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Einstige NS-Widerstandskämpferin kandidiert für die Republikaner

Helles Entsetzen in der “Weiße Rose”-Stiftung und dem Merkur: Susanne Zeller-Hirzel, einstige Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, will sich für die Stuttgarter Republikaner politisch engagieren.

Die bald 88-jährige Jugendfreundin Sophie Scholls war im Dritten Reich in der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ aktiv. In Stuttgart verschickte sie deren anti-nationalsozialistische Flugblätter. Am Tag von Sophie Scholls Hinrichtung wurde auch sie verhaftet und zur Gestapo München gebracht. Am Ende kam sie nur mit viel Glück mit dem Leben und einer halbjährigen Gefängnisstrafe davon.

Die Stiftung schäumt und vergisst auch nicht auf die – vom Inlandsgeheimdienst attestierten – angeblichen “rechtsextremen Tendenzen” hinzuweisen. Ein Lüge: Die Republikaner – eine ehemalige Abspaltung von Mitgliedern aus der CSU – werden seit 2006 nicht mehr gesondert im Kapitel „Rechtsextremistische Parteien“ aufgeführt, dort steht lediglich „innerhalb der Partei […] nach wie vor Kräfte, die rechtsextremistische Ziele verfolgen oder unterstützen” (Zitatende). Im Vfs-Bericht 2007 werden die Republikaner gar nicht mehr erwähnt  – im Gegensatz zur SED-Erben-Partei “DieLinke” (S. 149). Und die wird in jede Talkshow eingeladen.

Die “Stuttgarter Nachrichten” hämen über den Altersdurchschnitt der Republikaner. Gerade so als seien die  erodierenden Bevölkerungsparteien CDU/CSU und SPD eine Jugendvereinigung.

(Dank an Mustermann für den Linkhinweis)
……….
Widerstandsgruppe “Weiße Rose”
Trotz einer nationalsozialistisch geprägten Schul- und Studentenzeit leisteten die jungen Mitglieder der “Weißen Rose” Widerstand gegen die NS-Diktatur und nahmen dabei auch den Tod in Kauf. Gemeinsam war ihnen neben ihrem Widerstand gegen das NS-Regime auch ihre Herkunft: Sie stammten alle aus konservativ-bürgerlichen und christlich geprägten Elternhäusern. Hans Scholl und Willi Graf waren darüber hinaus seit Mitte der 1930er-Jahre in der bündischen bzw. katholischen Jugendbewegung aktiv, die von Hitler 1933 verboten worden war. (siehe auch: Der Widerstand der katholischen Jugend im Dritten Reich)

27 Kommentare zu „Einstige NS-Widerstandskämpferin kandidiert für die Republikaner“

  • Merkwürdiges U-Boot:

    1992 gelang den Republikanern überraschend mit 10,9 Prozent der Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg. Sie wiesen gerne darauf hin, dass es sich bei ihren dortigen Landtagsabgeordneten um „unbescholtene Bürger ohne jede rechtsextremistische Vergangenheit“ handelte. Am 15. Dezember 1992 beschlossen der Bundesinnenminister und die Innenminister der Länder einstimmig, die Republikaner von den Verfassungsschutzbehörden überwachen zu lassen; vorher hatten dies nur Nordrhein-Westfalen und Hamburg getan. Beobachter gewannen den Eindruck, dass dieser Beschluss weniger auf neuen Erkenntnissen als auf dem überraschenden Wahlerfolg in Baden-Württemberg gründete, also vor allem ein politisches Signal war. Die Beobachtung durch den Verfassungsschutz sollte, so die Vermutung, die Partei als rechtsextrem stigmatisieren und gemäßigte Wähler von der Wahl der Republikaner abschrecken.
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Republikaner

  • Aus dem JF-Archiv:

    © JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. http://www.jungefreiheit.de 25/06 16. Juni 2006
    Für Deutschland Nachruf: Am 3. Juni starb der ehemalige Weiße-Rose-Widerstandskämpfer Hans Hirzel Moritz Schwarz

    Am Samstag, den 3. Juni verstarb der ehemalige Widerstandskämpfer Hans Hirzel in Wiesbaden nach schwerem Krebsleiden. Geboren wurde Hirzel 1924 im württembergischen Untersteinheim bei Heilbronn. Der Sohn eines evangelischen Pfarrers interessierte sich ursprünglich nicht für Politik, seine Aufmerksamkeit galt philosophischen und naturwissenschaftlichen Themen, vor allem Fragen der Technik und modernen Physik.

    Schon früh geriet er in Widerspruch zu den Nationalsozialisten, mit deren Jungmannen er auch körperlich aneinandergeriet. Den Pflichtdienst in der Hitlerjugend absolvierte er daher in der Spielschar, wo er von der Teilnahme an Heimabenden verschont blieb. Anders als die Geschwister Scholl, die sich zunächst als begeisterte HJ-Führer betä- tigten und deren Widerstandsgruppe Hirzel zusammen mit seiner Schwester Susanne später unerstützen sollte, herrschte bei ihm Skepsis vor. Diese steigerte sich bis 1942 zu einer klaren Widerstandsgesinnung, als Hirzel immer deutlicher der Raubkriegcharakter des Ostfeldzuges vor Augen trat und die Entrechtung und Verfolgung der Juden mehr und mehr zunahm.

    In Ulm wurde Hirzel mit der Familie Scholl bekannt. Vater Robert hatte seit jeher den Nationalsozialismus abgelehnt und mußte zunächst so manche Auseinandersetzungen mit seinen NS-begeisterten Kindern austragen. Als Hirzel Hans und Sophie Scholl kennenlernte, hatte sich deren Begeisterung allerdings schon gelegt.

    Hans Scholl, inzwischen Soldat der Wehrmacht, berichtete Hirzel schließlich von Greueltaten im Osten und forderte ihm zum gemeinsamen Widerstand auf. Hirzel war allerdings nicht bereit, auf Gerüchte hin eine so folgenschwere Entscheidung zu treffen, und verlangte Beweise für diese Behauptung. So dauerte es, bis er schließlich bereit war, die Gruppe um Scholl, die sich die Weiße Rose nannte, ab der zweiten Jahreshälfte 1942 zu unterstützen.

    Zwar war er an den Planungen der Aktionen ebensowenig wie am Entwurf der Flugblätter beteiligt, doch verteilte Hirzel diese zusammen mit seiner Schwester. Per Post wurden sie in einzeln adressierten Umschlägen an ausgewählte Personen verschickt. Außerdem warb Hirzel weitere Unterstützer für die Gruppe, unter anderem auch in der Hitlerjugend. Zu leichtfertig, wie sich schließlich herausstellen sollte: Vermutlich haben ihn zwei Werbungskandidaten schließlich angezeigt.

    Hirzel wurde für den 17. Februar 1943 durch die Gestapo zu einem Verhör geladen. Der Widerstandshistoriker Peter Steinbach und der Spiegel mutmaßten später, Hirzel habe bei dieser Gelegenheit die Geschwister Scholl verraten und sie dadurch zu ihrer leichtsinnigen Flugblatt-Verteilaktion an der Universität München am 18. Februar verleitet, bei der sie dann verhaftet wurden.

    Hirzel widersprach dieser Darstellung immer. Er habe Sophie zwar erwähnt, aber keineswegs in Zusammenhang mit den Widerstandsaktivitäten. Die Erwähnung Sophies war unumgänglich, da anzunehmen war, daß die Gestapo durch die Aussage der zwei HJ-Mitglieder vermutlich schon von dem Namen Notiz genommen hatte. Hirzel vermochte jedoch den Gestapo-Vernehmungsbeamten von seiner und Sophies Harmlosigkeit zu überzeugen und wurde wieder entlassen.

    Dennoch war Gefahr im Verzug, war die Familie Scholl doch bereits früher als antinationalsozialistisch aufgefallen und sogar schon einmal verhaftet worden. Hirzel bemühte sich darum, die Familie von dem Verhör zu informieren, doch vermutlich erreichte die Scholls die Nachricht nicht mehr rechtzeitig. Wohl ohne das Wissen von den Vorgängen um Hirzel – manchen Historikern gilt der Ablauf allerdings nicht als endgültig geklärt – waren sie am 18. Februar zur Universität München aufgebrochen.
    Persönlicher Mitarbeiter von Adorno und Horkheimer

    Ihre Verhaftung brachte das Ende der Gruppe, weitere Verhaftungen folgten, auch Hirzel und seine Schwester konnten sich nicht mehr entziehen. Warum sie dem Schafott entgingen, ist unklar. Vermutlich trug zu ihrer Rettung bei, daß der Präsident des Volksgerichtshofes, Roland Freisler, selbst den Prozeß führte. Möglicherweise hätte es ein anderer Richter nicht gewagt, auf die Hinrichtung der Hirzels zu verzichten. Fünf Jahre Gefängnis erhielt Hans Hirzel, ein halbes Jahr seine Schwester, die sich anders als die – zu diesem Zeitpunkt schon exekutierte – bekennende Sophie Scholl als naive Jugendliche darstellten.

    Nach dem Krieg arbeitete Hirzel unter anderem als persönlicher Mitarbeiter bei Theodor W. Adorno und Max Horkheimer am Frankfurter Institut für Sozialwissenschaft und übernahm für Eugen Kogon eine Zeit lang die Redaktion der Frankfurter Hefte. Hirzel war auf eigene Faust nach Frankfurt gereist und hatte sich vorgestellt. Der ehemalige SPD-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye schrieb in seinen 2004 erschienenen Lebenserinnerungen “Vom Glück nur ein Schatten” über diese Zeit: “Er (Hirzel) hat mich durch die ersten Jahre meines Erwachsenenlebens begleitet … Bei ihm lernte ich viel über Literatur und erfuhr manches … über deutsche Geschichte. Ich lernte zu fragen, wie es zum Ende von Weimar und zum Anfang des Nationalsozialismus kommen konnte, kurz ich wachte auf. Er war mein Mentor und mein Lehrer. Er schürte meine intellektuelle Neugier, machte mich geschichtsversessen und brachte mir systematisches Lernen bei. Hans war für meine Entwicklung wichtig, und seinen mutigen Widerstand im Nazireich bewunderte ich … Sein intellektueller Sprachduktus ließ den Assistenten von Theodor W. Adorno erkennen und den Publizisten, der für die von Eugen Kogon herausgegebenen Frankfurter Hefte schrieb … Nach 1963 verloren wir uns aus den Augen.”

    Erst 1994 wurde Heye wieder auf Hirzel aufmerksam, als dieser für die Partei der Republikaner für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte. 1993 war Hirzel nach 16jähriger CDU-Mitgliedschaft in die Partei übergetreten, weil er die Verfemung und Ausgrenzung der Rechtspartei mit dieser Demonstration durchbrechen wollte. Immer wieder zitierte Hirzel den Brief des befreundeten ehemaligen Oberlandesgerichtspräsident Hans Weil, ein geflohener Jude, der 1945 als alliierter Soldat nach Deutschland zurückgekehrt war, es treffe zu, daß mit den Mitgliedern der Republikaner heute umgegangen werde wie 1936 mit den Juden. Bis 2001 war er Abgeordneter der Republikaner im Wiesbadener Stadtrat, dann trat er aus internen Gründen aus, behielt jedoch als Parteiloser sein Mandat bis zum Rückzug aus der Politik krankheitshalber im Jahr 2005.

    Zeitzeuge für den Patriotismus der Weißen Rose
    Über den Einsatz Hirzels gegen die Ausgrenzung der Republikaner zeigte sich der ehemalige Freund Heye entsetzt: “Ich konnte es nicht fassen. Die Nachricht versetzte mir einen Tiefschlag, machte mich ratlos und wütend. Mehrfach hatte ich den Telefonhörer in der Hand, und legte wieder auf. Nein, ich wollte diesem von mir als Verrat empfunden Frontenwechsel nicht auf den Grund gehen.”

    Durch dieses Engagement hatte sich Hirzel um jeden Kredit in etablierten Kreisen gebracht. Er wurde beschimpft, bedroht und ausgegrenzt, als ehemals gefragter Zeitzeuge für die Geschichte der Weißen Rose konsequent ignoriert. Nicht zuletzt deshalb, weil er “Unbequemes” zu berichten hatte und immer wieder auch auf die patriotischen Motive mancher in der Gruppe hinwies. So zitierte er Willi Grafs Brief, in dem er von seiner “Liebe zu Deutschland” sprach, erinnerte an Professor Kurt Huber, der vor der Hinrichtung ausdrücklich auf das “Wohl seines geliebten Vaterlandes” trank und seiner Frau schrieb, “freue Dich, daß ich für unser Vaterland sterben darf”, und verwies auf Sophie Scholl, die vor Gericht davon sprach, sie habe das Beste “für ihr Volk” getan.

  • fnord:

    Hier ein Flugblatt der Weißen Rose, geschrieben im Geiste der Tugenden, die so viele von uns wiederentecken und zu neuem Leben erwecken wollen:

    “Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique “regieren” zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist… Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen, wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang… Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand -, wo immer Ihr auch seid… Vergesst nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!”

    Wenn die Entsetzten in der Weiße-Rose-Stiftung begreifen würden, daß die Scholls und ihre Mitstreiter aus Liebe zu Volk und Land handelten, würden sie wahrscheinlich sofort ihre Ämter ruhen lassen und sich freiwillig zur Neujustierung ihres Selbstverständnisses in eine Umerziehungseinrichtung der Süddeutschen Zeitung begeben.

    Gruß, fnord

  • fnord:

    Verzeiht bitte, die Formatierung ist wohl verloren gegangen…

  • „innerhalb der Partei […] nach wie vor Kräfte, die rechtsextremistische Ziele verfolgen oder unterstützen

    Extremisten gibt es in jeder Partei. Bei den Reps Rechtsextreme, bei den Linken Stalinisten, bei der SPD DDR-Verherrlicher, bei der CDU fanatische Christen, bei der FPD “Über-Leichen-Geh-Kapitalisten” und und und.

    Das gehört zu einer Demokratie dazu, dass es auch extreme Ansichten gibt. Nur in einer Diktatur ist die öffentliche Meinung gleichgeschaltet. Es obliegt jedenfalls sicher nicht dem Staat, diese extremistischen Tendenzen zu bekämpfen, denn das tut er keinesfalls auf gerechte Art und Weise, wie man ja auch am Beispiel der Ex-SED sieht, bei der so getan wird, als wäre es eine stinknormale Partei, obwohl sie sogar im Verfassungsschutzbericht auftaucht!

    Die Bürger und Mitglieder entscheiden selbst, ob etwas extremistisch ist oder nicht. So blöd sind die Leute nicht, dass sie das nicht merken. Wenn unser Gutmenschen-Staat sich einfach mal raushalten würde und einfach nur die Grundrechte und Sicherheit seiner Bürger garantieren würde, ohne dauernd in dessen Meinungsbildung einzugreifen, würde sich das ganze Problem von selbst lösen.

    Ich bin kein Anarchist, aber ich habe es allmählich satt, dass unser Staat sich dauernd als “allwissend” aufspielt. Das hat mittlerweile durchaus schon den Geschmack eines “Big Brother”. Wartet mal ab, bis auch Deutschland noch mehr destabilisiert wird durch ungebremste Zuwanderung, steigende Kriminalität und Terrorismus. Dann kriegen wir unter dem Deckmantel der Demokratie ganz automatisch einen neuen totalitären Staat, wie in 1984.

    Wir haben ja jetzt schon antidemokratische Bestrebungen von Seiten des Staates(!) und wir nehmen es ALLE ohne Widerrede hin. Das bisschen Widerstand im Internet ist doch gar nichts. Die Leute sind schon so indoktriniert und resigniert, dass sie schon gar keinen Mut mehr haben, sich gegen diese Scheisse zu erheben.

  • fnord:

    …und das “d” in entdecken, verflucht!

  • @Fnord
    @Mustermann

    Ich hab ein bisschen ‘nachformatiert’ sonst sind eure Posts schwer zu lesen.

    Marina

  • Wahr-Sager:

    Ui, das ging aber schnell mit der Thematisierung: Vor wenigen Minuten noch erhofft, jetzt in die Tat umgesetzt. Schön!
    Liebe “Antifaschisten”, wenn ihr hier mitlest: Sophie Scholl und Co. waren echte Antifaschisten. Ihr seid nicht mal ein müder Abklatsch davon, sondern Wölfe im Schafspelz.

  • Wahr-Sager:

    @Marina:
    Das liegt aber an eurer Software. Ich formatiere meine Postings immer, nachher ist aber alles wieder ohne Absätze.

  • @ Wahr-Sager

    Nein, das liegt nicht an unserer Software. Das Post von Alexander L.hab ich nicht nachformatiert.

    Ein Tipp. Beim Setzen der Textabsätze außer der “Enter”-Taste auch die “Strg”-Taste mitgedrückt halten.

    Marina

  • Wahr-Sager:

    @DK-Team:
    Ich habe mal ein längeres Posting verfasst, das Judith nachformatiert hat.Du meinst sicherlich die SHIFT-Taste, weil das Setzen von Absätzen in Zusammenhang mit der STRG-Taste nicht funktioniert (versuch es selbst).

  • Danke für den Hinweis darauf. Hoffentlich leiden Vermächtnis und Reputation dieser Frau nicht wegen ihrer REP-Kandidatur. Die Realität kümmert die Menschen ja leider oftmals nicht mehr.

  • “”Das hat mittlerweile durchaus schon den Geschmack eines “Big Brother”. Wartet mal ab, bis auch Deutschland noch mehr destabilisiert wird durch ungebremste Zuwanderung, steigende Kriminalität und Terrorismus. Dann kriegen wir unter dem Deckmantel der Demokratie ganz automatisch einen neuen totalitären Staat, wie in 1984.””

    “Wartet mal ab….”, der Punkt ist schon History
    Die Frage ist welch Typus Kurve folgt diese Entwicklung, wie weit sind wir im progressiven Bereich, wie weit bis zum Max und was danach…?
    Den “wehret den Anfängen” Punkt folgte ein zunächst sanfter Anstieg und das war schon vor Jahrzehnten.
    Dies ist keine zufällige Entwicklung, ein Gegenlenken wurde systematisch verhindert….

  • gast:

    „Daß der Widerstand gegen das NS-Regime von der Weißen Rose bis zum Kreis um Stauffenberg in erster Linie christlich motiviert war und daß Katholiken diejenige größere Bevölkerungsgruppe darstellten, die nachweislich am wenigsten von den Nazis angezogen wurde, wird ebenfalls den Lesern vorenthalten.“

    „Daß die rotsozialistischen Brüder aus den Gewerkschaften und kommunistischer sowie sozialdemokratischer Partei zu Millionen und teilweise in Verbänden geschlossen in die braunsozialistischen NS-Organisationen gewechselt sind – dazu schweigt der ‘Spiegel’ dezent.“

    „Daß die Hitlerbewegten in Teilen – denken wir nur an Ernst Röhm und seine Gespiele – eine (wie Zeitungen vor der Machtübernahme auch offen schrieben) »Homobewegung« waren und von der faschistischen Männerbund- und Stiefel-Ästhetik angezogene Schwule anteilmäßig mindestens ebenso unter den Tätern wie unter den Naziopfern zu finden waren, wie Szenefilmemacher Rosa von Praunheim im Dokumentarfilm »Männer, Helden, schwule Nazis« eindrucksvoll nachzeichnet – auch das wird unterschlagen.“

    (Quelle)

    Eine Grafik der Stimmenverteilung.

    Wie unschwer zu erkennen ist (Bild rechts) hat die NSDAP gerade bei den Katholiken am wenigsten Zuspruch. Die anti-christliche Propaganda, wie sie unsere linken Verdummungs- Medien inbrünstig betreibt,  ist nur deshalb möglich, weil die Konservativen, man möchte schreiben “wieder einmal”, zu einer energischen Gegenwehr nicht Willens oder nicht fähig sind.

    Eine gehirngewaschene,desinteressiert, in großen Teile minimalgebildete Gesamtbevölkerung bildet das Publikum.

  • frank:

    Das zeigt, dass die “Weiße Rose Stiftung” mit den Idealen ihrer Namensgeber nur wenig zu tun hat. Eine weitere der unzähligen linken NGOs.

  • Wahr-Sager:

    Die Weiße Rose-Stiftung ist nur eine weitere Krampf gegen rechts-Maßnahme. Was wohl Sophie Scholl zu so einer Verunglimpfung ihrer Zielsetzung sagen würde?

  • Tobias:

    Wahrsager, ich würde sagen, die heutigen ‘Antifaschisten’ sind eher Schafe im Wolfspelz. Gegen Rechts sein ist heutzutage eine Anpassungsleistung.

  • Wahr-Sager:

    @Tobias:
    Das mit den “Antifaschisten” schrieb ich weiter oben auch schon. Ja, gegen rechts zu sein ist trendy – und “couragiert”.

  • virOblationis:

    gast schrieb:
    “Die anti-christliche Propaganda, wie sie unsere linken Verdummungs- Medien inbrünstig betreibt,  ist nur deshalb möglich, weil die Konservativen, man möchte schreiben “wieder einmal”, zu einer energischen Gegenwehr nicht Willens oder nicht fähig sind.”

    Es ist auch das ungeheure Versagen der Amtsträger, insbes. der Bischöfe, seit dem Vat. II, das die gläubigen Katholiken verunsichert und so zur leichten Beute linker Propaganda werden läßt.

    Skandalinterview des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz:
    http://www.kath.net/detail.php?id=22720
    Nur noch ein [überflüssiges] “mit uns” statt “für uns”.

    Wenn an so hoher Stelle innerhalb der Hierarchie der Kirche grundlegende Glaubenswahrheiten geleugnet werden, wenn das geschieht am grünen Holz, was soll am dürren werden?

  • virOblationis:

    Es müßte heißen, um den Unterschied noch klarer hervorzuheben:
    Nur noch ein [überflüssiges] “mit uns” statt eines[heilsnotwendigen] “für uns”.

  • @ vir Oblationis

    Bedenklich, wenn nicht einmal mehr ein Bischof den Unterschied zwischen “mit uns” und “für uns” kennt. Verwahrlosung der Sprache? Oder der Glaubensgrundsätze.

    Es wird höchste Zeit, dass beides wieder etwas “geschliffen” wird.

  • Angelika:

    Sophie Scholl – für Volk und Vaterland unter dem Fallbeil gestorben. Sehr zu meiner Freude hier im Forum herausgestellt.
    Auf Eurer Seite gibt es einen Link zu Medapedia! – nicht zu Wikipedia?
    Bei Metapedia endet die Information über Sophie Scholl: ” …60 Jahre nach ihrem Tod, am 22. Februar 2003 wurde Sophie Scholl mit einer Büste in der Walhalla “geehrt. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber bezeichnete sie in einem Festakt als weltweites Symbol für den Aufstand des Gewissens. Ohne Scholls Idealismus in Frage stellen zu wollen, kann dies jedoch in Anbetracht der dort zuvor geehrten deutschen Geistesgrößen nur als gezielte Entehrung des Denkmals gewertet werden.”

    Sophie Scholl – “als gezielte Entehrung” ???

    Angelika

    Müsste JEDE Webseite, die ich in meinem Blog verlinke, in JEDER Aussage mit meinen Ansichten übereinstimmen – ich müsste den gesamten Blogroll löschen.

    Judith

  • Wahr-Sager:

    @Angelika:
    Metapedia ist in politischer Hinsicht eine empfehlenswerte Alternative zu Wikipedia. Letztgenannte Info-Quelle ist meiner Ansicht nach für politische Ansichten nur eingeschränkt zu empfehlen. So heißt es zum 2000 von einer Multikulti-Bande ermordeten Daniel Wretström:

    Er wurde in der Nacht vom 8. zum 9. Dezember 2000 im Alter von 17 Jahren während einer Auseinandersetzung mit einer 15 Personen starken Gruppe ausländischer Abstammung erschlagen.

    Auf http://www.salemfonden.info/deutsch/ liest es sich u. a. so:

    “Aus meinem Weg, ich habe ein Messer” brüllte der große Bruder in seiner Erregung als er mit einem Tranchiermesser auf den bewußtlosen Jungen stürmte.

    Die anderen Bandenmitglieder verließen den Platz für Khaled Odeh, der rittlinks auf den Rücken des schwedischen Jungens saß.

    Er stieß immer wieder das Tranchiermesser in den Körper von Daniel Wretström. Dieses machte er so brutal, das nach mindestens vier Stichen das Messer in zwei Stücke zerbrach…Kahled nahm danach den Kopf von Daniel und zog ihn nach hinten.

    Er fühlte soviel rasenden Haß für diesen zerstückelten Jungen – ein Junge, der die Demokratie gefährdet und kleine Kinder ermordet – er mußte ihn zerstöhren!
    So entschied er sich es zu tun: “Ich werde ihn töten” Die Worte gingen in seinen Geist und er stach mit den Resten seines Messers in den Hals des Jungen.

    Was Wikipedia daraus gemacht hat (“Auseinandersetzung”, “erschlagen”), erinnert stark an Antifa-Taktik, Verbrechen von Migranten schönzureden.

  • Wahr-Sager:

    “Ohne Scholls Idealismus in Frage stellen zu wollen, kann dies jedoch in Anbetracht der dort zuvor geehrten deutschen Geistesgrößen nur als gezielte Entehrung des Denkmals gewertet werden.”

    Über diesen Satz habe ich mehrmals gegrübelt. Erst las ich ihn falsch, weil ich die “deutschen Geistesgrößen” auf Politiker bezog, die die Sopie Scholl-Büste aufstellten. Aber jetzt frage ich mich, was der Autor damit aussagen will…

  • @ Alexander L.:
     
    “…bei der CDU fanatische Christen…”
    Wer sind denn die zwei?

  • Sir Toby:

    # vir Oblationis

    “Es müßte heißen, um den Unterschied noch klarer hervorzuheben:
    Nur noch ein [überflüssiges] “mit uns” statt eines[heilsnotwendigen] “für uns”.”

     
    Der Fisch … beginnt vom Kopf zu stinken! Und da liegt das Problem…

  • virOblationis:

    @ Sir Toby

    Ein inzwischen weit verbreiteter Satz lautet: “Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe.” (Kardinal Seper, gest. 1981)

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