nase sehen konnte, und da war ich sicher das ist ein Bild von Alfred E. Neumann. Aber dann habe ich mir natürlich das ganze Foto angesehen und gemerkt …. das ist ein Bild von Alfred E. Neumann.

  • Sir Toby:

    Ach, Frage an alle: Da gibts doch dieses Monument Valley – drüben, in den Vereinigten Staaten von Obama, mit diesen vier Präsidentenköpfen. Weiß einer, ob die Arbeiten für den Obama-Kopf als Nachtrag – oder auch Krönung –  schon begonnen haben??

  • Die bisherigen werden ALLE abgeschlagen und nur noch ein Obama-Kopf hingemeißelt. Hast du das noch nicht gewusst? Stand doch überall..

  • Sir Toby:

    # Alexander L.

    Schande über mich! Ich les halt keine Printmedien mehr … muß ich unbedingt wieder mit anfangen.     :D

  • vakna:

    Bin heute erwacht, das Radio hat mich mit DRS4 Info berieselt. Im Beitrag war auch von Lincoln die Rede. Wenn ich das im Halbschlaf richtig mitbekommen habe,  hat er sich zwar für die Sklavenbefreiung eingesetzt, diesen aber klipp und klar gesagt, daß er sie nicht als gleichberechtigt sieht.
     
    Ich erneuere hiermit auch meine Prognose, daß die Leute, die jetzt Obama als “Schwarzen” sehen, bei auftretenden Problemen seinen “weißen” Anteil entdecken und diesen genauso in den Vordergrund spielen.

  • MoMo:

    Boah das Bild ist zum kringeln, ich habs mir gleich runtergeladen :-)

    Aber ernsthaft, soviel ich weiß  ist Lincoln ermordet worden. Wäre ich Obama wäre ich vorsichtig mit den Vorbildern

  • Avk:

    Mir tut Obama fast ein wenig leid, denn er kann den Anforderungen nicht genügen. Dazu ist die Latte viel zu hoch gehängt und er ist nicht Jesus.

    Andererseits hat er mit seinem emotionalen Wahlkampf und seinen Heilsversprechen (Change, yes we can) selbst dazu beigetragen. Unsauber ist das Gesülze von Sklaverei u.ä. Obama ist kein Nachfahre von Sklaven, und nun zu suggerieren, da bestünde ein Zusammenhang,  ist unredlich.

  • Solche Inauguration  Ansprachen sind  von Natur sehr populistisch und genügend “Populus ” war ja zugegen. Wenn die ProKoelner etc bloss sowas mal erleben würden,  bräuchte  man nicht sieben mal um den Bundestag herumziehen bevor die Mauern fallen. Eure “gut and brain”-losen Politverbrecher hätten sich dann schnellstens aus dem Staub gemacht. Aber USA ist nicht BDDR Loyalty and Patriotism sind dort die neuen Obama Schlagwörter. Bei euch wird man wohl eher gelyncht wenn man von Loyalität (zum  Heimatland) und von Vaterlandsliebe öffentlich spricht und dabei schwarz -rot-gold zeigt…. Der liebe B.H.Obama wird aber auch einen vorsichtigen Gratwandel machen müssen, wenn er beiden, dem alten Abraham und seinen vielen Abraham’s um ihn herum, gerecht werden will. Sowas kann ins Auge gehen, besonders wenn man die schon lange überfällige Korrektur des Banksystems in USA und anderswo ins Auge fasst. Da sind schon zwei USA Presidenten drauf gegangen, die aus ihrer Marionetten Rolle eine eigenständige machen wollten, auch wenn man vorher loyal und patriotisch vorher militärische Krisen überwunden hatte. Wenns um Geld geht wird es ernst, sehr ernst.  A.Lincoln wusste was gemacht werden sollte, aber eine Kugel ändert schon  Pläne…genau wie mit J.F.K.

  • Anna Luehse:

    @Canuck: …schon lange überfällige Korrektur des Banksystems in USA und anderswo ins Auge fasst.. Daran arbeiten schon andere. Henry Kissinger: “Am Ende des Tages kann das politische und wirtschaftliche System nur auf 2 Wegen harmonisiert werden: Durch die Schaffung eines internationalen politischen Regelsystems, das die gleiche Reichweite hat wie das wirtschaftliche System; oder das Schrumpfen der Wirtschaftseinheiten…, welches mit aller Wahrscheinlichkeit zu einem neuen Merkantilismus führen würde, vielleicht beschränkt auf lokale Wirtschaftseinheiten.” Er folgert: “Eine Art neues globales Bretton Woods Abkommen wäre bei weitem die beste Lösung”. Amerika und seine potentiellen Partner haben seiner Ansicht zufolge die einzigartige Gelegenheit, einen “Moment der Krise” zu transformieren in eine “Vision der Hoffnung” Silberjunge meint: “Unseres Erachtens kündigt er zwischen den Zeilen eine neue Weltfinanzordnung an, die nichts anderes bedeutet als eine Währungsreform.” http://www.goldseiten.de/

  • virOblationis:

    @ Anna Luehse
    Eine neue Weltfinanzordnung? – Im Unterschied zu Bretton Woods ist keine (partielle) Golddeckung der US-Währung mehr vorhanden; stattdessen wurde die Geldmenge hemmungslos vermehrt. Demnach befürchte ich, daß “neue Weltfinanzordnung” nur eine Umschreibung wäre für einen verstärkten Zugriff US-Amerikas auf Waren und Rohstoffe anderer Länder, auf daß der Dollar auch weiterhin noch etwas Kaufkraft besitze.

  • BerlinerJung:

    Diese emotionstriefende Obamamanie grenzt ja schon an Personenkult und Götzenanbetung. Obama die Lichtgestalt! Obama der Heilsbringer, Retter, Messias nudelt es durch alle Sender. Meine Güte sie drehen total durch.

  • Falkenstein:

    In was für einen Zustand ist die Welt, wenn sie so große Erwartungen in einen einzelnen Politiker setzten tut?
    Es muss schlecht bestellt sein.
    Erschreckend aber ist, dass die Welt nicht zur Sache kommt, sondern pseudoreligiös, ihre Hoffnungen auf einen einzigen Menschen wirft.
    Wo ist die Vernunft geblieben?

  • @Falkenstein

    Ich habe mir die Obamania gestern kurz angesehen. Heiner Bremer meinte, viele Deutsche jubelten Obama u.a. deshalb zu [und nicht nur Obama sondern den USA generell], weil wir uns nach einem “charismatischen Führertyp sehnen würden”, es uns aber “wegen unserer Geschichte” gegenüber den eigenen Politikern/Land nicht erlauben [dürfen].

    Ich habe das lächerlich gefunden: Die EINZIGEN, die nämlich jubelten und fast kollabierten, waren diverse Mediensprecher und der eine oder andere Politiker – nicht “die Deutschen”.  Die Aussagen, die Bremer getroffen hat – Angst, Führersehnsucht, Zugehörigkeit zu einer Weltmacht – gehören wohl eher zu den Bremers dieses Landes selbst.

  • Tobias:

    Was mir im Zusammenhang mit dem Obama-Hype auffällt, ist, dass immer von einem ‘schwarzen Präsidenten’, und davon dass ‘Martin Luther Kings Traum’ nun in Erfüllung gegangen sei, die Rede ist. Aber was meint man eigentlich, wenn man in bezug auf die USA von ‘den Schwarzen’ spricht? Man meint eine Bevölkerungsgruppe mit einer Leidensgeschichte, die mit der Versklavung durch arabische Menschenfänger und ihren Verkauf an nordamerikanische Plantagenbesitzer beginnt und sich bis heute aufgrund schlechterer  Entwicklungsmöglichkeiten fortsetzt. Obama gehört allerdings nicht zu dieser Gruppe. Keiner seiner Vorfahren war Sklave. Er ist vielmehr Sohn von Auswanderen, von Aktiven also, deren Übersiedlung nach Amerika selbstbestimmt vonstatten ging. So gesehen ist es nicht richtig, ihn einen ‘Schwarzen’ zu nennen. Und Kings Traum ist demnach auch lange noch nicht in Erfüllung gegangen.

  • Falkenstein:

    @ Judith
    Ja, hier zeigt sich wieder die Heuchelei des Establishments. Die deutschen Medienvertreter zeigen mit dem Finger auf das Volk. Sie selbst aber tun das, was sie dem einfachen Volk unterstellen.

  • @Tobias, Falkenstein

    Erheiternd ist, wie sehr genau die Leute, die sonst auf Farbenblindheit bestehen, selbst alles andere als farbenblind sind. Der krampfhafte [unrichtige] Rekurs auf die Sklaverei in Verbindung mit Obama riecht für mich nach einer Mischung aus “mea culpa”  und Taktik.

    Ein Forist vermutete, dass die zukünftigen Erfolge Obamas seiner “schwarzen” Herkunft, die Misserfolge seiner “weißen” zugeordnet werden. Ich halte das für durchaus wahrscheinlich.

  • virOblationis:

    Judith schrieb:
    “Erheiternd ist, wie sehr genau die Leute, die sonst auf Farbenblindheit bestehen, selbst alles andere als farbenblind sind.”

    Man könnte auch von rassistischem Gedankengut sprechen, daß sie anderen – offenbar von sich auf diese schließend – allzu oft nachsagen.

  • “”Ein Forist vermutete, dass die zukünftigen Erfolge Obamas seiner “schwarzen” Herkunft, die Misserfolge seiner “weißen” zugeordnet werden. Ich halte das für durchaus wahrscheinlich””
    Politik ist kein Zufallsgebilde, Ideen werden erkannt und eingepflanzt um sie zu propagieren.
    Dieses ist wohl auch eine wichtige….

    Was sagen die Deutschen zu “Loyalty and Patriotismus” ?
    Spontane  fahnenschwingende Bekundungen in DE…?
    oder weiterhin Freudenfeuer durch abfackeln von Autos und Werten, mehr  DE sterbe Chöre a la Christian St. und Co???

  • Na Canuck , Freude über Obama IN Deutschland heißt noch lange nicht von DEN Deutschen. D. ist mittlerweile Multikultistan plus einer großen amerikanischen Gemeinde.

    Wir von DK haben nichts gegen Obama, wir hatten auch nichts gegen (oder für) Bush.  Wir finden nur die Messiasjubler lächerlich, die glauben, Obama würde die ganze Welt verändern. Der Mann ist amerikanischer Präsident und seine Politik wird vor allem Politik für sein Land sein. Wie es sich (eigentlich) für jeden gewählten Präsidenten eines Landes gehört.

    Marina vom DK-Team

  • Volker:

    Nie war der Ausdruck “Jesus für Arme” passender als für Barrack Hussein Obama.

    Die Berichterstattung gestern war unerträglich. Motto: Welcher deutsche Moderator schafft es am tiefsten in den amerikanischen Allerwertesten zu kriechen. Allerdings war der amerikanische Patriotismus beneidenswert. Ich schätze mal, daß B.H. Obama mehr davon im kleinen Finger hat, als unsere gesamte Regierung zusammen.

  • @Volker

    Hattest  du den Fall mitbekommen, wo Klaus Kleber – Nachrichtensprecher der ö.R – die Hand auf das Herz legte, als die amerikanische Nationalhymne erklang? Ist schon etwas länger her.

    Und ja, jede Regierung – nicht nur die amerikanische – hat mehr Patriotismus im kleinen Finger, als unsere Politiker im ganzen Herzen. Aber was erwartest du.  Dass, was unsere Politiker uns Deutschen unterstellen, Angst vor Unabhängigkeit, gehört in Wirklichkeit zu ihnen. Sie brauchen die Decke EU und USA unter die sie kriechen können – sie haben nie etwas anderes gelernt.

  • Volker:

    Klaus Kleber, ja natürlich. Auf dem Link unten ist er zu sehen auf dem unteren Bild. Er erinnert mich darauf an meinen Hund, wenn der mal wieder was vom Tisch haben will.

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/249/ein-moderator-soll-her

  • “”Wir von DK haben nichts gegen Obama,””echo dieses… noch mal zu Patriotismus etc; BHO hat diese Punkte besonders als Tugenden herausgestrichen, aber erinnern wir uns nicht an  ein Photo wo er innerhalb einer Gruppe  auf einem Podium verweigert diese Hand aufs Herz Geste beim Singen der Hymne mitzumachen…. komisch dieser Sinneswandel nun. Marketing…. er wird ja gut “betreut und unter die Fittiche” genommen.

    http://lindasog.com/pics07/10/obama_pledge.jpg

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