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Punkerrandale

Womit sich Polizisten so alles herumschlagen müssen: Am Ernst-August-Platz – vor dem hannoverschen Hauptbahnhof –  gab’s ein großes Punkertreffen. Erst waren es 50 und dann sind nach und nach 450 weitere aus dem gesamten Bundesgebiet angerollt. Nachdem sie ordentlich getrunken hatten, fingen sie dann an Passanten zu belästigen,  zu randalieren und bombardierten die anrückenden Polizisten mit Flaschen

Gegen 18:30 Uhr begab sich der Großteil mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Linden zur Fährmannswiese, offensichtlich um dort “Party” zu machen. Bereits auf dem Weg dahin kam es in einer Stadtbahn Richtung Ahlem zu Sachbeschädigungen. Angekommen auf der Wiese an der Justus-Garten-Brücke fing die Gruppe an, zahlreiche Passanten zu belästigen. Gefährderansprachen der Polizei quittierten die zumeist erheblich unter Alkoholeinfluss stehenden Punks mit Flaschenwürfen gegen die Beamten.

Ergebnis: 25 Verletzte, 50 Festnahmen. Tolle Art, den Sonntag zu verbringen.
…..
Punkerrandale [Dank an Jürgen für den Hinweis]
Auch: Punker-Randale in Hannover

8 Kommentare zu „Punkerrandale“

  • Der Klaus:

    “Schade”, denkt Claudia Roth, “hätten die glatzen gehabt, hätte man was draus machen können.”

  • Wahr-Sager:

    War die eigentlich dabei? Die sind sich doch bestimmt GRÜN. :D

  • Sir Toby:

    OT
     Gerade hab ich meinen Kasten angeworfen, da sehe ich das hier…

    http://de.news.yahoo.com/2/20090517/tpl-polizei-in-pariser-vorort-mit-maschi-817cea0.html

    Da ist dann am Schluß von einer Kalaschnikov die Rede; wenn die damit die klassische AK 47 meinen, dann ist das aber wohl eine Maschinenpistole, kein Maschinengewehr … das ist schon noch eine andere Hausnummer. Trotzdem: Kriegswaffe ist Kriegswaffe. Und wenn das dann da zum Alltag wird, dann wird wohl auch der dämlichste und begriffsstutzigste Bunzelbürger die Augen nicht mehr zumachen können, vor dem was wirklich abläuft.

    … da sind die paar Leute, die Judith als ‘Punker’ bezeichnet (sehe ich anders, aber seis drum…) ein Klacks dagegen.

  • gast:

    Da gings ganz schön ab. Die Punks haben nicht nur Passanten bepöbelt, sondern ganze Geschäftseingänge blockiert und einen Regionalzug aus Halle ordentlich verwüstet.

    Als die Polizei eingreift, eskaliert die Lage: Leere Bierflaschen fliegen auf die Beamten. Die Stimmung wird immer aggressiver, die Randalierer handgreiflich. Mit Fäusten und Füßen gehen die Krawallmacher auf die Polizisten los, schlagen und treten zu.

  • frank:

    Genau wie bei anderen Gewaltverbechen fragt man sich: “Warum wird da nicht hart durchgegriffen?”

  • Jim Panse:

    Punk ist seit Mitte der 1980er tot. Das was da noch nach Punk aussieht, sind nur verkleidetete Bahnhofspenner.

  • Ares:

    Sir Toby, die AK 47 ist weder Maschinenpistole noch -gewehr, sondern Sturmgewehr.
    Und dieses ganze Pack gehört weggesperrt.

  • Sir Toby:

    # Ares
     
    Danke für die Info. Bin auf diesem Gebiet nicht sonderlich bewandert. Aber wenn es ein Sturmgewehr ist, ist es ja wohl doch in jedem Fall eine Kriegswaffe. Und ob damit auf Polizeifahrzeuge, oder demnächst vielleicht auf Busse oder was auch immer geschossen wird, ist das sicher kein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft. 

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