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USA sehen Verstöße gegen Menschenrechte in Deutschland

Nach dem Un-Menschenrechtsrat macht sich jetzt auch das US-Außenministerium Sorgen um die Menschrechtslage in Deutschland. Häufiges Problem seien in Deutschland:

  • “Schikanen einschließlich körperlicher Angriffe auf Ausländer und ethnische Minderheiten”.
  • Der Antisemitismus: “Die Aktivitäten von rechtsextremen Gruppen mit antisemitischem Gedankengut sind weiterhin Grund zur Sorge”. Als Beispiele nennt der Bericht Schändungen von jüdischen Friedhöfen und Hakenkreuzschmierereien. 
  • Religiöse Diskriminierung: Als Beispiel nennt das Dokument das Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen in mehreren deutschen Bundesländern.

Wir sind sicher, unsere Regierung wird sich die Mahnung zu Herzen nehmen und entsprechenden  Mißstände weiterhin mit aller Kraft (und Geld) bekämpfen. Es gibt aber Trost – außer Deutschland sind noch aufgeführt: China, Iran, Pakistan, Ägypten und Nordkorea.

21 Kommentare zu „USA sehen Verstöße gegen Menschenrechte in Deutschland“

  • Der Klaus:

    Das ist ja wie in dem ersten Otto Waalkes Film.

    “Auf die Knie! Nicht auf meine, auf deine!”

  • Wir können ja zur Buße noch ein paar Guantanamo-Häftlinge aufnehmen.

  • BerlinerJung:

    Jawoll. Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen (Sarkasmusmodus aus) :-)

  • Wahr-Sager:

    “Schikanen einschließlich körperlicher Angriffe auf Ausländer und ethnische Minderheiten”.
    Ah ja. Und diese Schikanen von… gibt es natürlich nicht. Aber immerhin ein Beleg mehr, dass die BRD nur ein Konstrukt der Alliierten ist.

  • Anna Luehse:

    Es widert mich an, daß sich US -Vertreter ständig auf Menschenrechte berufen, sie selbst selten eingehalten haben.

    Die USA sollten vielleicht einmal damit beginnen, die eigenen Geschichte aufzuarbeiten.

    http://www.jungefreiheit.de/index.php?id=268&tx_ttnewstt_news=74642&tx_ttnewsbackPID=&no_cache=1

  • @Anna Luehse

    Die ID von deinem Link ist nicht mit übergeben worden. Wenn du den Titel des Artikels postest guck ich, ob ich richtig verlinken kann.

    Marina vom DK-Team

  • Wahr-Sager:

    Ich habe mal ein Video gesehen, in dem ein US-Soldat lachend einen kleinen Hund einen steilen Abhang runtergeworfen hat. Derartige Filme sollte man öfters zeigen, um aufzuzeigen, dass Amerikaner keine Engel sind.

  • Anna Luehse:

    DK-Team – Link Scheint so, als ob ich etwas falsch mache.

    http://www.jungefreiheit.de/

    Die Bestrafung mit einer Hungersnot
    Im „Lexikon der Völkermorde“ (1999) von Gunnar Heinsohn findet sich der Eintrag „Deutsche Opfer / Hungerblockade 1917/1918“. Demnach starben etwa eine Million Zivilisten in Deutschland und Österreich an Unterernährung, „weil die Lebensmittelblockade der Alliierten ungemein effektiv funktionierte“. Festgehalten wird dort auch, daß diese Blockade erst Ende März 1919 gelockert wurde.

  • @Anna Luehse

    Nein, manchmal zickt die Technik der Jf und überreicht die ID nicht mit. Bei Artikeln von der JF ist es deshalb besser, den Titel in google einzugeben, dann anzuklicken und den Link dann einbinden.

    Ich hab den Link in dein Post eingefügt.

    Marina vom DK-Team

  • frank:

    Offensichtlich kann man den UN-Menschenrechtsrat überhaupt nicht ernst nehmen. Es gibt wohl kein anderes Land der Welt außer der BRD, in dem Immigranten besser behandelt werden als die einheimische Bevölkerung. Die USA, die seit dem 20. Jahrhundert unzählige Angriffs- und Stellvertreterkriege angezettelt haben und ganz offiziell Folter und Todesstrafe anwenden, spielen sich rotzfrech als moralische Instanz auf. Ich hoffe, dass die Wirtschaftskrise besonders in den USA und den anderen Verbrecherstaaten großen Schaden anrichtet. Eine Krise ist immer auch eine Chance, ein verottetes System endlich abzulösen.

  • @frank

    Ach, bei den Amis ist das wie bei uns auch. Was die Regierung treibt, ist nicht unbedingt das, was das Volk gut findet. Deshalb unterscheide ich da – genauso wie bei uns auch – zwischen den Amis als Volk, die im großen und ganzen sympathische Leute sind, und ihren Politikern.

  • Nur kurz, weil ich gleich wieder weg muss: Das Kopftuchverbot an deutschen Schulen kritisieren gleichzeitig die “Menschenrechtler” von Human Right Watch.

    Über HRW las ich kürzlich einen interessanten Artikel [leider nur auf Englisch]: Die Wurzeln von Human Rights Watch  lägen in einer – sich selbst als “liberal und kosmopolitisch” nennenden – Elite in den USA. Die Organisation sei unter dem Deckmantel NGO gegründet worden, tatsächlich sei sie aber von Anfang an ein politisches Instrument gewesen. 

    Sobald ich mehr Zeit habe, übersetze ich ihn in’s Deutsche und stelle ihn ein. Falls jemand anderes dazu Zeit und Lust hat: Hier ist der Link.

  • Sir Toby:

    # Der Klaus

    ” Das ist ja wie in dem ersten Otto Waalkes Film.
    “Auf die Knie! Nicht auf meine, auf deine!” ”

    War das der mit dem DOMINATOR??

  • Sir Toby:

    Nachdem Frau Clinton ja offensichtlich nach der klassischen Ablenkungsmethode verfährt, wonach bei inneren Problemen, die einen bestimmten Schwellenwert übersteigen, ein kleiner (oder auch größerer) Konflikt (oder auch Krieg) mit der Außenwelt angezettelt werden muß, um die Volkswut beizeiten von der Regierung abzulenken, darf man wohl davon ausgehen, dass die Lage in den USA noch weit schlimmer ist, als bisher befürchtet.

  • Wer sich den Bericht auf den Seiten des Department of State ansieht, wird überrascht sein festzustellen, dass er voll des Lobes ist.

    http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2008/eur/119081.htm

  • AvK:

    @ Anna Luehse

    Der von Ihnen verlinkte Artikel ist exzellent und sollte eigentlich zum Grundwissen jedes Deutschen gehören. Statt dessen malträtiert man uns mit Konsumbefehlen und der neusten Krankheit irgendeiner abgehalfterten Filmdiva.  Ohne die JF wäre der Bildungsbürger vollkommen aufgeschmissen.

  • Sir Toby:

    Ist der UN-Menschenrechtsrat eigentlich identisch mit dem nachfolgend aufgeführten UN- Komitee zur Eliminierung der Rassendiskriminierung?

    Das UN-Komitee zur Eliminierung der Rassendiskriminierung besteht aus folgenden Mitgliedern:

     Régis de Gouttes – Frankreich  
    Mahmoud Aboul-Nasr – Ägypten hahaha 
    Noureddine Amir – Algerien hahaha 
    Alexei Avtonomov – Russland hahaha 
    José Francisco Cali Tzay – Guatemala hahaha  
    Fatimata-Binta Victoria Dah – Burkina Faso hahaha 
    Ion Diaconu – Rumänien hahaha 
    Kokou Mawuena Ika Kana (Dieudonnè) Ewomsan – Togo hahaha
    Huang Yong’an – China hahaha 
    Anwar Kemal – Pakistan hahaha 
    Morten Kjaerum – Dänemark
    Dilip Lahiri – Indien, haha
    José Augusto Lindgren Alves – Brasilien ha 
    Elias Murillo Martinez – Kolumbien ha
    Chris Maina Peter – Tansania hahaha
    Pierre-Richard Prosper – USA
    Linos-Alexander Sicilianos – Griechenland
    Patrick Thornberry – GB 

     

  • Der Klaus:

    @Sir Toby

    Ja. Oder auch Kontrulator.

  • virOblationis:

    @ Anna Luehse

    “Es widert mich an, daß sich US -Vertreter ständig auf Menschenrechte berufen, sie selbst selten eingehalten haben. ”

    Ich denke, diese Berufung gehört zum Anspruch, die einzige Weltmacht zu sein und andere Nationen maßregeln zu dürfen. Ihr eigenes Land (vgl. “God’s own country”) unterliegt nicht denselben Maßstäben.

  • Fabian:

    So, die Finanzkrise reicht ihnen nicht? Die Krabbelgruppe langweilt sich schon wieder?

  • “”Ach, bei den Amis ist das wie bei uns auch. Was die Regierung treibt, ist nicht unbedingt das, was das Volk gut findet. Deshalb unterscheide ich da – genauso wie bei uns auch – zwischen den Amis als Volk, die im großen und ganzen sympathische Leute sind, und ihren Politikern.””
    Absolutely…
    wäre noch interessant herauszufinden wer zu dem Verfasser(team) dieser “Rüge” gehört…
    Auf  jeden Fall vorbeugendes Ablenkmanover…
    sollten lieber vor der eigenen Tür kehren und besonders “inside”…

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