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EU-Generaldirektion von NGOs regelrecht unterwandert

Reinhard Grindel ist Obmann der Union und schrieb kürzlich u.a. einen Beitrag für den  FAZ-Artikel  “EU-Asylpolitik: Die reine Katastrophe für Deutschland

Problematischer noch als die EU-Pläne, allen Asylanten Anspruch auf Hartz 4 zu gewähren, sieht Grindl die Rolle der angeblich nicht-politischen Organisationen  – er ist der Ansicht, daß die EU-Generaldirektion von Mitarbeitern dieser NGOs regelrecht unterwandert wurde.

„Die NGOs haben irgendwann mitgekriegt, dass sie ihre Interessen am besten in den Institutionen selbst durchsetzen können.“

Diese Einschätzung Grindels ist besonders interessant, weil Forist virOblationis in seinem Beitrag “Sowjets und NGOs” die Parallelen zwischen den heutigen NGOs und den Räten (=Sowjets) der Weimarer Republik darlegt.

Diese Räte wurden nach dem ersten Weltkrieg nach russischem Vorbild gebildet und strebten eine revolutionäre Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse an. Ihre Mitglieder rekrutierten sich aus SPD und USPD, also mehr oder weniger radikalen Sozialisten. Ohne aus allgemeinen Wahlen hervorgegangen zu sein, beanspruchten sie, parallel zu den erhaltenen staatlichen Ämtern, über Fragen der Öffentlichen Sicherheit zu entscheiden.

Die Ähnlichkeit zwischen den heutigen NGOs fällt ins Auge. Wie selbstverständlich beanspruchen diese,  angeblich nicht-politischen Organisationen,  Einfluss und ihre – sehr wohl – politischen linksdominierten Forderungen finden unter dem Deckmantel “Menschenrechte”  Gehör und Eingang in Parteien und Medien. Ohne daß überhaupt ernsthaft eruiert wird, wer/was  hinter einzelnen dieser zahlreichen  NGOs steckt.
…..
In Anlehnung an das Satire-Magazin “Gustloff”  verglich auch Eigentümlich Frei  in einem Artikel die EU mit der Räterepublik   – Auslöser für Eifrei war die neue EU-Direktive für den Genderwelsch: Europäische Räteunion. Geschlechtsgerechter Sprachgebrauch. Manchmal wird Satire eben zur bitteren Wahrheit.

22 Kommentare zu „EU-Generaldirektion von NGOs regelrecht unterwandert“

  • Sir Toby:

    Heißt ‘NGO’ nicht eigentlich ‘non-government-organisation’, also ‘Nicht-Regierungs-Organisation’? Die Übersetzung ‘nicht-politisch’ geht meines Wissens am Kern vorbei; Politik wollen sie ja machen – aber eben außerhalb offizieller Regierungen und offizieller Strukturen.

  • virOblationis:

    Deshalb habe ich NGO sinngemäß mit Nicht-staatlicher-Organisation wiedergegeben.

    NGO als Politik auf anderen Wegen, “außerhalb Regierungen und offizieller Strukturen”. Die verschleiert das “Non” in “N”GO, den angeblich Non-Governmental Organizations; klarer wäre es, wenn man etwa von PGO spräche, Para-Governmental Organizations, parastaatlichen Organisationen.

  • AvK:

    Ich habe erst kürzlich ein Abhandlung über NGO’s gelesen (leider nur in englisch) die sich sehr kritisch mit Ursprung und Anspruch dieser Vereine beschäftigt. Wenn ich den Link wieder finde,  poste ich ihn. Es scheint sich auch an anderer Stelle Widerspruch gegen diese NGO’s zu regen. Zeit wäre es allemal.

  • Danke für den Hinweis auf die Satirezeitschrift. Die Beschreibung der Verhälnisse im Jahr 2023 könnte durchaus real werden, wenn man sich das Agieren der heutigen Politiker anschaut.

  • Sir Toby:

    # virOblationis

    Ja, ‘Para’ (=neben) wäre wohl angemessener. Aber manchmal bürgert sich ein Begriff ein, der seinen Inhalt eigentlich nicht wirklich trifft, im allgemeinen Rezeptionsverhalten aber dennoch weitestgehend ‘richtig’ verstanden wird. Wenn AvK was zur Herkunft sagen könnte, wäre das sicher hilfreich.

    Ich kenne die NGOs eigentlich nur im Zusammenhang mit Entwicklungshilfe; da traten sie meiner Erinnerung nach das erstemal in den achtziger Jahren in Erscheinung. Der ursprüngliche Ansatz ist ja durchaus nachvollziehbar; die Entwicklungshilfe endet in den goldenen Kloschüsseln von ‘Kaiser Bokassa’ – was ja nicht unbedingt der Sinn der Sache war. Also haben sich Leute zusammengetan um jenseits staatlicher Strukturen (Staatsapparat West verhandelt/kommuniziert mit korrupten afrikanischen Potentaten über Hilfen für ‘das Volk’, dass es für den/die Potentaten überhaupt nicht gibt, d.h. es kommt in deren Denk- und Gefühlshaushalt eigentlich gar nicht vor) Hilfen direkt vor Ort an irgendwelche Betreffende zu geben, die sie sich ausgeguckt hatten.

    Auf ‘Netzwerkrecherche’ gab es vor kurzem einen Eintrag, der das wiedergab was eigentlich Sache ist: Entwicklungshilfe ist Irrsinn! Und gehörte so schnell wie möglich abgeschafft!! Es ist so ähnlich wie mit der Häuslebauerförderung (Eigenheimzulage), die nach verschiedenen Untersuchungen letztlich hauptsächlich den Effekt gehabt haben soll, dass die Baupreise steigen, weil die Bauindustrie bzw. das Baugewerbe natürlich gesehen haben ‘Ah, ein Topf mit Suppe!’ und sich einfach noch eine Extrakelle rausgeholt haben. Wenn ich ihn finde kopier ich ihn noch mal rein.

  • Sir Toby:

    Und hier – als Teil-OT – mal wieder eine Wortmeldung der bekanntesten NGO in Deutschland…

     http://www.welt.de/politik/article3536678/Zentralrat-der-Juden-warnt-vor-Antisemitismus.html

  • Sir Toby:

    … die zeigt, dass man sehr wohl (mit-)regieren kann ohne gewählt worden zu sein.

  • Sir Toby:

    Kann es sein, dass irgendjemand vom oder gar das ganze DK-Team gerade ein bischen mit Knöpfchen und Schaltern spielt? Die Seite sieht plötzlich so …. anders aus.

  • Flo:

    Wenn Nationalstaaten an Macht verlieren und Unternehmen nur der Logik der Wirtschaft folgen, entsteht ein Steuerungsvakuum, welches ausgefüllt werden muss. Dieses Vakuum versuchen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu füllen. Zwar ist die Existenz von NGOs keine neue Erscheinung, doch nahm ihre Zahl in den letzten Jahren zu, was auf die Beschleunigung des Globalisierungsprozesses zurückzuführen ist. So stieg die Zahl von NGO-Repräsentanten auf internationalen UN-Konferenzen von 6000 (1975) auf 40000 (1995) rapide an, was als Indiz für ein hohes Bedeutungswachstum gewertet werden kann.

    Während diese Erkenntnis klar und logisch klingt, bleiben allerdings noch einige Fragen offen, die beantwortet werden müssen, um die Rolle und den Einfluss der NGOs zu verstehen. Daher ist zu fragen, welches Gewicht sie haben, ob sie eine Alternative zum Staat darstellen oder ob sie gar Teil des Nationalstaats sind? Wie anhand der steigenden Anzahl von NGO-Repräsentanten auf UN-Konferenzen schon angedeutet wurde, haben NGOs quantitativ an Gewicht gewonnen. So genießen sie nach einer Umfrage der Shell-Jugendstudie NGOs mehr Vertrauen zur Lösung der globalen Probleme als Politiker.

    Dies sagt zwar nichts über ihr qualitatives Gewicht aus, jedoch ist es ein Indikator dafür, dass das Bild von einer mächtigen Nichtregierungsorganisation in den Köpfen vorhanden ist und sie als politische Alternative akzeptiert und angesehen werden. Faktisch und qualitativ wird das politische Gewicht von NGOs durch das Scheitern der Welthandelskonferenz in Seattle deutlich, welche Nichtregierungsorganisationen in die internationale Publizistik gebracht haben, wo sie als „Internationale der Protestler gegen die Globalisierung“ und „alternative Kraft“ angesehen wurden.

    Betrachtet man allerdings nur nackte Zahlen, so würde man vermutlich zur Ansicht kommen, dass NGOs eine Alternative zum Nationalstaat sein könnten, doch würde man damit einen Teil der Realität ausblenden, da es nur ganz wenige NGOs gibt, die sich staatsfrei entwickelt haben. Zwar dringen NGOs gezielt in die Zonen einen, in denen der Nationalstaat aufgrund des verloren gegangen geographischen Raumes der Rechtsetzung nicht mehr steuern, eine Nichtregierungsorganisation aufgrund ihrer grenzüberschreitenden Kompetenzen aber gezielt agieren kann, doch sind die Mehrheit der NGOs faktisch nur durch finanzielle Ressourcen des Staates handlungsfähig, was ihre Macht begrenzt. Des Weiteren sind einige NGOs nur durch gezielte „Förderung oder auf Initiative staatlicher oder internationaler Akteure entstanden“.

    Als Beispiel dient die „UNESCO“, dessen Verfechter innerhalb von Bürokratie und Verwaltung ein Interesse außerhalb staatlicher Steuerung haben, um Probleme bei der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern besser durchsetzen zu können, da NGO-Vertreter „frei und deutlich das sagen [können], was staatliche Vertreter oder Repräsentanten […] aus diplomatischer oder innerstaatlicher Rücksichtnahme nicht äußern können.

    NGOs stellen damit ein Gegengewicht zu Lobbygruppen oder ökonomischen Verbänden dar, und können damit auch gezielt Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen, doch stellen sie (noch) kein großes Gegengewicht zum Nationalstaat dar, da ihre Macht u.a. auch durch ihre Abhängigkeit vom Nationalstaat begrenzt ist.

    Thränhardt, Dietrich: Internationale Organisationen, politisches System und Globalisierung, in: Robert, Rüdiger (Hg.): Bundesrepublik Deutschland – Politisches System und Globalisierung, Münster: Waxmann-Verlag, 2000, S. 270

    Quelle: Weyand, Florian: Der Wandel nationalstaatlichen Regierens im Kontext der Globalisierung, 2009

  • Wahr-Sager:

    @Sir Toby:
    Nein, du hast optische Halluzinationen.
    ;)

  • @ Alle

    Ich bastle gerade ein wenig an der Webseite und probiere verschiedene Themes. Lasst euch davon nicht stören, die Funktionalität ist dabei nicht eingeschränkt.

  • Was haltet ihr von dem Theme mit diesem Bild?

  • Der Klaus:

    OT/ Neuste Nazi Sau wird durch das Dorf getrieben. Bundeswehr ist böse und findet Hitler toll! 

    http://www.welt.de/politik/article3536452/Bundeswehr-Lehrbuch-verklaert-die-Wehrmacht.html?page=2#article_readcomments

    Die Umfrage dazu sieht bisher so aus:

    Darf sich die Bundeswehr in ihren Ausbildungsbüchern positiv auf Schlachten des zweiten Weltkriegs beziehen?

    Ja, denn so kann sie Taktik unterrichten – 82%

    Nein, der Zweite Weltkrieg war ein verbrecherischer deutscher Angriffskrieg – 15%

    Kann ich nicht beurteilen – 3%

    Bei 1018 abgegebene Stimmen

    Die kommentare sind natürlich wie üblich diametral gegen den Artikel, genau wie die Umfrage. Natürlich weiss jeder der nicht völlig verblödet und verlinkst ist das militärische Kampferfahrungen ideologiefrei sind und nichts verherrlicht wird wenn man die blossen Fakten ansieht und daraus seine kenntnisse zieht. Der grösste Lacher war allerdings eine bemerkung über “Hitlers Ritterkreuz”.

    Damals bei den Panzergrenadieren hatten wir Waffendrill. Dabei mussten die Waffen zerlegt und zusammengestzt werden, wieder und wieder. Was hier wie schikane klingt kann sich im Kampf als Lebensrettend erweisen den wer schneller seine Waffe wieder flottbekommt, die immer mal störungen haben kann, besonders MGs, kann sich auch schneller wieder verteidigen. Als beispiel was passiert wenn jemand seine Waffe nicht schnell wieder klar kriegt wurde ein Fallbeispiel aufgeführt bei dem eine Wehrmachtskompanie vernichtet wurde nur weil 2 MG Schützen probleme mit ihren Waffen hatten. Natürlich müsste ich diesen Unteroffzier jetzt nachträglich anzeigen weil er die Wehrmacht erwähnt hat! Ach moment mal, es war ja was negatives, also kann er es doch sagen.  BESCHEUERT!

    Als beispiel warum man beim liegen die hacken abklappen soll wurde ebenfalls erwähnt, aber diesmal ein beispiel aus Vietnam verwendet. Vietnamesische Heckenschützen haben gezielt die nicht abgeklappten hacken von US Soldaten zerschossen. Die verwundeten bedeuteten belastungen für die anderen Soldaten, sie mussten verpflegt werden und abtransportiert, tote könnte man einfach liegen lassen und später abholen oder gar nicht. Also hacken abklappen. War das jetzt ein politisch korrektes beispiel oder auch schlimm weil Amis ja böse sind!?

    Also eins ist klar, Krieg wird immer komplizierter, es könnte ja jemand erschossen und dann beleidigt werden! Oder umgedreht. Oder sterben und damit dann andere beleidigen.

    Ach ja, da steht auch irgendwas über Jung drin. Irgendwas mit Wehrmacht und Hitler und ich weiss nicht mehr.

  • Wahr-Sager:

    @Judith:
    Das Bild ist schön, aber das Theme selbst gefällt mir nicht. Bisher waren auch bei allen anderen Themes (außer dem “Original”) die Anfänge der letzten Beiträge nicht ersichtlich, was ich aber als Vorteil empfinde.
    @Der Klaus:
    Es gibt ein interessantes Buch, Das Lexikon der antideutschen Fälschungen, das auch einen Sonderteil über die Wehrmacht beinhaltet. Sehr interessant. U. a. hat auch der unsägliche grüne Beck, Befürworter einer Pauschalrehabilitierung aller Deserteure, damals auf der Reemtsma-Ausstellung sein Gegeifer abgegeben.
    Lt. dieser Seite sagte Beck im Jahr 1998 seine Teilnahme an einer Podiumsdiskussion der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit dem Thema: “Reemtsma-Ausstellung: Aufklärung oder Hetze?” wenige Stunden vorher per Fax ab. Begründung:
    “Ich lasse mich nicht für eine Veranstaltung mißbrauchen, bei der rechtsextremistischen und neonazistischen Politikern ein Podium geboten wird.”
    Ich möchte mal wissen, was diese wohlstandsverhätschelten Dumpfbacken machen, wenn mal wirklich Krieg ist. Mit Wattebäuschen werfen oder sich in Deeskalation üben (“Du, lass uns mal darüber reden…”)?

  • Wahr-Sager:

    Noch ein Link zum Thema Wehrmacht:
    Die Reemtsma-Ausstellung

  • Also, mir hat das bisherige Design sehr gut gefallen. Gerade der ungewöhnliche zweigeteilte Seitenkopf und die wechselnden Bilder darin waren echte Hingucker. Ich finde es auch wichtig, ein Theme zu benutzen, das nicht jeder hat (deswegen habe ich mir in meinem eigenen Blog ein ganz neues selber gemacht).
    Das Theme “Misty Look”, das ich hier momentan sehe, ist zwar wunderschön, aber eben deshalb (und weil es zu den wordpress.com-Themes gehört) auch sehr weit verbreitet.

  • @ Sir Toby

    Über dem Weltonline-Artikel, den du verlinkt hast, ist der Bewertungsbalken knallrot. Mir drängte sich bei dem Anblick das Bild eines Mittelfingers auf –  in orthogonaler Haltung.

    Ermüdend an den Mahnungen ist die Einseitigkeit der Adressaten: Sie wenden sich stets an die Rechten, Antisemitismus von Linken oder Muslimen dagegen ist nie Gegenstand. Deshalb wirken sie auf mich unglaubwürdig – nicht so sehr Ausdruck einer echten Sorge, sondern eher instrumentalisiert.

  • @ Manfred

    Ich selbst bin technisch nicht so versiert – Themes selbst zu basteln liegt außerhalb meiner Kenntnisse.  Genau die Häufigkeit von MistyLook ist deshalb für mich vorteilhaft, weil mir, wenn ich Probleme habe oder etwas ändern möchte, viele Blogger Tips geben können.

    Das alte Theme ist nicht verloren, ein Klick im Admin-Bereich und es ist wieder aktiviert. Momentan belasse ich es bei dem aktuellen- ich brauch ein wenig ‘Tapetenwechsel’.

  • Sir Toby:

    # Wahr-Sager

    “Nein, du hast optische Halluzinationen.”

    Das kommt vom ‘Tanten-Tratsch’ gucken, Frau Haaahhlwegsbeck!

    Und was die ‘Reemtsma-Ausstellung’ betrifft … stellt er da seine Zigarettenmarken (HB etc.) aus und berichtet über die politisch inkorrekten Folgen des Rauchens?      :lol:

    Zu Volkan Beck: Ich vermute, die einzige militärische Leistung, die Beck wirklich schätzt und anerkennt ist die Einführung …. des Hinterladers.

    #Judith

    Zu den Mahnungen des ZdJ fällt mir nur noch die Geschichte von dem Scherzbold ein, der nächtens ‘Feuer, Feuer’ rief, worauf das Städtchen in helle Aufregung geriet und alle Bürger löschen wollten. Das fand er so toll, dass er es wiederholte. Beim zweitenmal dauerte es schon länger, bis die Bürger aus den Betten kamen und löschen wollten … beim drittenmal waren es schon deutlich weniger Bürger, die überhaupt aufgestanden waren … beim sechsten mal kam keiner mehr. Beim siebtenmal … brannte es tatsächlich – und die Stadt ist abgebrannt, weil niemand mehr auf den ‘Scherz’ reagierte.

    Ich hänge jetzt hier auf diesem Planeten seit einem halben Jahrhundert in der Warteschleife, und seit gut 35 Jahren bekomme ich mit wie die ZdJ in schöner Regelmäßigkeit ‘vor einem Anstieg des Antisemitismus’ warnt. Das einzige was mich dabei noch wundert, ist, dass es anscheinend immer noch Leute gibt, die dabei noch nicht sofort die Ohren auf ‘Durchzug’ gestellt haben.

    Aber als Beispiel für eine der effektivsten und langlebigsten NGOs scheint mir der ZdJ dennoch ausgesprochen geeignet.

  • Sir Toby:

    # Judith

    Nur mal so gefragt: Wenn man sich einen Blog einrichten möchte (habe keinerlei Erfahrung darin) … wo kann man sich über die Möglichkeiten von wordpress etwa informieren? Und gibts auch noch andere Systeme außer wordpress??

  • @ Sir Toby

    Soweit ich weiß, kannst du dich bei wordpress. org anmelden und dir dann ein Blog anlegen. Wie genau das geht, kann ich nicht sagen, weil ich selbst einen Internetprovider gewählt habe. Der stellt dir Webspace zur Verfügung und du kannst dir soviele WordPressthemes hochladen, wie Du willst. Der Webspace kostet natürlich Geld [abhängig von der Größe des Webspaces]  – die Themes von WordPress sind i.d.R. kostenlos.

    Du kannst dir auch selbst ein Theme basteln, dazu benötigst du aber Programierkenntnisse in html und css.

    Mir selbst ist die Variante – wp-theme plus eigenen Provider – am liebsten, weil ich selbst technisch nicht so versiert bin [obwohl ich mittlerweile einiges gelernt habe – notgezwungen]. Ein Provider hilft dir, wenn du einmal Probleme hast und pflegt auch – bei Bedarf- deine Webseite [neue updates etc.]

  • @ Sir Toby: Wenn Du einen eigenen Blog eröffnen willst, aber noch keine Erfahrung damit hast und deshalb erst einmal ausprobieren willst, kann ich Dir WordPress.com wärmstens empfehlen. http://wordpress.com/ Von dort aus wirst Du automatisch zu den nächsten Schritten geleitet. WordPress.com-Blogs sind kostenlos und verfügen über viele sehr ästhetische Gestaltungsvorlagen. Sie haben aber den Nachteil, dass es sich nicht um Deine eigene Domain handelt, und dass Du dort nicht machen kannst, was Du willst. Insbesondere kannst Du nur eingeschränkt Werbung treiben, Suchmaschinenoptimierung geht auch nicht, und Du bist auf die Designs angewiesen, die WordPress Dir vorgibt. Wie gesagt: Sehr schön, aber Stangenware. Nach einer gewissen Zeit, wenn Du Dir sicher bist, dass Du weiterbloggen willst und weißt, was Du genau vorhast, solltest Du Dir aber überlegen, ob Du nicht doch auf einen selbstgehosteten Blog umsteigen willst. Sprich: Du hast dann eine Domain und benutzt WordPress.org zur verwaltung Deines Inhalts (zu neudeutsch: als Content Management System oder CMS). Vorteile sind die oben genannten, außerdem gibt es für WordPress.org-Blogs sehr viel Zubehör (Plugins), mit dem Du Deinen Blog ausbauen und attraktiver machen kannst. Ich selber durchstöbere gerne die Plugin-Seiten nach neuem Spielzeug. (Man muss allerdings dazusagen, dass es sehr gute und erfolgreiche Blogger gibt, die mit WordPress.com voll und ganz zufrieden sind.)

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