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Kristina Köhler: Boykott von Durban II

Kristina Köhler, eine der wenigen MDB der CDU,  die ab und an Klartext spricht, fordert die Bundesregierung auf, DURBAN II zu boykottieren. Die Konferenz in Genf knüpft an den Weltgipfel gegen Rassismus von 2001 in Durban [Südafrika] an.

Tatsächlich entpuppte sich die “Weltrassismuskonfrerenz”  2001 in  Südafrika zum Tribunal gegen die westlichen Staaten. Ihnen – und nur ihnen – wurde Rassismus vorgeworfen – die eigenen Schweinereien dagegen hübsch unter den Tisch gekehrt. Durban II wird, so weist es der aktuelle Entwurf des Dokuments aus, nichts weiter, als ein Aufguß des ersten.

Maßgeblich beteiligt an diesem Dokument: Syrien, der Iran und Ägypten, aber auch Länder wie Kuba. Westliche Staaten sind, wie in allen Menschenrechtsgremien der Vereinten Nationen, auch hier in der Minderheit.

Köhler hebt  u.a.  folgende Punkte des Entwurfes hervor:

Auf die Initiative islamischer Staaten hin soll die Meinungsfreiheit in Zukunft per Zensur eingeschränkt werden, um eine “Diffamierung von Religionen” zu verhindern – und zwar vor allem die “Diffamierung” des Islam.

Der Terrorismusbekämpfung wird Rassismus vorgeworfen – aber zum Rassismus des islamistischen Terrorismus verliert man kein Wort. Zugleich wird so getan, als sei die Islamophobie das absolut größte Problem im Zusammenhang mit religiöser Diskriminierung. Kein Wort darüber, dass 80 Prozent der Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, Christen sind.”

Köhler fordert einen gemeinsamen Boykott der EU-Staaten, notfalls müsse Deutschland auch den Alleingang wagen. “Auf der Basis dieses Textes darf es jedenfalls keine Teilnahme geben“, so Köhler.

Wir  hoffen, unsere Bundesregierung beweist wenigstens  einmal Rückgrat und sagt die Teilnahme in Genf ab.

12 Kommentare zu „Kristina Köhler: Boykott von Durban II“

  • BerlinerJung:

    Alleinang? Wovon träumt Frau Köhler nachts. Lemminge gehen nicht alleine, die gehen nur in der Herde :-)

  • Andre:

    Wenn unsere Leut noch einen Rest von Anstand hätten (haben sie leider nicht) dann würden sie es wie die Amis machen und die Konferenz boykottieren !
    Dort Kommen sowieso mehr Perverse und Kriminelle (Die Staatachefs der Muselländer) zusammen wie in allen Deutschen Gefängnissen sitzen !

    Achtung die Auswertung der 47. Ratssitzung im Köln liegt vor !!
    Hier sind die
    http://die-gruene-pest.com/forumdisplay.php?f=180
    Ratsprotokolle abzurufen
    Themen Anti-islamkongress und der Fall Bietmann
    Gruß Andre

  • Kristina Köhler ist nicht nur nett anzuschauen, sondern hat auch eine gewissenhafte und demokratische Einstellung. Und zwar schon immer.

    Ich würde mir wünschen, es gäbe mehr Leute ihrer Sorte.

  • @Alexander

    Ich war grad eben auf Altermedia und hab da gelesen was die zu Durban 2 gepostet haben. Die sind auf Altermedia in ihrem Feindbild so vernagelt, daß sie die Konferenz hochjubeln nur weils auch gegen die Amis und die Israelis geht. Daß das Deutschland genauso betrifft, das raffen die gar nicht oder es ist ihnen pupsegal.  Grad so als gäbs hier keinen Islam, keine Moscheen, keine Zensur uswusw. Hauptsache gegen die Juden und den großen Satan USA. Bescheuert.

    Marina vom DK-Team

  • @Marina:
    da sieht man ja mal wieder, wie nahe sich links- und rechtsextreme Idioten sind. Der USA-/Israel-Hass ist bei beiden Gruppen fast schon pathologisch.

  • Anna Luehse:

    Frau Köhler wäre für mich glaubhaft, wenn sie gelegentlich auch einmal auf die Vorgänge im Gaza reagieren würde – aber da schweigt die Dame, wie alle anderen Guten auch.

    Der Vorwurf islamische Staaten wollten die Meinungsfreiheit einschränken ist ein Schuß nach hinten. Was ist mit § 130 und der neuen Staatsreligion, die weltweit umgesetzt werden soll?
    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    Wenn Frau Köhler tatsächlich verhindern will, daß Deutschland (und nur dafür ist sie zuständig) nicht weiter der durch die Politik verursachten Islamisierung anheim gegeben wird, dann sollte sie darauf bestehen, daß hier bei uns für alle strikt die Regeln des GG eingehalten werden.  So bleibt der Verdacht, daß hier die Stimmung und Sorge der Bürger zum Stimmenfang ausgenutzt werden soll.

  • @ Anna Luehse

    Ich gehe mit deinen Aussagen soweit d’accord.

    Allerdings – und das sollte man im Auge behalten – geht es in Durban II bei weitem nicht nur um USA und Israel sondern gegen ALLE westlichen Staaten.  Den Rassismus in ihren Ländern  – Christenverfolgung, Sklaverei, Todesstrafe für Apostasie, Homosexualität etc. – erwähnen die Ankläger dagegen mit keinem Wort.

    Und so etwas gehört boykottiert. Im Interesse Deutschlands selbst.

  • Anna Luehse:

    @ Judith
    Da sind wir uns völlig einig.  Ich würde an einer derartigen Veranstaltung auch nicht teilnehmen.  Nur haben die lauten Schreier alle selber soviel Dreck am Stecken. Das ganze Theater könnte man sich ersparen.

  • Achim:

    Es zeugt von Schuld und intellektueller Armut dem Diskurs – und mag er auch noch so verbittert sein – aus dem Weg zu gehen. Eine Absage der Durban Konferenz ist eine Absage an das europaeische Rueckgrat. Dass ausgerechnet Silvio Berlusconi abgesagt hat, sollte eigentlich schon Grund genug sein Flagge zu zeigen. Es entspricht doch der Wahrheit, das unsere Staatengemeinschaft Rassismus oft dann brandmarkt, wenn es unseren Zielen gerade entspricht. Aber ich wuerde lieber am Pranger beschimpft werden, als eine Gelegenheit zu versaeumen diesen Staaten vor Augen zu fuehren, dass wir unsere zivilisatorischen Pflichten ernst nehmen. Wir tun heute andauernd so, als koennten wir uns nur im Windschatten des noch viel schlimmeren Gebarens anderer Staaten verteidigen koennen – DAS IST DOCH UNSINN!! Ich muss wirklich nicht ausfuehren, dass irgendwo anders Frauen gesteinigt und Anderdenkende gefoltert werden, um zuzugeben, dass es selbst in unserem hoch zivilisierten Europa gesellschaftlich akzeptierten Rassismus gibt. Wirklich nicht, denn das ist die Wahrheit. Aber gleich im naechsten Atemzug wuerde ich ein Programm praesentieren, das dieses Problem in Angriff nimmt (das machen wir naemlich ohnehin schon laengst)! Israel und die USA sind Sonderfaelle und ich denke man muss den Gepeinigten dieser Welt auch zugestehen ihrem Aerger, ihrer Wut und ihrem Frust Luft zu machen – und sei es nur, um sie aus ihren konspirativen Loechern zu holen. Israel und die USA haben in den letzten Jahren Kampagnen gefahren fuer die an EU- und UN-Gerichtshoefen fuer Menschenrechte, wie auch vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag Verfahren anhaengig gemacht wurden. Diese Staaten haben daraufhin Gesetze erlassen welche die Jurisdiktion dieser Gerichtshoefe fuer ihre Kriegsverbrecher aussetzt. Das ist nicht akzeptabel und es ist ander Zeit, dass wir gemeinsam mit ihnen darueber nachdenken wie sie von dieser Position zurueck in die Zivilisation des internationalen Rechts rudern koennen. Wenn sie jetzt dafuer eine Zwischenrechnung praesentiert bekommen… dann ist das nur ein Zeichen, dass wir ohnehin nicht zulassen werden, dass sie in diesen Angelegenheiten die Zeche prellen. Aber in Durban geht es darum die Ueberlegenheit aufgeklaerter Gesellschaften oeffentlich zu manifestieren. Es geht darum zu zeigen, dass wir keine Verantwortung fuerchten und immer bereit sind besser zu werden. Durban kann ein Showdown der westlichen und liberalen Werte werden, wenn wir uns der Diskussion nicht verschliessen, sondern ihr offen und konstruktiv begegnen. Verleugnen wir uns, arbeiten wir nur dem internationalen Terrorismus und seiner Propaganda in die Haende. Sollen sie doch spucken und schreien – ich wuerde ihnen gerne erklaeren, dass sie dieses Recht nur haben, weil meine Aufgeklaertheit und Liberalitaet ihnen dieses Recht sichert. Waeren wir naemlich wie sie, wuerden wir sie einfach mit einem Druck auf den Knopf in die Vergessenheit bomben. Also – Bitte keine Angst vor dem wofuer wir stehen!

  • […] als kleines “Übrigens”: Der Iran war mit Syrien und Ägypten maßgeblich an dem Dokument zur “Anti-Rassismus”-Konferenz Durban II beteiligt, das Rassismus und Religionskritik vehement verurteilt sehen will – den angeblichen Rassismus in […]

  • […] Köhler rief zu diesem Boykott schon früher auf, aber bis heute abend wurde innerhalb der EU-Staaten aber wohl  noch hin und her […]

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