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Merkel will Guantanamo-Häftlinge aufnehmen

Schon lange schwelt der Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland um die Aufnahme von Guantanamo-Häftligen. Bei ihrem Besuch bei US-Präsident Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nun erstmals persönlich angekündigt, Deutschland werde Inhaftierte aus dem US-Terrorgefängnis aufnehmen. Das wird nicht jedem in der Bunderegierung gefallen, schreibt das Handelsblatt.

Nicht nur in der Bundesregierung, auch der Mehrheit der Deutschen gefällt das nicht.

10 Kommentare zu „Merkel will Guantanamo-Häftlinge aufnehmen“

  • Der Klaus:

    Merkel hat gesagt das Deutschland sich nicht aus der verantwortung stehlen wird, oder so ähnlich. Verantwortung für was und warum? Ich finde das Merkel sollte diese Häftlinge zuhause aufnehmen, wegen der verantwortung. :)

  • @ Der Klaus

    Schade, dass man Merkel nicht die Einreiseerlaubnis in die BRD entziehen kann. Vielleicht könnte man aber der amerikanischen Polit-Führung einen Tausch vorschlagen: Sie behalten Merkel und sind bereit, zusätzlich Schäuble, Steinmeier und die Roth aufzunehmen – im Gegenzug nehmen wir vier Guantanamohäftlinge.

    So hätten wenigstens auch wir Deutschen einen Nutzen.

  • karl-friedrich:

    Was heißt hier nicht gefallen? Wen interessiert das schon was das Volk denkt oder wünscht?

    @ Der Klaus

    Das Frage ich mich auch, welche Verantwortung soll da vorliegen, sehr wahrscheinlich, hatte der Hitler bei den Guantanamo-Terroristen auch seine Finger im Spiel, man muß sich bald stündlich an den Kopf greifen, von welchen Versagern man regiert wird.

    Die Amerikaner haben diese Menschen aufgegriffen, nun wollen die sich derer entledigen, und andere sollen die Verantwortung dafür übernehmen, ich hoffe inständig das ich es noch erleben darf, wenn einige der Politiker für Ihre Taten zu Rechenschaft gezogen werden.

    Ich glaube aber, es wird bei einer Illusion bleiben.

  • Wahr-Sager:

    @Der Klaus:
    “Ich finde das Merkel sollte diese Häftlinge zuhause aufnehmen, wegen der verantwortung.”
    Genau dieser Gedanke kam mir auch. ;)

  • Wahnfried:

    Was das wieder kostet die vier über x Jahrzehnte rund um die Uhr observieren zu lassen. Wahnsinn… Wieso spenden wir nicht auch einfach ein bisschen an Palau und gut ist?

  • Sie kann sie ja bei sich daheim unterm Dachboden wohnen lassen, wenn sie sie schon unbedingt hier haben will. Nebenbei: Schaffen die es auch mal, sich zu einer Entscheidung durchzuringen? Jede Kalenderwoche gibt es andere Verlautbarungen aus Berlin zum Thema Guantanamo-Insassen!

  • Sir Toby:

    # Noergler

    “Nebenbei: Schaffen die es auch mal, sich zu einer Entscheidung durchzuringen? Jede Kalenderwoche gibt es andere Verlautbarungen aus Berlin zum Thema Guantanamo-Insassen!”

    Das ist möglicherweise einfach Herrschaftstechnik; das Publikum wird zu einem bestimmten Thema solange verwirrt und desorientiert, bis jeder schon die Ohren auf Durchzug stellt, wenn er von diesem Thema nur hört. Und dann, wenn alle bewußt weghören, weil sie nur noch genervt sind … zieht man sein Programm durch – mit maximaler Widerstandsfreiheit.

  • Lars:

    Ich finde diese Meldung so schlecht nicht. Setzt Merkel dies wirklich um, wird die CDU erneut zehntausende Stimmen verlieren. Vielleicht wählen die ja dann mal “aus Protest” Republikaner oder zumindest die Freien Wähler. Man ist ja mittlerweile nicht mehr so penibel.

    Und der Schaden ist wirklich gering. Hier laufen in unserem Land bereits hunderttausende hochkriminelle Zuwanderer herum, die mindestens so brandgefährlich sind wie die Terroristen aus Guantanamo. Somit sieht die Sache für uns so aus: Potentiell großer Ertrag (enttäuschte CDU-Wähler wählen rechts) bei gleichzeitig minimaler Verschlechterung der Sicherheitslage in BRD.

  • Volker:

    @Lars
    Schließe mich ihrer Meinung an. Im Grunde ein gutes Geschäft, denn das Thema hat jede Menge emotionaler Sprengkraft und ändert im Grunde nichts an der mieserablen Situation, die schon herrscht.

  • karl-friedrich:

    @ Lars

    So habe ich das noch nicht gesehen, stimmt, laßt die doch noch mehr Fehler machen, nur leider kann man bei solchen Meldungen, nicht immer über seinen Schatten springen, und reagiert dann zu emotionell.

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