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Multikulti: Die Vivisektion einer Nation

Autor: Sushi Sascha

Würde denn eine multikulturelle Gesellschaft überhaupt funktionieren? Und ich bitte jetzt nicht das üblich geprägte sozialromantische Bild von vielen, friedlich miteinander lebenden Menschen verschiedener Kulturen im Kopf zu haben, sondern möchte auf die Probleme aufmerksam machen, die bei einer Gesellschaftsform des Multikulturalismus auftreten.

Prämisse ist also die soziologisch beschriebene Form des Multikulturalismus und dies ist nämlich exakt die Gesellschaftsform, die von politischen Befürwortern befürwortet wird, ohne dabei die Widersprüchlichkeiten des multikulturellen Denkens zu erwähnen, denn dies ist eigentlich auch nicht mehr als die Fortsetzung des Kulturrelativismus (nur diesmal mit anderen Mitteln).

Jahrelang war die Vorstellung der Idee einer multikulturellen Gesellschaft so tonangebend, dass es schon fast als selbstverständlich galt, diese Form des Zusammenlebens befürworten zu müssen. Abweichler wurden geradezu wie Ketzer gejagt und politisch demontiert. Doch zum Glück ist mittlerweile eine Änderung der Denkrichtung feststellbar und nach mehr als 10 Jahren diktierter Debatte entfernt man sich in der westlichen Welt wieder von diesen Lehransätzen. Die in Gang gekommene Bewegung betont nun wieder die geteilte Staatsbürgerschaft.

Wenn mit Multikulturalismus suggeriert werden soll, dass die Gesellschaft durch den Einfluss der weltweiten Migration bunter wird, dann lässt sich dagegen erst einmal nicht viel sagen. Es scheint allgemein akzeptiert zu sein, dass eine solche Gesellschaft Raum schaffen muss, indem sie zum Beispiel die Vorschriften über das Bestattungswesen anpasst oder Gebetsräume eröffnet, um etwa die religiösen Rituale von Hindus oder Muslimen zu ermöglichen. Auch die Anerkennung religiöser Feiertage kann als ein Entgegenkommen betrachtet werden.

Doch auch jenseits der Betonung des Pluralismus, der im Prinzip jede offene Gesellschaft kennzeichnet, und jenseits der praktischen Anpassungen, die neuen Religionen und Lebensstilen Raum geben wollen, hat sich ein weiterführender Gedanke entwickelt. Es geht um die Vorstellung, dass eine Gesellschaft aus mehr oder weniger selbstständigen kulturellen Gemeinschaften gebildet wird, die in vielerlei Bereichen wie Rechtsprechung, Bildungswesen und Arbeitsmarkt unabhängig voneinander behandelt werden sollten.

Ein Einwand gegen diese Herangehensweise ist zunächst die Art, wie Menschen im Namen des kulturellen Pluralismus in ethnische Kategorien gedrängt werden. Auf Basis der Vorstellung einer „Integration unter Beibehaltung der eigenen Identität“ wurde eine Form des Respekts praktiziert, die die Menschen in ihrer Freiheit, ihrem Leben selbst einen Rahmen zu geben, beeinträchtigt hat. Letztendlich führte dies dazu, dass ein Brauch wie Ehrenmord jahrelang ignoriert wurde, obwohl es zahlreiche Opfern gegeben hat. Dem Konservatismus von Gruppenkulturen muss die Idee einer offenen Gesellschaft entgegengesetzt werden, in der alle Traditionen kritisch hinterfragt werden.

In diesem Sinne ist der Multikulturalismus vor allem eine „Philosophie der ersten Generation“; ein Denkmuster, das zur Vermeidung gehört und das jetzt für eine Phase in der Immigrationsgeschichte Platz macht, bei der der Konflikt im Vordergrund steht und wir nach einer neuen Akkomodation suchen.

Hier können wir auch gerne eine schöne Redensart Gandhis zitieren, mit welcher er sich schon sehr früh gegen das gewehrt hatte, was er als “die Vivisektion einer Nation“ bezeichnet hat; das heißt, die Einteilung einer Gesellschaft in kulturelle und religiöse Einheiten. Er fragt sich, woher die Idee kommen mag, dass das Nebeneinander verschiedener Kulturen einen friedlichen Charakter haben soll. Wo die gemeinschaftliche Grundlage fehlt, da gibt es auch keinen friedlichen Austausch, sondern man verwickelt sich in permanente Missverständnisse oder Schlimmeres. Verschiedenheit gehört grundsätzlich zu einer offenen Gesellschaft, aber ohne ein gemeinsames Minimum kann eine solche Gesellschaft nicht produktiv sein, weder in wirtschaftlicher noch in demokratischer Hinsicht.

Ein weiteres Problem des Multikulturalismus ist, dass die Modernität als gemeinsamer Erfahrungshorizont unterschätzt wird. Es ist nicht etwa so, dass alle kulturellen Äußerungen in eine postindustrielle Gemeinschaft passen. Insbesondere in einer Dienstleistungsgesellschaft sind kognitive und soziale Fähigkeiten von großer Wichtigkeit, und es wird stärker nach sozial-kulturellem Kapital ausgewählt.

Eine moderne Gesellschaft braucht mobile, gut ausgebildete Arbeitskräfte mit Sprachkenntnissen, einem standardisierten Unterricht in einer gemeinsamen Sprache und noch viel mehr. Um eine modernere Wirtschaft zu ermöglichen, benötigt die Gesellschaft einen gewissen kulturellen Zusammenhalt.Auch die Umverteilung, die einige Sozialsysteme vornehmen, ist ohne eine gewisse Verbundenheit nicht möglich. „Die Solidarität, die vom Wohlfahrtsstaat gefordert wird, braucht Bürger mit einem starken Bewusstsein der gemeinschaftlichen Identität“.

In manchen Kreisen werden nationale Grenzen oft als Mittel des Ausschlusses angesehen, doch ihre produktive Seite wird selten hervorgehoben: Die Geschichte des liberalen Nationalstaates ist zugleich eine Geschichte der Sozialrechte und der kulturellen Emanzipation. Die Geschichte der Migration zeigt, dass Überlebensstrategien in dem einen Umfeld funktionieren, dies aber in einem anderen Umfeld nicht mehr tun. Wir brauchen uns zum Beispiel nur das Modell der Großfamilie anzusehen, die in einem System ohne soziale Sicherheit unentbehrlich ist. In einer solchen Umgebung sind viele Kinder die einzige Garantie für eine Versorgung im Alter.

Aber in der modernen Gesellschaft sind Familien, in denen drei Generationen zusammenwohnen, ein aussterbendes Modell. Zudem sind die Familien der zweiten Generation im Durchschnitt viel kleiner als die ihrer Eltern und unterscheiden sich in der Größe nicht mehr stark von einheimischen Familien. Dadurch ergibt sich eine veränderte Familienstruktur.  Wir sehen, dass der Multikulturalismus nicht nur in normativer Hinsicht ziemliche Schwächen aufweist, sondern auch keine gute Beschreibung von Integrationsprozessen über die Generationen hinweg liefert.

Ein anderer Einwand betrifft die vielleicht merkwürdigste Seite des Multikulturalismus, nämlich die, dass der Kultur kein Erklärungswert zuerkannt wird. Da alle Kulturen gleichwertig sind, können sie folglich keine Unterschiede in sozial-ökonomischer Hinsicht oder bei der Verbrechensrate zwischen den ethnischen Gruppen erklären. Analysen, bei denen von Klassenunterschieden die Rede ist, sind hingegen sehr populär. Der Multikulturalismus zelebriert geradezu den kulturellen Unterschied und tabuisiert gleichzeitig die Auseinandersetzung mit diesem Unterschied.

Es gibt noch weitere Beispiele für kulturelle Präferenzen, die nicht zu Klassenunterschieden heruntergespielt werden können und die durchaus Einfluss auf die Rückständigkeit von Menschen haben. Schließlich steht jedem frei, was er oder sie von einem kulturellen Erbe übernehmen will und was nicht, aber es ist deutlich, dass die Migranten durch die Gewohnheiten und Bräuche ihres Herkunftslandes geprägt sind. Sie verändern sich in der
neuen Umgebung, auch wenn dies oft langsam geschieht, doch ihre Traditionen haben zum Beispiel Einfluss auf die gesellschaftlichen Möglichkeiten ihrer Töchter.

Ein weiterer Einwand ist, dass der Multikulturalismus Gesellschaften von ihrer Geschichte abschneidet. Aus der Perspektive der Neuankömmlinge ist diese Denkweise wie gesagt – sie werden schließlich dazu angehalten, ihre Traditionen zu pflegen -, als konservativ zu bewerten, doch aus der Sicht der Etablierten bringt er eine einschneidende Veränderung mit sich, denn von ihnen wird schließlich erwartet, dass sie gängige Bräuche ablegen. Der Multi-kulturalismus formuliert keinerlei Verpflichtung gegenüber dem, was über viele Generationen hinweg mit großer Anstrengung zustande gebracht wurde. Er nimmt dieses Erbe nicht nur stillschweigend in Empfang, sondern zugleich verwirft diese Denkrichtung jegliche Vorstellung von historischer Kontinuität, weil sie darin eine Methode sieht, Migranten und ihre Kinder auszuschließen. Diese seien nämlich kein Teil dieser Geschichte und könnten sich deshalb auch nicht damit identifizieren.

Damit würden wir dann auch zu dem Problem kommen, dass viele (und diese können hier durchaus explizit genannt werden) türkische Eltern der Ansicht „Warum müssen unsere türkischen Kinder in der Schule etwas über die deutsche Besatzungs- und Kriegszeit erfahren?“ sind. Doch weshalb sollten wir Kindern, deren Eltern in einem anatolischen Dorf geboren wurden nicht die Möglichkeit geben, dieses wichtige Kapitel unserer Geschichte kennenzulernen, und ihnen damit auch zu ermöglichen, Einfluss darauf zu nehmen, wie die Erinnerung gelebt wird?

Noch einen Schritt weiter, und wir sehen, wie das Abstreiten einer kollektiven Erinnerung, von der auch Einwanderer Teil werden können, mit dem Widerwillen orthodoxer Muslime zusammengeht, die der Meinung sind, dass man ihre Kinder in der Schule nicht mit Unterricht über die Judenverfolgung belästigen solle. Es fängt also mit der aufgeklärten Form des Multikulturalismus an und endet mit einer Form der Selbstzensur.

Ein weiterer Einwand lautet, dass der Multikulturalismus zu einem nicht wünschenswerten Rechtspluralismus führt. Davon ist die Rede, falls auf Basis der Anerkennung der Gleichwertigkeit der Kulturen „distinkten“ Gemeinschaften als solchen das Recht eingeräumt wird, aus eigener Gewalt und nach eigenem Gesetz zu leben, wenn ihre Rechtsauffassung vom herrschenden Rechtsdenken abweicht. Diese Betrachtungsweise ist alles andere als unproblematisch: Was ist eigentlich eine „distinkte“ Gemeinschaft, welche Ansprüche werden an sie gestellt, sind die Gruppenrechte bindend für diejenigen, von denen man annimmt, dass sie zu dieser Gruppe zählen oder darf jeder für sich selbst entscheiden, ob er oder sie zu dieser Gruppe gezählt wird?

An dieser Stelle sollte man den Versuch erwähnen, die Scharia-Gesetzgebung in das kanadische Rechtssystem mit aufzunehmen. Das ist eine konsequente Anwendung des Multikulturalismus : Denn weshalb sollten Muslime Probleme wie Ehescheidung nicht durch Vermittlung im eigenen Kreis lösen können? Diese Idee hatte man in Ontario, mit allen entsprechenden problematischen Folgen, denn wer beschützt dann noch die Position der Frau innerhalb der islamischen Gemeinschaft? Und wer garantiert, dass die betroffenen Ehepaare freiwillig einem solchen Verfahren zustimmen?

Und auch hierzulande beobachten wir vergleichbare Kontroversen. So sorgte ein Gerichtsurteil für heftige Diskussionen. Mit dem Argument, im „marokkanischen Kulturkreis“ sei eheliche Gewalt nichts Besonderes, lehnte eine Frankfurter Richterin eine vorzeitige Scheidung ab, die von einer Deutschen marokkanischer Herkunft beantragt worden war, die von ihrem marokkanischen Ehemann misshandelt worden war. Die Richterin berief sich bei ihrer Entscheidung auf die Sure 4,43 des Koran und meinte, sie gebe islamischen Männern das Recht, ihre ungehorsamen Frauen zu schlagen. Neda Kelek kommentierte, die Richterin übernehme exakt die Argumentation der traditionellen Muslime, die sagten, es gebe ein Innen und ein Außen, der Innenbereich, das Private, das Verhältnis zur Frau sei etwas, in das sich der deutsche Staat nicht einmischen dürfe, wo nach islamischem Recht gelebt werde. Und solche Beispiele lassen sich mittlerweile zahllos weiterführen, denn immer mehr, immer direkter und zuweilen auch mit aggressiver Polemik wird versucht, hier die eingeführten kulturellen Bräuche anwenden zu können, auch wenn dies gegen die mehrheitliche Werte- und Rechtsauffassung verstößt.

Inzwischen haben sich die Verhältnisse geändert, und man reagiert weniger nachsichtig auf solche Plädoyers für eine „getrennte Entwicklung[“. Zusammengefasst liegt die größte Schwäche der Idee einer multikulturellen Gesellschaft darin, dass sie eine konservative Idee ist, was bereits an der Formulierung „Integration unter Beibehaltung der eigenen Identität“ ablesbar ist. Es ist vielsagend, dass diese Formulierung einmal im Hinblick auf eine Rückkehr der Migranten eingeführt wurde. Unterricht in der eigenen Sprache und Kultur hielt man für sinnvoll, um dafür zu sorgen, dass die Kinder sich nicht von ihrem Herkunftsland lösten und dann bei einer Rückkehr großen Anpassungsproblemen ausgesetzt wären. Die Migranten blieben, aber die Vorstellung der „Integration unter Beibehaltung der eigenen Identität“ auch. So werden Migranten zu einer Diaspora gemacht, die sich über Jahre hinweg an dem orientiert, was sie zurückgelassen hat.

Diese Betrachtungsweise unterschätzt nicht nur die Veränderung, die durch den Wechsel von der einen Gesellschaft zur anderen hervorgerufen wird, sondern sie versagt auch in normativer Hinsicht, weil sie nicht wahrnimmt, dass gemeinsame Normen in einer modernen Wirtschaft und Demokratie gebraucht werden, um auf produktive Weise konkurrieren und Konflikte lösen zu können.

Wenn es keine gemeinsamen gesetzlichen Normen gibt, keine gemeinsamen Feiertage, keine allgemeinen Normen für den Schulerfolg, keine Chancengleichheit bei Bewerbungen und keine gemeinsame Geschichte, dann schrumpft der Raum für sinnvolle Meinungsverschiedenheiten, und es wächst der Raum für Missverständnisse.

24 Kommentare zu „Multikulti: Die Vivisektion einer Nation“

  • Wahnfried:

    Es geht bei diesem Thema um den Konformitätsdruck der Gesellschaft. In der Zeit nach dem Krieg war es schlichtweg nicht möglich sich ungezügelt zu verhalten, denn die Gesellschaft übte Druck in Form von Diskriminierung auf die Individuen aus, die sich “asozial”, also unangepasst verhielten.

    Die Einführung großer Ausländermassen hat hier, zusammen mit dem aufkommen einer Kultur der Widerspenstigkeit, von manchen beschönigend “Rebellion” genannt, einen Ansatzpunkt geschaffen, von dem es tatsächlich gelungen ist diesen Konformitätsdruck quasi vollständig zu eliminieren.

    Heute schockiert niemanden gar nichts mehr. Es bleibt völlig folgenlos, wenn ich mit einem riesigen Gummiphallus durch die Innenstadt paradiere, vorbei an Kindern und Bürgern gehe, deren religiöses Empfinden dadurch verletzt wird, oder ob ich mich mit Polizisten prügele. All das wird eher noch als progressiv gefeiert. Aber genug der trüblichen Lagebeschreibung, denn jeder weiß darum…

    Der Punkt ist, daß es ohne Diskriminierung nicht möglich sein wird wieder zu einer Gesellschaft der Vernunft zu gelangen. Je mehr Antidiskriminierungsmaßnahmen durchgesetzt werden, desto schlimmer wird es werden, was ganz unausweichlich ist, solange diese Andersartigkeit durch die Bürger, die noch Werte schöpfen und Leistung erbringen bzw. dazu noch gewillt sind, kräftig alimentiert wird. Der einzige Weg, auf dem man also, wenigstens über einen Umweg diesem Prozess Einhalt gebieten kann, ist eine Rückführung der Umverteilung in Deutschland. Ich halte dies auch für dein einzigen in absehbarer Zeit realisierbaren Hebel, um auf die Angelegenheit noch Einfluß zu nehmen.

  • Man könnte auch einfach mal die Frage stellen: Welchen Vorteil hat eine multikulturelle Gesellschaft? Ich habe noch nicht ein einziges sachliches Argument gehört. Niemals! Die Antworten beschränken sich in der Regel auf die Nennung irgendwelcher Farbwerte, sowas wie “bunt” oder “farbig”. Das ist jedoch 1. unsachlich und 2. vollkommen subjektiv. Mit anderen Worten: Es existieren keine Argumente für eine multikulturelle Gesellschaft. Und wofür es keine Argumente gibt, das sollte man dringend unterlassen.

  • gast:

    Schon Vielvölkerstaaten wurde ausschließlich über diktatorische Regierungen zusammengehalten.  Genau dahin steuern wir.

  • Gibor:

    “Multikulti: Vivisektion einer Nation”
    In den europäischen Kulturvölkern gibt es eine in langen Zeiträumen und aus der spezifischen Volksmentalität gewachsene soziale und nationale Struktur, die sich als natürliche Ordnung erweist. Diese Ordnung wird aufrechterhalten vom heimischen, homogenen Volk mit gleicher Abstammung, Sprache und Geschichte. Die Homogenität schafft den gesunden Volkskörper, der unbeschwerte wie schwere Zeiten, ja sogar größte Not solidarisch übersteht. Man erinnere sich der Volksgemeinschaft im alliierten Bombeninferno des Zweiten Weltkrieges oder der Solidarität der Bürger Mitteldeutschlands in den verheerenden Überschwemmungen vor wenigen Jahren. Wie war das dagegen im afro-multikulturellen New Orleans (USA), wo das Hochwasser ein Chaos aus Plünderung, Gewalt, Mord und totaler Hilflosigkeit heraufbeschwor. Schluß also mit den multikulturellen Lügen!
    Der liebe Gott ist der erste Rassist. Er schuf die vielen Arten!

  • gast:

    Noch ein halbes OT

    Der Verband der islamischen Kulturzentren hat das Ergebnis der Europawahl in der Bundesrepublik als „Zeichen für eine erfolgreich geführte integrationspolitische Debatte in Deutschland“ bewertet. Die Absage der Wähler an die rechten Parteien zeige, daß Vorurteile gegenüber dem Islam erfolgreich abgebaut werden konnten.

    Noch Fragen Kienzle.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5908a185037.0.html

  • egal:

    Die multikulturelle Gesellschaft ist Boshaftigkeit, Selbstgerechtigkeit, Deutschenhaß und sektenhafter Wahn in Verbindung. Alles, was vernünftig ist, wird als “faschistisch” beschimpft und dadurch unmöglich gemacht. Man  muß sich dagegen wehren.

  • egal:

    Der Text oben ist viel zu zahm. Es braucht viel drastischere und deutlichere Worte um zu beschreiben was hier geschieht.
      Multikulti kann nicht funktionieren. Es macht jede Gesellschaft kaputt. Zerstört den sozialen Zusammenhalt. Erniedrigt den Durchschnitts-IQ. Mindert damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Erhöht Spannungen und die Bereitschaft zu Konflikten. 
      Es kommt zu einer Verslumung der Gesellschaft. Große Massen Minderintelligenter, Bildungsferner, Krimineller, Nicht-arbeiten-wollender oder -könnender wird unsere Landstriche bevölkern. Menschen, denen es wie die Zigeuner nichts ausmacht, wochenlang inmitten ihres eigenen Mülls zu hausen. Viele Menschen werden Analphabeten sein. 
      Aber es wird einige geben die davon profitieren: Diejenigen die herrschen wollen. Denn eine Bevölkerung von Bedürftigen, Hilflosen, Schutzlosen, Abhängigen, Verunsicherten ist mit den plumpesten Tricks zu ködern und zu manipulieren, und zu unintelligent um sich selbst zu einem Widerstand zu organisieren. Darum geht es.
      Leute bitte wacht auf und wehrt euch endlich.

  • Tobias:

    Die Debatte um den sog. Multikulturalismus ist in Deutschland seit jeher von einer großen Verlogenheit geprägt gewesen. Als Kern-Gegenargument an die Kritiker des Multikulturalismus stehen die Verbrechen des NS-Staats im Raum, dessen sich mittlerweile sogar die Islam-Leute, einstmals Kollaborateure des Nazismus, bedienen. Zudem fällt auf, dass die Forderung nach Multikulturalismus selektiv an bestimmte Kulturgruppen, bzw -kreise gerichtet wird. So haben beispielsweise die Grünen eine Rückkehr der aus dem heutigen ponischen Staatsgebiet vertriebenen Deutschen stets kategorisch abgelehnt. Ein Zusammenleben mit Deutschen sei Polen nach den Ereignissen des sog. 2. Weltkriegs nicht mehr zuzumuten. Ebensowening befürworten linke Gruppierungen die Stärkung der Rechte christlicher Minderheiten in ehemals christlich geprägten Ländern wie Ägypten oder der Türkei. Man braucht nicht darum herumzureden: Multikulturalismus ist in Deutschland der Versuch, die deutsche Kultur auszulöschen. Das berühmt-berüchtigte Zitat von Ex-Außenminister Fischer, »Deutschland«, also wir, die autochtone Bevölkerung, müsse durch Zuzug ausgedünnt werden, kann man im persönlichen Gespräch aus dem grün-linken Milieu auch in deutlicherer Form hören.
    Die Überlebensfrage unsrer Zivilisation ist es nunmehr, den Rückbau der Ergebnisse des Multikulturalismus zu betreiben – freilich ohne dabei Respekt und Offenheit für andere Kulturen zu verlieren. 
    Als Anregung empfehle ich, Sezession Heft 13 zum Thema Multikulturalismus zu lesen:
    http://www.sezession.de/wp-content/uploads/alte_nummern/sezession_heft13.pdf

  • egal:

    Wo sind die Leute die den Mut haben, sich öffentlich als “Faschist” oder “Nazi” brandmarken und ächten zu lassen? Denn das ist der einzige Weg den ich sehe.  Jeder der die Probleme anspricht und sich dabei auf Vernunft bezieht wird als “Nazi” geächtet. Deshalb schweigen alle und lassen es geschehen.
      Dieser Mechanismus muß durchbrochen werden, eine andere Chance sehe ich nicht.  Es müssen so viele sein, die für die Vernunft aufstehen, und ihre Argumente müssen verbreitet werden, so daß die “Nazi-Ächtung” als das erkannt wird was sie ist:  Der Versuch einer irren Politsekte (Linke, Gutmenschen, Deutschenhasser etc.)  die Wahrheit und die Vernunft  zu unterdrücken.

  • Wahr-Sager:

    @egal:

    Wo sind die Leute die den Mut haben, sich öffentlich als “Faschist” oder “Nazi” brandmarken und ächten zu lassen?

    Das ist eine sehr interessante und relevante Frage. Es gibt durchaus Menschen, die sowas mit sich machen lassen – Henry Nitzsche z. B., der bei seinen Reden ständig mit solchen böswilligen Unterstellungen konfrontiert wurde und wird. Aber Personen wie er sind ziemlich rar gesät, weil es eines ziemlichen dicken Fells und einigen Mutes bedarf. Da bleibt es dann in der Regel eher bei Unmutsäußerungen in Blogs und Foren.
    Sich gegen die Nazi-Keule zu wehren, bringt nichts. Man muss sich auch nicht für etwas rechtfertigen, das man nicht ist. Also hilft letztendlich nur: Arsch zusammenzukneifen und durch… Ich würde jedenfalls einem Rechten, der in meiner Nähe mit dem Nazi-Knüppel niedergeknüppelt wird, jederzeit helfen.
     

  • Anna Luehse:

    In der JF vom 29.05.09 “Säkularer Staat und Integration – Keine Nation in der Nation” von Thomas Bargatzky.
    Im Zuge der Globalisierung werden die Souveränitätsrechte der Nationalstaaten mehr und mehr von bürokratischen Superstrukturen wie der Europäischen Union oder von übernationalen ökonomischen Netzwerken in Frage gestellt. Die multikulturelle Gesellschaft im Gefolge der Einwanderung von Muslimen nach Europa wird als zeitgemäße Antwort auf die mit der Globalisierung verbundenen sozialen, kulturellen und ökonomischen Herausforderungen propagiert. Aufgrund der großen Unterschiede zwischen der säkularen, ursprünglich christlichen Kultur Europas und dem Islam wird Multikulturalität heute jedoch als kulturelles Problem aufgefaßt. Diese Einordnung hindert uns daran, das Problem als politisches wahrzunehmen und nach entsprechenden Lösungen zu suchen.

    Der Beitrag ist bei swg-hamburg zu lesen:
    http://www.swg-hamburg.de/Kultur_Gesellschaft/Sakularer_Staat_und_Integration.pdf

  • virOblationis:

    Zu dem von Anna Luehse angeführten Beitrag einige Anmerkungen:

    Eingangs heißt es: “Zentrale These von Bargatzky: der Nationalstaat grenzt nicht aus, er schließt ein. Deswegen kann die Integration der Muslime in unsere Gesellschaft nicht gegen, sondern nur durch den Nationalstaat gelingen.”
    Gemeint ist, daß sich die Mohammedaner als religiöse Gemeinschaft nicht absondern, sondern als gleichberechtigte Bürger der einen, ungeteilten Nation angehören sollen. (Politische statt kultureller Lösung.)

    “Daher lehnten er (sc. Lenin) und Stalin das von den österreichischen Sozialdemokraten Otto Bauer und Karl Renner vertretene Programm der „national-kulturellen Autonomie“ strikt ab. Dem darin enthaltenen Plan zur Förderung von Parallelkulturen auf dem Gebiet des habsburgischen Vielvölkerstaates entspricht heutzutage das Projekt „multikulturelle Gesellschaft“, …”
    Die Gleichsetzung von kulturell zerteilter und multikultureller Gesellschaft scheint mir äußerst zweifelhaft. Die Propagandisten der letzteren suchen doch immer noch einen “melting pot of nations” zu erreichen und legen z.B. verschiedene Schulformen zusammen, nur um die jungen Vertreter des Islam nicht unter sich zu belassen. – Parallelgesellschaften im Gegensatz zu einer multikulturellen Gesellschaft befürwortet Ralph Giordano als Notlösung; für Erdogan handelt es sich dagegen um eine Wunschvorstellung.

    “… Stanislas Graf von Clermont-Tonnerre am 23. Dezember 1789 vor der französischen Nationalversammlung zum Ausdruck: „Das Gesetz darf das Glaubensbekenntnis des Menschen nicht antasten (…) Die Macht des Gesetzes erstreckt sich lediglich auf die Handlungen (….) Den Juden als Nation ist alles zu verweigern, den Juden als Menschen aber ist alles zu gewähren. Sie sollen Bürger werden. Nun behauptet man, sie selbst wollten keine Bürger sein. Mögen sie es nur ausdrücklich erklären, dann sollen sie des Landes verwiesen werden, denn es darf keine Nation in der Nation geben“ (Friedrich Battenberg, „Das europäische Zeitalter der Juden“, Band II).
    Die Religion wurde zur Privatangelegenheit erklärt, die Unterscheidung zwischen Christen und Juden sollte im gemeinsamen Bürgersein aufgehoben sein.”
    Ja, aber ist denn dieses Konzept erfolgreich gewesen? Hat nicht gerade die bürgerliche Emanzipation des Judentums mit der Forderung nach Aufhebung ihrer Parallelgesellschaft den Antisemitismus des 19. Jahrhunderts befördert?

    “… auch Muslime haben im Namen ihrer Religion ein Recht auf das Hineinwirken in den öffentlichen Raum …”
    Demnach läßt sich die Religion doch nicht auf das Private beschränken!

    “Diese Kultur ist jedoch dem Ursprung nach christlich, auch wenn wir selber womöglich in der Mehrzahl keine Christen mehr sind. Wie jede staatliche Ordnung besitzt auch jene des säkularen Staates religiöse Wurzeln, die der Staat um seiner Neutralität gegenüber den Religionen willen nicht verleugnen darf.”
    Da liegt der Hase im Pfeffer: Unsere Kultur ist christlich fundiuert, und dennoch sollen sich Vertreter einer fremden Religion, die nebenbei Anspruch auf Weltherrschaft erhebt, gleich wie wir am Leben der einen Nation beteiligen. Dies wäre nur möglich, wenn die Religion reine Privatsache wäre oder alle Religionen die Möglichkeit eines “säkularen Staates” zuließen. Das ist sie für den gläubigen Moslem nie und nimmer denkbar, weil die Gemeinschaft der Gläubigen über der Volkszughörigkeit steht. Nur die christlich geprägte Kultur (und mit Einschränkunegn auch die jüdische) spricht allem Weltlichen (Vernunft) Eigenständigkeit zu und gründet ihren Staat darauf: Ein dem Islam gänzlich fremder Gedanke. Außerdem kann die Religion eben nicht zur Privatsache gemacht werden, und schon daran werden solche Vorstellungen, wie die Bargatzkys stets scheitern.

  • Anna Luehse:

    # vir Oblationis
    Außerdem kann die Religion eben nicht zur Privatsache gemacht werden,

    Nach unserem Grundgesetz ist aber der Staat verpflichtet,  jedem seine Relgion zu überlassen. Das meint “Privatsache” , das Gegenstück wäre eine vom Staat vorgeschriebene Religion für alle Bürger. Das entbindet den Staat nicht, die  aus der kulturellen Tradition gewachsenen Wertvorstellungen zu schützen und entsprechend durchzusetzen.  Daß das in der heutigen Praxis der BRD nicht so geschieht, steht auf einem anderen Blatt.

    So habe ich Bargantzky verstanden. Wenn wir die  Diskussion auf die politische Schiene heben,  sind wir frei unsere Wertvorstellungen zu verteidigen und einzufordern und uns nicht ständig an der Religionsfreiheit selbst einzubremsen.

    Einen weiteren Punkt den Bergantzky anmerkt sinngemäß: Integrieren kann nur der Nationalstaat  – ja wer denn sonst? Es sind üblicherweise immer die Mehrheiten, die die Minderheiten integrieren. Daß das mit den Moslems überwiegend nicht möglich ist, steht wieder auf einem anderen Blatt.  Dann gilt für ihn die Forderung “Keine Nation in der Nation”.

    Meine persönliche Meinung ist, daß die Anzahl der Zuwanderer ganz entscheidend für das Zusammenleben der Menschen ist. Sobald eine gewisse Zahl überschritten ist, entsteht gewollt oder ungewollt ein Verdrängungszustand des Vorhandenen. Wenn das Miteinander so unterschiedlicher Kulturen politisch gewollt und erzwungen wird, muß es zu Spannungen kommen.  In diesem Zustand sind wir leider in Europa.  Die Schuld sollte man aber bei jenen suchen, die uns das ganze eingebrockt haben.

  • egal:

    Ich denke es ist kein politisches Problem in erster Linie, sondern ganz klar ein biologisches. Die Basis unserer Kultur, unserer Politik, unserer Gesellschaft ist bedroht.
      Es ist immer selbstmörderisch, massenhaft genetisch sehr fremde Menschen in das eigene Land aufzunehmen. Vor allem wenn sie sich sehr viel stärker vermehren als die Urbevölkerung. Wir brauchen gar nicht über politische Problemlösungen nachzudenken, denn “wir” werden einfach zahlen- und intellektmäßig verschwinden und sowieso nichts  mehr zu sagen haben.

  • virOblationis:

    @ Anna Luehse

    Ihrem obigen Beitrag stimme ich zu, dem Aufsatz Bargatzkys weniger, weil er, wie ich meine, widersprüchlich bleibt und Konsequenzen nicht zieht.

    Ein aus dem christlichen Weltverständnis heraus entstandenes Gemeinwesen kann jemanden, für den Religion und Politik eine unzertrennliche Einheit bilden, grundsätzlich nicht integrieren, sondern allenfalls tolerieren. Es entsteht aber – wenn Sie es so nennen wollen – eine Nation in der Nation, sobald “die Anzahl” solcher “Zuwanderer … eine gewisse Zahl überschritten” hat, eine Parallelgesellschaft.

    Man kann auch eine solche hinnehmen, doch “muß es [dabei] zu Spannungen kommen”, schlimmsten Falls zu einem Bürgerkrieg. – Letzteres brächte großes Leid über beide Seiten.

    Ich sehe zwei Lösungsmöglichkeiten: Die eine besteht in der Assimilation durch Bekehrung, die z.Z. wegen des elenden Zustandes der Kirche nur in geringem Umfang möglich ist, oder zumindest der Abwendung vom Islam und der gleichzeitigen Öffnung für unsere kulturelle Überlieferung. Die andere besteht in der Zurückführung Integrationsunwilliger – bzw. -unfähiger in ihre Heimat, bis nur noch eine kleinere Anzahl zurückbleibt, die ohne Gefahr für das Gemeinwesen toleriert werden kann.

    Bargatzky hingegen sagt: “…auch Muslime haben im Namen ihrer Religion ein Recht auf das Hineinwirken in den öffentlichen Raum…” – Dies wird eben auf Grund des fundamental verschiedenen Politikverständnisses nicht gelingen und erscheint mir auf dem Hintergrund seiner übrigen Aussagen inkonsequent.

  • Anna Luehse:

    # egal
    Ich denke es ist kein politisches Problem in erster Linie…
    Das sehe ich anders.  Die Zuwanderung fremder Kulturen und damit die Zerstörung des Bestehenden sind politisch gewollt. 
    Ich empfehle dazu das Buch von Richard Melisch “Der letzte Akt – Die Kriegserklärung der Globalisierer”.  Melisch befaßt sich ausführlich mit Thomas Barnett, ein Vordenker im Pentagon. Barnett teilt die Welt in zwei Kategorien ein: CORE und GAP (global vernetzt und unvernetzte).
    Barnett: “…Unser Planet steckt voller Spinner, die gegen die Vermischung von Rassen und Kulturen wettern…”  Die Globalisierung sei, sofern sie nicht von Kräften innerhalb des CORE (dazu zält er auch Europa) sabotiert werde, nicht mehr aufzuhalten.   “…ich nehme ide vernunftswidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!”

    ..sondern ganz klar ein biologisches. Die Basis unserer Kultur, unserer Politik, unserer Gesellschaft ist bedroht.
    Dem  stimme ich uneingeschränkt zu. Es sind aber die Auswirkungen politischen Handelns.  Bei uns werden Kinder im Mutterleib getötet und die Moslems bringen ihre Kinder zur Welt – das beschleunigt unseren Niedergang – aber auch in diesem Punkt liegt die Verantwortung bei uns.

    Wie solle man das Problem lösen od. zumindest entschärfen, wenn nicht auf politischem Weg?

  • Anna Luehse:

    #vir Oblationis
    Wir sind  in den Auswirkungen und Folgen gedanklich nicht auseinander. Ich glaube auch, daß eine Assimilierung nur im Einzelfall möglich ist. Insoweit stimme ich Bargatzky nicht zu. 
    “Zurückführung Integrationsunwilliger…” m. E. ein MUSS.

    “Bargatzky hingegen sagt: “…auch Muslime haben im Namen ihrer Religion ein Recht auf das Hineinwirken in den öffentlichen Raum…”
    Auch das ist im Grundgesetz festgelegt. Muslime, die Staatsbürger sind haben diese Rechte und wenn sie eines Tages im Bundesparlament die Mehrheit haben, können sie das GG beliebig verändern.  Das ist eben auch der Unterschied zwischen einem (Grund)Gesetz und einer Verfassung. Aber das ist ein anderes Thema.

  • egal:

    @Anna Luehse – die Bücher von Thomas Barnett bin ich gerade dabei zu lesen. Mir graust dabei, ich brauche die K …tztüte. Sowas widerlich selbstgerechtes, größenwahnsinniges, dabei strunzdummes und primitives … 
    Sicher lich ist der biologische Niedergang politisch gewollt. Der erste der es ausführlich formuliert hat war Coudenhove – Kalergi in seinem Buch “Pragmatischer Idealismus”.  Die Europäer umformen zu einer durchrassten Sklavengesellscahft, die den Juden als neue Geisteselite, als neuen Adel zu akzeptieren habe.  Fortsetzung und krassere Formulierungen derselben Pläne kamen dann aus den USA (nachzulesen in den Büchern: Deutschland muß vernichtet werden). Und jetzt das unsäglich blöde, aber leider sehr ernstzunehmende Geschwätz von dem Barnett als neueste Version desselben Themas.   
      Deutschland und die Deutschen sind allen Weltherrschaftsstrebern ein extremer Dorn im Auge, deshalb müssen sie ganz verschwinden. Und daran wird leider mit Erfolg gearbeitet.

     Man muß sich endlich dagegen wehren, sonst ist es zu spät. (die Verdummung, sprich Runterzüchtung de s IQ bei den Deutschen wird sie völlig unfähig machen sich zu wehren, denn dazu bedarf es langdauernder Überlegungen, der Fähigkeit zur Organisation usw., alles Eigenschaften die uns regelrecht weggezüchtet werden.)

    Die Massenimporte sind allesamt im IQ der deutschen Ursprungsbevölkerung unterlegen. Mischung von Einheimischen mit Einwanderern bringt Runterzüchtung des IQ. Genauso wie der Geburtenverzicht von Akademikern und Intellektuellen aus Umerziehungsgründen.    Klärt auf und helft, diesen Wahnsinn zu stoppen!

  • hutlos:

    “Es müssen so viele sein, die für die Vernunft aufstehen…”

    vielleicht war das auch horst mahlers gedanke und er wollte den anfang machen. jetzt sitzt er für ein meinungsdelikt für 12 jahre im gefängnis und keiner weiß es.

  • hutlos:

    “… Henry Nitzsche … Aber Personen wie er sind ziemlich rar gesät, weil es eines ziemlichen dicken Fells und einigen Mutes bedarf.”

    den mut von nitzsche konnten wir vor ein paar tagen bewundern, als er bei der bundespräsidentenwahl horst köhler wählte.
    mich ekelts vor solchen leuten.

  • virOblationis:

    @ Anna Luehse

    Als Nachtrag möchte ich noch hinzufügen, daß das Judentum bei seiner Emanzipation in gewisser Weise durchaus assimiliert war – ohne seine Religion aufzugeben. Im Spätmittelalter nahm das abendländische Judentum an der Hinwendung zum Nominalismus teil und differenzierte danach zwischen Religion und Philosophie (Vernunft). So konnten Juden, um es mit Bargatzkys Worten zu sagen, als “…[Juden] ein Recht auf das Hineinwirken in den öffentlichen Raum…” wahrnehmen, aber eben nicht “im Namen ihrer Religion”, sondern unter Absehung davon. Sonst hätten sie nicht mehr sein können als Interessenvertreter der Synagoge, vielleicht mit einer rein jüdischen politischen Partei. – Die heutige Situation klammere ich hier einmal aus.

  • Sir Toby:

    # hutlos

    “den mut von nitzsche konnten wir vor ein paar tagen bewundern, als er bei der bundespräsidentenwahl horst köhler wählte.
    mich ekelts vor solchen leuten.”

    Henry Nitzsche war zunächst CDU-Mitglied – wohl weil er die CDU aus DDR-Perspektive für eine konservative Partei hielt. Er hat schrittweise, und vermutlich mit staunender Ungläubigkeit die tatsächliche Differenz zwischen seinem Bild der sogenannten ‘Konservativen’ und der wirklichen CDU entdeckt. Er hat diese sich über die Jahre verstärkende Spannung ganz bestimmt nicht angenehm erlebt … bis er die Kraft zum Bruch gefunden hat. Seitdem hockt er isoliert unter Feinden in einem feindlichen Umfeld, das zwar keine Vertretung eines deutschen Volkes ist, sondern nur die Vertretung der wählenden Personen die in den Grenzen dieses … Gebildes BRD eben leben. Er hat sich eine eigene Partei geschaffen und versucht seine politischen Vorstellungen zu leben. Dafür wird er bedroht (wenn auch vielleicht ‘nur’ mit e-mails und Briefen) und zur gesellschaftlichen persona non grata gemacht. Für seine politische Arbeit setzt er wohl seine eigenen finanziellen Mittel ein (von Bertelsmann oder Bild wird er wohl kaum unterstützt werden). Wäre er in der Alt-BRD beheimatet, wäre er bereits – auch materiell – zur Strecke gebracht. Ich finde, das ist nicht wenig – wenn man es mit dem Maß vergleichen sollte mit dem man es vergleichen müßte, nämlich allen anderen Abgeordneten dieses Bundestages in dem er (noch) sitzt. Und was Horst Mahler betrifft … – ich würde dem Mann nicht über den Weg trauen; er ist von ganz links bis ganz rechts gewandert … und es sollte mich nicht wundern, wenn er – sollte er alt genug werden und seine Füße es noch mit machen – weiterwandert und wieder bei …. ganz links ankommt. Es gibt da doch dieses schöne deutsche Sprichwort: Es ist nicht alles Gold was glänzt!

  • moin moin. Vielen Dank für all die Beiträge. Unsere Feinde haben von Anfang an auf die biologische Waffe abgezielt. Und wir Deutschen fallen darauf rein, legen uns mit fremden Völkern ins gemeinsame Bett. Mit Sex und Drogen soll unser Deutsches Volk zerstört werden. Und es wird ihnen gelingen, leider.

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