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Stimmenkauf in Deutschland

In Deutschland lebenden Libanesen ist offenbar im großen Stil angeboten worden,  ihre Stimmen für die Parlamentswahl am vergangenen Sonntag im Libanon zu verkaufen. Der Stern berichtet, dass Libanesen zwischen 500 und 1.500 Euro und ein kostenloser Flug zur Stimmabgabe nach Beirut geboten worden sei.

Alle libanesischen Parteien hätten Stimmenkauf  betrieben. Besonders bemüht habe sich die pro-westliche Partei Future um  ihren Spitzenkandidaten Saad al-Hariri. Dessen Cousin Mohamed Hariri, der in Nürnberg ein Reisebüro betreibt, ist lt. Stern eine Schlüsselfigur des orientalischen Stimmenhandels in Deutschland. Die Hariri-Partei habe sich u.a. zum Ziel gesetzt, allein in Hamburg und Umgebung 6.000 Wählerstimmen von ihren Landsleuten  einzukaufen.

[1] Libanesen kaufen Stimmen in Deutschland
[2] Via Druckausgabe Junge Freiheit
[3] Pro-westliche Kräfte gewinnen Wahl im Libanon

Eine Reportage mit themenähnlichen Inhalt  habe ich kürzlich hier auf Vaterland gebloggt: Die FAZ berichtete von der Bürgermeisterwahl in Düzbag – ein winziger Ort im Südosten der Türkei. Ca. 400 der 3.000 Türken, die in Dietzenbach leben, flogen extra zur Bürgermeisterwahl ein.

[1] Wenn Dietzenbacher in der Türkei wählen

2 Kommentare zu „Stimmenkauf in Deutschland“

  • Sir Toby:

    Komisch … ich dachte immer, die hätten alle nix zu beißen; der Libanon etwa von einem Vierteljahrhundert Bürgerkrieg, und seit dessen Ende von immer-mal-wieder-mehr-oder-weniger-ein-bischen-Krieg bereichert. Aber für den Kauf von Wählerstimmen sind offensichtlich unter Großmutters Kopfkissen noch ein paar Spargroschen gefunden worden. Erklär mir einer die Welt…

  • fnord:

    @ Sir Toby:

    divide et impera

    So war’s, ist’s, und wird’s bleiben…

    Gruß,

    fnord

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