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Köln: 15 Prozent "Sonstige"

 

Der Kampf gegen pro Köln wird seitens der Medien immer abenteuerlicher geführt. Nun wird pro Köln in einer aktuellen Umfrage zur Kommunalwahl gar nicht mehr aufgeführt. 15 % Wählerstimmen werden lediglich als unentschlossen bzw. für andere deklariert.

Die Zahlen, auf die pro-Köln sich dabei stützt, war eine  Umfage der Bild zu den Kommunalwahlen am 30. August in Köln, bei der die Bürgervereinigung unter “Sonstige” subsummiert ist. Für die CDU 24%, die SPD 25%, die Grünen 23%, die FDP 9 % und die SED-Erben-Partei 4 %

Die 15 %  für “Sonstige” wären dann verteilt unter Pro-Köln [als einzige mit 5 Mandaten im Rat vertreten], Kölner Bürger-Bündnis, die NPD, die ÖDP, die LD, ABI, Deine Freunde und Ökologische Linke. Außer Pro-Köln ist keine davon nennenswert erfolgreich oder bekannt in Köln – weshalb die Bürgervereinigung schlussfolgert, dass der größte Prozentanteil der 15 % auf sie  entfallen wird. Judith Wolter, die Fraktionsvorsitzende von Pro-Köln:

Am 30. August wird es demzufolge ein ganz böses Erwachen für die Altparteien geben. Die Zustimmung für pro Köln wächst tagtäglich. Die Telefone in unserem Büro stehen kaum mehr still. Jede Woche erreichen uns hunderte zustimmende E-Mails. Die Zugriffzahlen auf unseren Internetseiten explodieren. Die Medien können noch bis zum 30. August tricksen und manipulieren. Am Abend des 30. Augusts wird hingegen der Kater für die Altparteien umso größer werden!

Ich drücke Pro-Köln aufrichtig die Daumen. Die Pro-Köln-Großkundgebung  soll  übrigens auf dem Roncalliplatz stattfinden: Am Freitag den 14. August wird die Bürgervereinigung dort um 18 Uhr die zentrale öffentliche Wahlkundgebung direkt vor dem Kölner Dom eröffnen.

14 Kommentare zu „Köln: 15 Prozent "Sonstige"“

  • Volker:

    Das ist ja mal eine erfreuliche Nachricht. 15% für Pro Köln würden bundesweit für Aufsehen sorgen.

  • Wahnfried:

    Ich würde PK so ein Ergebnis sicher wünschen, aber selbst mit 15% ist es nur ein ganz kleiner erster Schritt. Die Schill-Partei hatte damals fast 20% in Hamburg und ist anschließend an sich selbst zerbrochen. Mit dem Erfolg fangen die Probleme dann erst richtig an.

  • Wie gesagt: Ich drücke der Bürgervereinigung die Daumen, weil wir ein rechtes Korrektiv dringend brauchten. Umfragen sind aber noch keine Wahlergebnisse, wie die CDU vor vier Jahren selbst eindrucksvoll erleben durfte.

    Und wie Wahnfried richtig anmerkt: Nach einem Wahlerfolg beginnen die Probleme erst richtig, weil dann von Seiten der Medien, der Etablierten – und was alles noch zum Systemerhalt BRD so beiträgt – erst richtig los legen.

    Trotzdem toi toi toi. Schade, dass ich am 14. August zur Großkundgebung nicht vor Ort sein kann – die offizielle Medienberichterstattung darüber wird man sowieso [wieder] in die Tonne klopfen können. Propaganda at is best.

  • Gerade gelesen

    CDU-Blömer zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt – das Landgericht Köln befand Blömer sowie die anderen CDU-Spitzenfunktionäre der Untreue, des Betruges und der Beihilfe zu Steuerhinterziehung für schuldig.

    Und das sind weder die Einzigen, noch die ersten Funktionäre etablierter Parteien, die bei Betrug und kriminellem Verhalten erwischt und verurteilt wurden. Plus diverser, aufgeflogener, “Zählfehler” bei Wahlen. Von der desaströsen Politik, deren Ergebnisse überall in der BRD unübersehbar sind, ganz zu schweigen.

    Trotzdem werden sie immer wieder gewählt. Da kann man es dem Parteienkartell – und hier vor allem den zwei Bevölkerungsparteien SPD und CDU – kaum verdenken, wenn es sich unangreifbar wähnt.

  • Wahr-Sager:

    Ich wünsche ProKöln auch sehr viel Erfolg. Dass eine Partei wie diese es in dieser Gutmenschen-Gesellschaft nicht einfach hat, ist klar. Man braucht sehr viel Rückgrat, um es mit den “Guten” aufzunehmen.

  • Blond:

    Ein’n OT – wihda mal
    Aba jut -selt’n so’n schoen’n Spruch jelesen:
    Die SPD erinnert einen an die Olsenbande. Wie die Pläne Egon Olsens ausgingen, weiß jeder, der die Filme kennt- sie gingen alle in die Hose.
    Mittwoch, 05. August 2009 um 13:02 Uhr WS Redaktion
    http://www.weckstube.com/deutschland/1864-frank-walter-steinmeyer-seine-schnapsidee-und-hokuspokus-politik-.html

  • @Volker
    Nö.
    Medialen Aufschrei kann es nicht geben, sonst würden noch mehr Bürger »falsch« wählen. Als es in der sächsischen Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna »böse« Wahlergebnisse gab, gab es wohl kaum viel Aufschrei: Die NPD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen im Jahre 2004 mit 23,1 % Geschichte geschrieben. Mehr Stimmen hatten nur die »Freien Wähler«.

  • Sir Toby:

    Sollte PK ein zweistelliges Ergebnis einfahren, wäre das wenigstens mal ein Riß in der Fassade. Aber wenn man beim obigen Umfrageergebnis die Grünen, die SPD und die Linke zusammenzählt … kommt man schon auf 52%. Wenn ich weiter davon ausgehe, dass CDU und FDP sich von den Vorgenannten hauptsächlich durch das Namenskürzel unterscheiden, ansonsten aber mehr oder weniger identisch sind, dann hat die BRD-Partei nach wie vor eine mehr-als-dreiviertel-Mehrheit. Und selbst wenn die mal unter 50% sacken sollten … glaubt irgendjemand PK könnte uns vor dem dicken Ende bewahren, dass kommen muß? Die 2 Billionen Staatsschulden bis 2013 und die Millionen bereichernder Kostgänger der Sozialkassen (die ja nach Wunsch und Willen unserer weisen Eliten noch aufgestockt werden müssen, um unsere Zukunft und die Renten zu sichern) sind wir damit noch lange nicht los. Krachen wird es so oder so, denn abzahlen…? Also bitte!! Aber vielleicht kann sich um PK sowas wie ein Kern für ‘die Zeit danach’ bilden…

  • Sir Toby:

    # Ausrufezeichen

    Diese sächsische Gemeinde, die Du erwähnst kann aufgrund ihrer Größe totgeschwiegen werden. Köln ist die größte Stadt im größten (bevölkerungsmäßig) Bundesland. Da wird es mit dem Totschweigen etwas schwierig.

  • virOblationis:

    Sir Toby schrieb: “Sollte PK ein zweistelliges Ergebnis einfahren, wäre das wenigstens mal ein Riß in der Fassade. ”
    Ein zweistelliges Ergebnis wäre optimal unter den gegenwärtigen Umständen, denke ich, denn man wird die 15% nicht insgesamt Pro Köln zuschreiben dürfen: Einige Prozent werden doch auch auf “Kölner Bürger-Bündnis, die NPD, die ÖDP, die LD, ABI, Deine Freunde und Ökologische Linke” entfallen.
     

  • Pro Köln wird sich beim Wiedereinzug in den Stadtrat ganz sicher nicht zerfleischen! Das sind aufrichtige Leute, die zusammen schon durch so viel Mühen gegangen sind. Das ist ne eingeschworene Truppe, im Gegensatz zur Schill-Fraktion damals, als die ganzen Sektierer und Opportunisten mitgezogen sind. Man muss wissen, in ihren ersten Jahren, als sie noch neu waren und in den ersten Wahlen scheiterten, waren die Köpfe die gleichen: Beisicht, Wolter, Wiener, Rouhs. Das ist bis heute so. Die werden das machen! Ich freu mich, viel Glück Pro Köln!

    Die Frage ist, wie die Pro-NRW-Verbände z.B. in Gelsenkirchen, in Leverkusen und im Umkreis so abschneiden werden. In Leverkusen scheinen die Etablierten ja auch ziemlich Panik zu bekommen, wenn man so auf die Fülle der Verleumdungskampagnen schaut.

  • Sir Toby:

    # vir Oblationis

    Ja, ein zweistimmiges Ergebnis wäre sicher schon der absolute Hammer – da gebe ich Ihnen völlig recht. Aber wie ich schon in dem Eintrag ‘Abgestraft’ (und auch früher schon) geschrieben habe: Alles wird nichts nutzen, solange dieser Stimmenzuwachs nicht wirklich eine geänderte Grundstimmung repräsentiert und nicht nur ein Denkzettelergebnis darstellt. Denn erst wenn ein zweistelliger PK-Erfolg Ausdruck einer geänderten Grundstimmung ist (und als solcher eben auch in den Gremien von CDU und FDP aufgrund der Wahlanalysen gewertet werden wird) besteht Aussicht, dass sich etwa in einer Nach-Rüttgers-CDU (wie der aktuelle Hanswurst in der FDP heißt, entzieht sich glücklicherweise meiner Kenntnis) Kräfte wieder werden durchsetzen können, die jetzt zwar vielleicht vorhanden sind, aber ganz bestimmt nicht den Mund aufmachen, weil sie wissen, dass sie dann eh bestenfalls ausgegrenzt, schlimmstenfalls rausgemobbt würden. Und derer wird es bedürfen, denn dass PK ansonsten über längere Zeit mehr als 50% der Stimmen bei mehreren Wahlen hintereinander auf sich wird vereinigen können …. das können wir wohl ins Reich der Phantasie verweisen. Und selbst wenn die Trendwende geschafft wäre und sich politisch konkretisiert hätte, dann wird es wenigstens Generationen dauern, bis dieser ganze Irrsinn von ’68 repariert ist.

  • Sir Toby:
    “Ja, ein zweistimmiges Ergebnis wäre sicher schon der absolute Hammer ”

    Ja, eine zweiSTIMMIGES Ergebnis wäre in der Tat der absolute Hammer…. :-)

  • Sir Toby:

    # Erbsenzähler

    Hey, so hatte ich das allerdings nicht gemeint.       :lol:

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