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Verheizt

Die Polizisten, die zum 1.Mai im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt. Der “Tag der Arbeit” – nach linker Art gefeiert – hat sie  an den Rand ihrer Kräfte gebracht – 440 wurden dabei von den linken Hätschelkindern der Presse verletzt. Joachim Lenders, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, wirft  dem fluchtaffinen Körting vor, er habe die Einsatzkräfte zum Steinigen freigegeben und verheizt. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Es war unfassbar“.

Mehrere Polizisten beklagen, daß der Polizeiführung vor allem an “Deeskalation” gelegen war: Die Einheiten sollten sich zurückhalten und möglichst unauffällig agieren um nicht zu “provozieren”. Bereitschaftspolizisten wurde das Tragen feuerhemmender Gesichtsmasken untersagt (ihr Anblick sei sonst zu martialisch) und sie seien angewiesen worden, keine Wasserwerfer einzusetzen.  „Wir sollten uns sogar in Hauseingängen verstecken, damit ja nichts passiert“.

Der nächste Polizei-Verheiz-Termin, da wetten wir, steht schon an: Am nächsten Wochenende, wenn die Kölner Politoberen der roten FA  wieder freie Bahn läßt, um politisch ungeliebter Konkurrenz ans Bein zu pinkeln. Unter dem Beifall der medialen Klasse.

11 Kommentare zu „Verheizt“

  • Der Klaus:

    Bereitschaftspolizisten wurde das Tragen feuerhemmender Gesichtsmasken untersagt (ihr Anblick sei sonst zu martialisch) und sie seien angewiesen worden, keine Wasserwerfer einzusetzen.  „Wir sollten uns sogar in Hauseingängen verstecken, damit ja nichts passiert“.

    Die rosa Miniröcke und T Shirts mit der Biene Maja drauf  waren gerade in der Wäsche, sonst hätten sie die auch noch tragen müssen.

  • Wahr-Sager:

    @Der Klaus:
    :D :D :D

  • Merkwürdiges U-Boot:

    Seine Polizisten schickt Körting  zur Steinigung und selbst flieht diese feige Sau zusammen mit seinen Personenschützern, sobald ihn eine paar jugendliche Autonome “anglotzen”. Was für ein erbärmlicher Wurm.

  • Merkwürdiges U-Boot:

    Der nächste Polizei-Verheiz-Termin, da wetten wir, steht schon an: Am nächsten Wochenende, wenn die Kölner Politoberen der roten FA wieder freie Bahn läßt, um politisch ungeliebter Konkurrenz ans Bein zu pinkeln.

    Das wird interessant. Könnte aber hilfreich sein, wenn die Medien im Wochentakt über linksextremistische Ausschreitungen berichten müssen.

  • dieGedankensindfrei:

    Wer berichtet über linksextremistische Ausschreitungen? Die National Zeitung vielleicht? Ich jedenfalls erhalte bei der Suche nach “1.MAi” in Google News dieses Ergebnis

    50 Verletzte bei NPD-Aufmarsch in Ulm
    Bild.de – ‎01.05.2009‎

    Bei den Krawallen während des Neonazi-Aufmarschs in Ulm (Baden-Württemberg) sind rund 50 Menschen verletzt worden, darunter 29 Polizisten.

    1.-Mai-Demonstrationen Rechte und Linke halten die Polizei in Atem
    WELT ONLINE – ‎01.05.2009‎

    Tausende Menschen haben heute für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen Aufmärsche von Rechtsextremen demonstriert. In Berlin, Mainz, Ulm und anderen Städten

    Wieder Ausschreitungen zum 1. Mai
    MDR – ‎01.05.2009‎

    Der 1. Mai war auch in diesem Jahr von zum Teil schweren Ausschreitungen überschattet. Bei Demonstrationen linker und rechter Gruppen kam es in zahlreichen

    Zehntausende demonstrieren gegen Neonazis
    Deutsche Welle – ‎01.05.2009‎

    Neonazis wollten den Tag der Arbeit für ihre Zwecke nutzen und demonstrieren. Doch in ganz Deutschland versuchten Zehntausende, die Rechtsextremen

    Polizei setzt Wasserwerfer ein Schwere Krawalle bei NPD-Aufmarsch
    Bild.de – ‎01.05.2009‎

    Bei einem Aufmarsch von rund 1000 Neonazis ist es am Freitag in Ulm zu schweren Angriffen von militanten Linken gekommen. Steine und Wasserflaschen flogen,

    Schwere Krawalle Gewalteskalation auf NPD-Demo
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    Rund 1.000 Neonazis und mehreren tausend Gegendemonstranten sind bei dem NPD-Aufmarsch in Ulm aneinander geraten. Bei massiven Angriffen militanter

    Schwere Randale bei NPD-Aufmarsch in Ulm
    ZEIT ONLINE – ‎01.05.2009‎

    Wasserwerfer, Reizgas, berittene Polizisten: Neonazis und Linksmilitante lieferten sich schwere Krawalle. Auch andernorts gab es Demos – allerdings

    Gewalt bei NPD-Aufmarsch in Ulm
    derStandard.at – ‎01.05.2009‎

    Ulm/Mainz – In Ulm (Baden-Württemberg) sind gleich nach Beginn eines Aufmarsches von gut 1.000 Anhängern der rechtsextremen NPD (Nationaldemokratische

    Linke und Rechte suchen zum 1. Mai die Randale
    WELT ONLINE – ‎01.05.2009‎

    Rechts- und Linksradikale haben den 1. Mai in mehreren Städten zur direkten Konfrontation genutzt. In Mainz und Berlin randalierten Linke bei Protesten

    Demonstranten stoppen Neonazis mit Blockaden – Krawalle in Ulm und
    Spiegel Online – ‎01.05.2009‎

    Gewalt am 1. Mai: Bei Zusammenstößen zwischen NPD-Anhängern und Gegendemonstranten in Ulm wurden mehrere Menschen verletzt.

    Festnahmen nach Übergriffen:
    Netzeitung – ‎01.05.2009‎

    Gegen versuchte Aufmärsche der rechtsextremen NPD wurde bundesweit protestiert – es flogen aber auch Flaschen und Steine. In Dortmund griffen Neonazis eine

    NPD-Aufmärsche am 1. Mai
    sueddeutsche.de – ‎01.05.2009‎

    In Ulm ist es bei einer NPD-Kundgebung zu Krawallen gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. ( Foto: ddp ) In Ulm, Dortmund, Rotenburg,

    Beck fordert NPD-Verbot
    FOCUS Online – ‎01.05.2009‎

    Der ehemalige SPD-Chef will nicht aufgeben: Kurt Beck hat einen neuen Anlauf für ein Verbot der rechtsextremen NPD gefordert und sich gegen Kundgebungen von

    Protest gegen NPD-Aufmarsch in Ulm
    Bild.de – ‎01.05.2009‎

  • Wahr-Sager:

    OT:
    Neues Projekt im Kampf gegen rechts:
    Sackgasse Nazi – Eine Aktion der CAJ gegen rechts
    Bei dem Veranstalter handelt es sich um die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) im Diözesanverband Aachen.
    Quelle

  • Merkwürdiges U-Boot:

    Wer berichtet über linksextremistische Ausschreitungen?

    Naja, also man muss schon sehr blind sein, wenn man die Berichte nicht findet. Auf NTV gab es sogar eine Live-Übertragung der Pressekonferenz von Körting und Glietsch, in der sie eingestehen mussten, dass die linken Randalierer drei Polizisten angezündet haben und dass dies eine neue Dimension der Gewalt war.

  • Merkwürdiges U-Boot:

    Wer berichtet über linksextremistische Ausschreitungen?

    Und falls du es nicht bemerkt hast: Deine verlinkten Meldungen stammen alle vom 1.Mai. Da hatten die linksextremistischen Krawalle in Berlin noch gar nicht richtig angefangen.

  • Körting und Glietsch gehören wegen Inkompetenz aus dem Amt entlassen – ihre Vorab-Einschätzung war total daneben. Absicht oder Doofheit, wer weiß. Aber beides keine Attribute für einen Posten als Innenminister und Polizeichef .

  • Sir Toby:

    Quasi als Nachtrag eine, wie ich finde sehr treffende, Überlegung zum ‘Protest’ in Berlin … oder anderswo von Thorsten Hinz aus der JF:

    Randalieren auf der Spielwiese

    Vielleicht ist das der normale Lauf der Welt. Heute sind die Protestkulturen stärker ausdifferenziert als 1966, gleichzeitig werden ihre Halbwertzeiten immer kürzer. Manchmal scheint es, das attackierte „System“ müßte sie gar nicht erst vereinnahmen, weil sie ohnehin seine Kreationen sind und sonst nichts.
    Eine Protestform, die vor über dreißig Jahren kreiert wurde und aus Bequemlichkeit weiterpraktiziert wird, ist die Kultur von Untoten. Zu diesem Untotsein gehört das Randalieren auf Spielwiesen, die ihnen das System großzügig eröffnet.
    Daher die behördliche Zustimmung zu den alljährlichen Mai-Krawallen in Berlin. Die Protestierer dürfen ihre jeweilige Sau – Zukunfts- oder Versagerangst, Kleinstadt-Langeweile etc. – risikolos rauslassen. Ihr kleiner Überschuß an Energie verpufft auf herrschaftstechnisch harmlose Weise. Das sind die Protestierer, die zu diesem Land passen!


    Der Gedanke des staatlich inszenierten (oder zumindest indirekt inszenierten, weil geduldeten) Ablenkungsmanövers liegt zwar eigentlich nahe … – aber ich bin nicht drauf gekommen. Was die Wirksamkeit der Inszenierung zeigen würde. Ablenkung wovon? Von dem, was – für uns offziell – im Herbst 2008 begann und was in seinen Dimensionen überhaupt noch nicht abschließend erfaßbar ist.

  • […] Körting wird sich rechtzeitig absentieren und die ihm unterstellten Polizeibeamten werden deeskalieren – so, wie am 1. […]

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