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Kampf gegen Extremismus jeder Art

Endlich:  Union und FDP wollen künftig die Programme [und die horrenden Geldsummen] gegen Rechtsextremismus auch zur Bekämpfung von Linksextremismus und Islamismus nutzen. In dem neuen Koalitionsentwurf heißt es,

dass “die Aufgabenfelder des Fonds für Opfer rechtsextremistischer Gewalt sowie des Bündnisses für Demokratie und Toleranz auf jede Form extremistischer Gewalt ausgeweitet werden”. Die vom Bund geförderten Programme gegen Rechtsextremismus sollen zudem in Zukunft als “Extremismusbekämpfungsprogramme unter Berücksichtigung der Bekämpfung linksextremistischer und islamistischer Bestrebungen” fortgeführt werden. Aus dem Entwurfstext für den Bereich Justiz und Inneres geht hervor, dass Rechtsextremismus nicht mehr explizit genannt wird, sondern mit Extremismen jeder Art gleichgestellt wird.

Die linksgeeckte Postille TAZ samt ihrer linken Blase Jelpke und Co. schäumt vor Wut.

44 Kommentare zu „Kampf gegen Extremismus jeder Art“

  • Blond:

    Wird auch Zeit – allein, der Glaube fehlt mir, dass es auch ernsthaft durchgefuehrt wird – inzwischen bedrohen diese Anarchisten auch potentielle Mieter :
    http://www.morgenpost.de/berlin/article1194813/Autonome-bedrohen-Yuppies-in-Kreuzberg.html

  • Blond:

    Hier mal eine Zusammenstellung der
    "Brennenden Argumente":
    20. Oktober 2009, 09:28 Uhr
    #1-http://www.welt.de/berlin/article4906504/Vier-Auto-Brandanschlaege-in-einer-Nacht.html
    Dienstag, 20. Oktober 2009 12:01
    #2-http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1193197/Wieder-Auto-in-Brand-gesetzt.html
    Dienstag, 20. Oktober 2009 07:03 – Von Hans H. Nibbrig#3-http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article1193033/Brandanschlaege-Polizei-sucht-Beweise-fuer-politisches-Motiv.html
    Dienstag, 20. Oktober 2009 09:23 – Von Hans H. Nibbrig
    #4-http://www.morgenpost.de/brandenburg/article1193035/Von-Potsdamer-Brandstiftern-fehlt-jede-Spur.html
    20. Oktober 2009, 15:09 Uhr
    #5-http://www.welt.de/berlin/article4911141/Auto-Brandstiftung-Angeklagter-kommt-frei.html
    Mittwoch, 21. Oktober 2009 06:36 – Von Peter Oldenburger
    #6-http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1193509/Justiz-erleidet-Niederlage-im-Kampf-gegen-Brandstifter.html
    Von André Zand-Vakili 23. Oktober 2009, 04:00 Uhr
    #7-http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article4944710/Kein-Ende-der-Brandserie-Zwei-Autos-in-Harburg-zerstoert.html

    Und zwei "Highlights" von frueher:
    #2-1-http://www.morgenpost.de/berlin/article1143991/Wenn_in_Berlin_ein_Auto_brennt_wird_es_teuer.html
    Montag, 3. August 2009 13:06 – Von Harald Czycholl
    Egal ob Kratzer, fehlender Mercedes-Stern oder Totalschaden – bei Vandalismus bleiben Versicherte auf hohen Kosten sitzen.
    #2-1-http://www.morgenpost.de/berlin/article1165440/Polizei_gibt_Besitzern_von_angezuendeten_Autos_Mitschuld.html
    Dienstag, 8. September 2009 01:33

    Die Berliner Polizeiführung hat den Besitzern größerer Autos eine Mitschuld bei Brandanschlägen auf ihre Karossen gegeben.

  • Wahr-Sager:

    Die taz trägt ja ganz dick auf (“Schwarz-Gelb verharmlost Nazigewalt”). Aber dass dieses Blatt, Jelpke und Co. vor Wut schäumen, ist ein gutes Zeichen. Natürlich kommen wieder die typischen Phrasen zum Einsatz – von wegen “Verharmlosung von Rechtsextremismus”, “Relativierung von Nationalsozialismus”.
    Ich hoffe mal, dass die Koalition nicht klein beigibt und ihre Ohren auf Durchzug stellt.

  • Nick Naylor:

    Das ist zu 90% Augenwischerei. Wer es glaubt …
     
    Das ist eine konsequent durchgejagte Mediennummer.
     
    Ich verspreche, der Kampf gegen Rechts geht jetzt erst richtig los. Wie im schwarz-gelben NRW. Mit allen Mitteln.
     
    So leichtgläubig wird ja wohl keiner sein.

  • Sir Toby:

    # Nick Naylor

    Warum soll das alles ein fake sein? Sollte dann die Reaktion der taz und der schon genannten notorischen Namen tatsächlich ‘abgesprochen’ und damit ‘gar nicht ernst gemeint’ sein?

  • Sir Toby:

    # Judith

    Bist Du wieder am Experimentieren oder hat sich das Erscheinungsbild der Seite nur bei mir so seltsam verändert?

  • @  Sir Toby

    Keine Sorge, deine Darstellung ist richtig. Ich bin am herumbasteln, weil ich doch so gerne ein Theme mit drei Blogspalten haben möchte.

    Refueled bietet auch blanke WP-Themes an, die man dann selbst gestalten kann – das probiere ich jetzt gerade aus. Also nicht wundern, wenn etwas ulkig aussieht – ich spiele noch.

  • Der Klaus:

    Wenn die Taz brüllt vor Zorn, und Jelpke sich im schmerz am Boden windet hat jemand etwas richtig gemacht. Interessant auch die Kommentare bei der Taz. Die einen suchen krampfhaft nach Opfern durch Rechte Gewalt, die anderen lassen sich nicht mehr verarschen. Jelpkes heulen das der Staat den Kampf gegen Rechts vereinahmen will ist lachhaft, immerhin bezahlt der Steuerzahler ihr moralisches Wellness Programm oder geht die rote SA etwa arbeiten? Besonders lächerlich ist das hinweisen das linksextreme noch keinen getötet haben. Ach nein? Versucht haben sie es schon oft genug! Und woher stammt die Zahl 140 Tote durch rechte Gewalt? Hat da einer “Deutschland” gesagt, fünf Stunden bevor er zugestochen hat?

  • Wahr-Sager:

    Tja, mich würde auch mal interessieren, inwiefern die genannten “Opfer rechter Gewalt” wirklich Opfer durch Rechte bzw. Rechtsextreme bzw. Nazis bzw. Neo-Nazis (man nimmt es bei den Linken ja eh nicht so genau) wurden.

  • Sir Toby:

    # Nick Naylor

    Wenn das alles ein fake ist, warum regt sich die taz und die notorische Fr. Jelpke (oder Fräulein?) dann auf? Ist das auch alles abgesprochen??

  • Die linksgeeckte Postille TAZ samt ihrer linken Blase Jelpke und Co. schäumt vor Wut.

    Ich habe den tazianern eine Antwort in Ihren Kommentarbereich geschrieben, mal sehen, ob das freigeschaltet wird. Judith ist da bestimmt nicht so:

     
    »23.10.2009 16:19 Uhr:
    Von pete:
    Homophobie: 31,3 % ekeln sich vor Homosexuellen.«

    Ja was, pete, wollen Sie jetzt denn Menschen auch noch den Ekel verbieten? Wie weit wollen Sie denn den Gesinnungsterror noch treiben?


    »23.10.2009 16:19 Uhr:
    Von pete:
    Antisemitismus: 15,6 % behaupten Juden würden die Gesellschaft zu ihren Interessen beeinflussen.«

    Richtig, pete, das ist schlimm, aber es beweist genau das Gegenteil dessen, was Sie damit belegen wollen. Die Behauptung, daß Juden so verfahren würden, ist nämlich nicht originär nationalsozialistisch, sondern kommunistisch, was die Verwandschaft der Sozialismen (des nationalen und internationalistischen) in einem weiteren Punkt belegt und beweist, daß dem »Kampf gegen rechts« dringend ein gleichwertiger »Kampf gegen links« beigestellt werden muß. Ich citiere nachfolgend nicht Hitler, sondern Karl Marx:

    »Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld. Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit … Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß.
    Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum [sic!].«

    Wer so naïv ist, zu meinen, daß das Schnee von gestern wäre, betrachte nur die einschlägigen Verlautbarungen heutiger Linker, wenn es um das faktische Existenzrecht der Juden in ihrem eigenen Land geht. Der linke Antisemitismus lebt. Wenn es nach den Konzepten der Linken ginge, wären die Juden im Nahen Osten heute schon gründlicher ausgerottet als die Juden Europas vor sechzig Jahren.
     

  • Nick Naylor:

    Das ist kein Fake, sondern eine leere Ankündigung.
     
    Die CDU wird eine aufkommende Rechtspartei IMMER als extremistisch bezeichnen und immer existenziell bekämpfen.

  • Sir Toby:

    # Nick

    Sorry, für meinen Doppel-Post … mein Kommentar war plötzlich nicht mehr zu sehen – vermutlich weil Judith neue Einstellungen ausprobiert. Da hab ich dann nochmal dasselber wiederholt … sollte keine Aufdringlichkeit sein.

  • @ Friederich

    Hehe, ein klasse Post. Lass mich wissen, ob die linke Postille es freigeschaltet hat. :-)

  • Nick Naylor:

    Null Problemo! Habe das als berechtigte Nachfrage aufgefaßt.
    Ich gehe davon aus, daß man im Generalstab der bürgerlichen Parteien bestens über das Denken der bürgerlichen Klientel informiert ist.
    Als Beispiel: in einer deutschen Großstadt gab es eine Demonstration mit ca. 150 Autonomen. Ich schaute mir als zufälliger Passant das Spektakel an. Schließlich war die Straße schon gesperrt. Neben mir eine offensichtlich bestsituierte Dame um Mitte 50. Ich schaute sie belustigt an. Sie reagierte kalt: “Das Pack sollte man aufhängen.” Hoppla! – Und dann kam Zustimmung aus allen Ecken. Dabei der Sozi-Opa und der BWL-Student.  In meinem Bekanntenkreis (meist treue Unionisten oder FDPdisten) wird bei kleinsten Anlässen schon nach mehr gefordert.
     
    Seitdem ist mir grob klar, was die Stunde geschlagen hat. Nach den positiven  Reaktionen zu Sarrazin haben die Generalstäbler in der KAS und Naumann-Stiftung schon reagiert.
    Diese Medienaktion (bis jetzt war es nicht mehr – wird es mehr werden?) war bereits Teil davon.
     
    Ich bleibe dabei. Die CDU wird in den nächsten Monaten erkennen, daß die Wahlen langfristig rechts (Nichtwähler) gewonnen werden. Deswegen werden sie aber keinen Fußbreit CDU-FDP-Raison (von Staatsraison kann da keiner sprechen) aufgeben. Und der heißt Deutschland wird amerikanisiert und Einwanderungsland und die Vereinigten Staaten von Europa. Letztendlich: Das Ende der Geschichte Deutschlands und des Deutschen Volkes, natürlich auch der anderen europäischen.
     
    Das kann im Rahmen des Parlamentarismus der Bundesrepublik keiner verhindern.
     
    Aber die Union wird sich wieder um ihre konservative Klientel kümmern: wie unter Helmut Kohl. Reden. Nicht handeln. Und genau dafür war das hier der erste Anschein. Auf das Handeln werden wir lange warten können.

    Die Union wird immer und mit allen Mitteln eine für sie lebensgefährliche rechte Alternative bekämpfen. Mit allen Mitteln. Mit allen. Ich vermute, daß die Bandagen schon längst viel härter sind, als wir treudoofen Rechtsstaatsanhänger uns das vorstellen können. Wir angeblichen Rechten oder Konservativen sind nach meiner Einschätzung viel zu harmlos, um nicht zu sagen, aus der tiefsten Seele gutmeinende Menschen, als daß wir uns vorstellen können, wie wirklich Siege herbeigeführt werden. Das konnten sich schon Willi II, selbst Ludendorff nicht. Nichteinmal der GröFaZ. Die haben nur versucht böse zu sein, mit aufsteigendem Erfolg. Von Geburt an waren sie es nicht. An Hitlers anfänglicher Außenpolitik und an seinem ersten und zweiten Buch kann man das gut erkennen.
    Und die Bundesrepublik und die Union sind der Beweis, daß dies seit 60 Jahren funktioniert. Dieser kleine Informationshappen ändert gar nichts. Wenn man genau hinschaut, noch nicht einmal die Optik.

  • Faber:

    Man lese dazu auch mal diesen beschissenen Kommentar: “Morden leicht gemacht”

    Und nun soll das Treiben der Neonazis, geht es nach den Plänen der schwarz-gelben Koalition, offiziell erleichtert werden. Die Ausweitung der Aufgaben des Fonds für Opfer rechtsextremer Gewalt bedeutet, die Toten und Verletzten zu ignorieren. Diese Realitätsverweigerung könnte zu grotesken Situationen führen, wenn in der Sächsischen Schweiz Bekämpfungsprogramme gegen Linksextremismus und Islamismus aufgelegt werden. Den Neonazis wird es gefallen: Ihr menschenfeindliches Treiben wird relativiert und verharmlost.

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/morden-leichtgemacht/

    Aha. Daß Programme gegen Rechtsextremismus in Neukölln beispielsweise schon lange grotesk sind, blenden wir wieder einmal elegant aus.

  • Freidenker:

    Wir brauchen keinen Kampf gegen “Extremismus” weder von rechts, noch von links, die Polizei soll einfach ihre Arbeit machen und Gesetzesverstöse
    verfolgen.
    Brandstiftung, Diebstal, Körperverletzung, Totschlag, oder versuchter Mord, Sachbeschädigung, Nötigung, dafür gibt es Gesetze und die gelten für JEDEN, einfach mal anwenden und gut ist.

  • Freidenker:

    Mich beschleicht das Gefühl hierbei geht es einfach im Pöstchen.

  • Sir Toby:

    Auch ein Extremismus … zwar etwas OT, aber nicht ganz, denn ‘Andere Kulturen – andere Sitten’. Und das führt nun mal zu Resultaten, die nicht immer so ausfallen wie vielleicht gewünscht…

    http://www.newsoftheworld.co.uk/news/553998/I-felt-acid-melting-my-face-away-and-wanted-to-die-Now-Ill-show-the-world-this-evil-rapist-didnt-win-Acid-attack-victim-Katie-Piper.html

  • Freidenker:

    Wenn einer mein Auto anzündet dann ist es ein Brandstifter, und der soll den Schaden welcher er mit seinem Handeln verursacht hat bezahlen,
    ist er nicht dazu in der Lage, dann soll er so lange zu Zwangsarbeit ( ja ich meine Zwangsarbeit, scheiß auf die PC)  leisten bis der Schaden abgegolten ist.
    Behandelt sie als ganz gewöhnliche Kriminelle, denn genau das sind sie, und sorgt dafür das sie für den angerichteten Schaden geradestehen, und es gibt kein Extremismusproblem mehr.
    Und hört endlich auf ihr kriminelles Handeln durch irgendwelche politischen Hintergründe AUFZUWERTEN.

  • Freidenker:

    Und wenn  jemand einen Pflasterstein gezielt auf einen Menschen,
    ja Polizisten sind auch Menschen, wirft dann ist das Mordversuch,
    und hat mit Demonstrationsfreiheit aber auch garnix zu tun.

  • Wahr-Sager:

    Zum von Faber verlinkten taz-Artikel (Zitat):

    Jährlich verletzen rechte Schläger rund 1.000 Personen. Der Terror richtet sich zumeist gegen Schwächere ohne Lobby: Obdachlose, Punks, Schwarze oder andere Minderheiten. Werden Politiker oder Polizisten angegriffen, gibt es bisweilen größeres Aufsehen. Ansonsten gehören Hassverbrechen zur Normalität der Berliner Republik.

    Hm, und warum sind das dann rechte Schläger? Heißt das nun, dass alle Rechte Schläger sind oder zumindest ein Faible für Gewalt haben? Dieser Gensing betreibt hier doch eine Hetze auf Dissidenten und macht mit seinem einseitigen Standpunkt klar, dass es ihm gar nicht auf eine sachliche Betrachtung, sondern auf Desinformation ankommt. Als ob es unter Linken keine Schläger gäbe…

  • Freidenker:

    @ Wahr-Sager

    Alle Schläger sind rechte, und alle getöteten Afghanen Taliban, die Welt ist so einfach…. ;-)

  • ThePassenger:

    Selbst wenn man unterstellt dieses Ansinnen wäre ernst gemeint – es ginge trotzdem Meilenweit am Problem vorbei. Die Union tut so, als ob sie Klinetelpolitik betriben würde, auf das ein paar Konservative auf den Trick hereinfallen.

    Letzendich fördert sie damit die Konzentarion der Gesellschaft in Richtung Mitte. Selbst wenn es diesmal, zumindest den Lippenbekenntnissen nach, die Richtigen treffen soll, so ist dies keine Stunde zum feiern.

    Nur weil man selber Opfer von Verfolgung ist sollte man seinem pol. Gegner nicht das selbe Schicksal wünschen. Das ist keine ausgleichende Gerechtigkeit sondern eine Verdoppelung des Unrechts.

    Freidenker hat völlig recht wenn er sagt daß wir keinen Kampf gegen irgendwelche pol. Überzeugungen bracuhen sondern einfach nur bestehedne Gesetze konsequent anwenden müssen.

    Es ist ein Zeichen der Perversion der Demokratie überhaupt gegen irgendeine pol. Überzeiugung einen “Kampf” zu führen, es dokumentiert das Versagen des Staates den Ansprüchen seiner Bürger gerecht zu werden.

    Besser wäre es den Klügel-Sumpf auszutrocken (siehe aktuell Schweinegrippe Impfung), die Sozialhilfedynastien auszutrocken und, der Dauerbrenner im Angebot, die Migration massiv zu reduzieren sowie vorsätzlich gesellschaftschädigende Elemente in ihre Heimatländer zurück zu schicken.

    Diese Pflaster soll nur die verdreckte, eitrige Wunde überdecken, mehr nicht.

  • Wahr-Sager:

    @Freidenker:
    Ach so, danke für die Aufklärung. ;)
    Ich zweifele mal daran, dass das oben zitierte Posting von Friederich freigeschaltet wird. Hier schreibt nämlich ein Friedrich Herberg:

    Wo sind all die Kommentare geblieben, die in der Mittagszeit das Vorgehen der zukünftigen Koalition gutgeheißen haben. Die waren wohl alle “rechts”…

     

  • Nick Naylor:

    Freidenker hat völlig recht, wenn er sagt, daß wir keinen Kampf gegen irgendwelche pol. Überzeugungen brauchen, sondern einfach nur bestehende Gesetze konsequent anwenden müssen.
     (ThePassenger)

    Es ist ein Zeichen der Perversion der Demokratie überhaupt, gegen irgendeine pol. Überzeiugung einen “Kampf” zu führen;  es dokumentiert das Versagen des Staates, den Ansprüchen seiner Bürger gerecht zu werden.
    (ThePassanger)
     
    Wir brauchen keinen Kampf gegen “Extremismus”; weder von rechts, noch von links; die Polizei soll einfach ihre Arbeit machen und Gesetzesverstöse verfolgen.
    (Freidenker)
     
    So einfach  ist es richtig. So einfach wäre es auch, wenn nicht ein dauernder Kampf um Parteienherrschaft tobt. Der wird seit 60 Jahren auf den Bürgern ausgetragen. Im Ergebnis ist er schlimmer als der Dreißigjährige Krieg. Aus meiner Sicht sogar schlimmer als der Zweite Weltkrieg; zumindest in seinen langfristigen Auswirkungen.

  • Sir Toby:

    # Nick

    Ich weiß auch nicht wirklich mehr … oder besser, ob und was die CDU nun denkt und plant. Ist mir aber letztlich auch egal, da ich sie ohnehin nicht wähle. Ich denke aber, wir werden schon nächstes Jahr bei den Landtagswahlen in NRW sehen können, ob Rüttgers, Laschet & Co. ein weiteres Mal mit Sprüchen, ‘XYZ-Keulen’ und von mir aus auch Schwarzwälder-Kirsch für ihre Altersheim-Klientel, verhindern können, daß sich eine Partei rechts von der (NRW-)CDU etablieren kann. Und dieser freie Raum rechts von der CDU ist ja mittlerweile ungefähr von der Größe eines Kontinents.

    Ich halte es auch nicht für sinnvoll sich seine Gegner ‘allmächtig’ zu reden. Die CDU hat sich vor langer Zeit entschieden, daß Grundsätze zwar ganz nett sein mögen – aber leider auch hinderlich beim Erwerb der poltischen Macht. Und seit damals ist sie eben eine Partei des Zeitgeistes, und sie spricht, wie dieser Geist es will! Und wenn der Zeitgeist wechselt, dann spricht nicht nur, sondern handelt auch die CDU genau entgegengesetzt ihrem derzeitigen Handeln. ‘Mutti’, ‘Tante Böhmer’ und ihre charakterlosen Freundinnen und Freunde sind doch verdächtig still – oder hast Du was gehört von denen zur ‘causa Sarrazin’? ‘Mutti’ wird jetzt erst mal eine Weile das Näschen in den Wind halten … und wenn sie sicher ist aus welcher und in welche Richtung der Wind jetzt bläst, und sich alle bereits orientiert haben, dann kommt ‘Mutti’ aus der Deckung und wird versuchen sich an die Spitze der Bewegung zu setzen. Aber das ist das Seltsame mit dem Zeitgeist – er ist manchmal verdammt schnell ein anderer als er Jahrzehnte vorher zu sein schien. Und plötzlich hat er neue Leute hochgespült, und läßt Personal, das gerade erst gewählt wurde, plötzlich greisenhaft alt und grau aussehen. Und so nebenbei gibt es auch noch die wirtschaftliche Lage, die noch ein paar Überraschungseier für uns bereit hält in den nächsten Jahren; ich hab es in einem anderen Kommentar schon mal geäußert: Aus astrologischer Sicht (die nicht jedermanns Sache ist, klar) löst sich der Inhalt, der sich im letzten Jahr als ‘Finanzkrise’ manifestiert hat, in  Abständen von mehreren Jahren (nächste Auslösung ist, wenn ich das richtig im Kopf habe, 2016) immer wieder aus.

    Wenn man nun bedenkt, welche Auswirkungen allein die letzte Auslösung gezeitigt hat, kann ich mir nicht vorstellen, wie dieser Staat (und die anderen um uns herum erst recht) das bei der dritten, vierten, fünften Auslösung noch kompensieren wollen – das wird nicht gehen, da fehlen schlicht die Mittel. Und das heißt meiner Meinung nach dann, zumindest was die Existenz dieses ‘staatsähnlichen Gebildes’ betrifft: TILT – Game over. Alles zurück auf NULL – neues Spiel, neuer Staat!

  • Freidenker:

    Noch ein Nachtrag,

    auch einige Bänker zähle ich zum Kreis der gewöhnlichen Kriminellen,
    hier versagt unsere Justitz genauso, wie die ihren angerichteten Schaden wiedergutmachen könnten ist mir schleierhaft ???
    30000 Jahre Zwangsarbeit pro Bänker ??? ;-)

  • Saito:

    Nötig wäre alle Gesetzesbrecher gleich zu behandeln, ohne nach ihren Motiven zu fragen. Denn wer die “schwere Jugend”, den anderen kulturellen
    Hintergrung, die ideologische Einstellung oder was auch immer berücksichtig, der vergibt quasi “Freikarten” für bestimmte begünstigte Täter und leistet keinen Beitrag zu mehr Ordnung und Sicherheit im Land.

    Obwohl die von wachsendem Rowdytum und Vandalismus bedrückten
    Bürger dies mittlerweile begriffen haben,  versuchen die Parteien doch noch immer ihr Süppchen aus dem Unmut der Bürger über  Straftaten  zu kochen.Bislang jedoch bleibt es bei leeren Worten, wie seit Jahren.

    Durch Reden allein Art werden die Probleme jedoch nicht gelöst,  sondern nur verschärft.

    mit freundlichen Grüßen

  • Nick Naylor:

    @ Sir Toby:
    Das Datum 2015, 2016, 2017 ist in verschiedenen Szenarien und in verschiedenen Hypothesen über den Finanzzyklus schon länger ein Thema.
    Auch die von Meinhard Miegel. Der irrte sich bis jetzt noch nie.
     
    Quasi OT (oder vielleicht doch nicht?): Ich denke traditionell naturwissenschaftlich, empirisch. Und ich habe insofern keine Nähe zur Astrologie. Dennoch bin ich nicht so überheblich, behaupten zu können, daß es nicht doch Zusammenhänge geben könnte, deren Ursache man nicht kennt.
    Es fällt mir zwar schwer, das vorzustellen, aber ausschließen wollte ich es nicht. Ob es zu unrecht eine der ältesten Wissenschaften (besser Lehren) ist, vermag ich also nicht zu sagen. Ich verstehe auf jeden Fall, daß für viele davon eine kleine Faszination ausgeht.

    @ Freidenker
    Ob und in wie weit Bänker strafbar sind, weil sie das ausschöpfen, was sie bis jetzt durften ist eine gute Frage. Schadensersatz ist jedoch eine viel interessantere Frage. Allerdings sind die Haftungsfragen nicht anders zu werten als im (sozialistischen) Arbeitsrecht in der Bundesrep.
    Aber wo kein Kläger, da kein Richter.
     
    Es ist Freitagabend 22 Uhr. Ab auf die Piste. Ist schon spät.

  • Sir Toby:

    # Nick

    Nur ein orientierender Hinweis zur Astrologie bei irgendwann eventuell mal aufkeimendem Interesse: Thorwald Dethlefsen – Schicksal als Chance; da gibt es ein Kapitel ‘Astrologie – ein Abbildungssystem der Wirklichkeit’, das eine (nach meinem Dafürhalten) ausgezeichnete Einführung in das dahinter stehende Denken gibt – das leider auch den meisten, die sich Astrologen nennen, völlig unbekannt ist. Es gab auch (und gibt es vielleicht noch, weiß ich jetzt nicht) zwei Vorträge von ihm zur Astrologie: ‘Astrologie als Urprinzip’ und ‘Astrologie als Symbolon’. Ich habe sie noch als Cassette – mitterweile gibt es sie vielleicht auf CD. Zur Astrologie speziell: Empfehlen kann ich eigentlich nur die ‘Münchener Rhythmenlehre’ – eine Entwicklung des Astrologen Wolfgang Döbereiner. Alles dazu auf seiner Homepage – einfach gugeln. Zur Einführung wäre zu empfehlen die ‘Erfahrugsbilder zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen’ (oder so ähnlich); da faßt er das System in seinen wesentlichen Grundzügen zusammen. Allerdings ist die Entwicklung der MR heute wesentlich weiter als zum Zeitpunkt als die Erfahrungsbilder Bd. 1 entstanden. Ist egal – um das Wesentliche zu begreifen – das Prinzip der rhythmischen Vergrößerung bestimmter Inhalte (die als Planetenkonstellationen kodiert sind) in der Zeit – reicht es allemal. Allerdings macht es Döbereiner niemandem einfach …. kaufen und konsumieren ist nicht. Die Hauptsache sind die ‘Astrologischen Lehr- und Übungsbücher Bd 1 – 6′ und etliche Seminarbände (ich hab nach zwei oder dreien aufgehört). Wie gesagt, wer Intersse an dem Thema hat, dem kann man eigentlich nur das empfehlen … denke ich. Dann kann man vieles verstehen, was vorher unverständlich war: Die 68er uner dem Signum der Konstellation Pluto-Uranus; das ist, in dürren Worten, die Rache am Subjektiven für die Erfahrung des Nicht-Angenommensein.  Ein Repräsentant dieses Subjektiven ist ‘das Volk’ (das Mutterprinzip auf kollektiver Ebene). Und das geht eben heute soweit, daß im Namen eines Prinzips das Subjektive (= Mütterliche = Volk) vernichtet wird/werden soll …. als Rache für die Erfahrung des Nicht-Angenommenseins durch eben dieses Prinzip. Aber das war nur ein Schlenker vom Thema weg…

  • @ Judith: Bei Deiner Freude am Herumspielen mit Themes solltest Du Dir Artisteer besorgen; da kannst Du frei gestalten, wie Du es haben möchtest.

  •  
    Lass mich wissen, ob die linke Postille es freigeschaltet hat.

     
    Die scheinen sich ins Wochenede verabschiedet zu haben. Seit gestern nachmittag ist da gar nichts mehr freigeschaltet worden. Ich hätte ja statt Marx auch mal Che citieren können:
     

    »Der Haß als Faktor des Kampfes, der unbeugsame Haß dem Feind gegenüber, der den Menschen über die natürlichen Grenzen hinaus antreibt, und ihn in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt. Unsere Soldaten müssen so sein.«
    Ernesto ›Che‹ Guevara in: »Partisanenkrieg – eine Methode«

  • Freidenker:

    Das mit den Zitaten ist so ne Sache, ich habe hier auch schon einige geschrieben, wenn man quer durch alle politischen Richtungen sich die Zitate der jeweiligen “Staatsmänner” anschaut, insbesonders deren die uns als “die Guten” verkauft wurden, kann es einem schon eiskalt den Rücken runterlaufen.
    Ich lass es mal Sharon hier zu zitieren.
    Che ist eine Modeikone, ähnlich wie das eiserne Kreuz bei manchen Rockgruppen, mehr ist da an Substanz nicht zu erwarten.

  • Nick Naylor:

    @ Sir Toby
     
    Ich habe mir mal Ihren Beitrag kopiert, zwecks Durchforstung der Literaturangaben.
     
    Zugegeben: Es ist unwahrscheinlich, daß ich etwas davon lesen werde, nicht aus völligem Desinteresse, sondern aus mangelnder Zeit, etwas zu lesen, wovon ich nicht schon vorher weiß, daß ich davon profitiere werde.
    Aber vielleicht …
     
    Im Übrigen sicher bin ich mir, daß die Geburtszeit (im Jahr) eine Rolle bei der Entwicklung des Charakters spielt. Das Phänomen gibt es auch bei Tieren. Viele Dinge, die jahrelang als Spinnerei galten, sind naturwissenschaftlich erklärbar.
    Bsp.: Der Einschlagzeitpunkt von Hölzern ist relevant. Naturwissenschaftliche Erklärung: Der Tidenhub durch den Mond, der die Kapilarkräfte verstärkt. (Die Landmasse hebt sich übrigens auch durch den Tidenhub des Mondes, es wird nur nicht wahrgenommen. Statiker und Architekten müssen dies aber sehr wohl beachten, bei der Wahl ihres Fundamentes.)
     
    Denkbar wäre also, daß die Zusammnkunft der Gestirne keine direkte Wirkung entfalten müssen, aber zeitliche Entsprechungen zu andern Phänomenen haben können, die sehr wohl eine (bekannte) Wirkung haben.
    Also: Um so mehr man die Astrologie im Ganzen in Einzelphänomene auflöst, um so mehr kann ich mir sogar regelmäßige Zutreffungen und Erklärungen vorstellen. Ich kenne aber niemanden, der sich dem naturwissenschaftlich genähert hätte.
     
    Genauso schwer wie mir der “Glaube” an die Astrologie fällt, fällt es mir schwer zu glauben, daß sich alle Völker dieser Welt seit Jahrtausenden irren, wenn sie Beziehungen versuchen herzustellen. Letztendlich sind alle astronomischen Grundvoraussetzungen erstmal eine bsondere Form der Zeitmessung (Seefahrt!)

    Naturwissenschaftlich und der Logik nach ist es falsch zu behaupten, wenn etwas nicht schlüssig dargelegt und bewiesen sei, gebe es das nicht. Es ist nur schlicht nicht dargelegt und bewiesen; nicht mehr und nicht weniger.
     
    Es ist dasselbe mit den Atheisten, die “wissen” es gebe keinen Gott. Die Nichtexistenz Gottes ist ebensowenig nachgewiesen, wie die Existenz.
    Sie ist allerdings auch nicht Nachweisbar, denn sie ist ein Negativum. Gibt es Gott, so ist er hypothetisch wohl auch nachweisbar, aber eben (noch?) nicht nachgewiesen und für uns geistig beschränkte Kreaturen Mensch auch nicht möglich.
     
     
    Also: Dank für die Mühe!

  • @ Manfred

    Ich komme mit den CSS – und php Dateien mittlerweile besser zurecht, als mit diesen Programmen. Trotzdem Danke für den Hinweis: Ich werde mir  – falls vorhanden – die Probesoftware von Aristeer mal herunterladen und ausprobieren.

  • Blond:

     
     

    UND WEITER GEHT’S:
    http://www.morgenpost.de/

    Polizeibericht

     

     
    Friedrichshain/Schöneberg/Moabit: Brandnacht – sechs Autos angezündet
    Pankow/Reinickendorf: Drei Autos brennen
    1-http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1196318/Brandnacht-sechs-Autos-angezuendet.html
    Friedrichshain/Schöneberg/Moabit

    Brandnacht – sechs Autos angezündet

    Montag, 26. Oktober 2009 08:18

    Die Serie von vermutlich politisch motivierten Brandanschlägen auf Fahrzeuge in Berlin reißt nicht ab. Am Ostbahnhof in Friedrichshain wurden am Montagmorgen gegen 1.30 Uhr in einer Tiefgarage der Deutschen Bahn nach Angaben der Polizei vier Fahrzeuge der Bahn beschädigt. In der Steinmetzstraße in Schöneberg wurde ebenfalls ein Auto der Bahn angezündet. In der Claire-Waldorff- Promenade in Moabit wurde das Fahrzeug eines Unternehmens aus der Rüstungsindustrie in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wie üblich aufgenommen. Seit Jahresbeginn sind in der Hauptstadt etwa 240 Fahrzeuge durch politisch motivierte Brandanschläge beschädigt worden.dpa/hed

    2-http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article1195959/Drei-Autos-brennen.html
     


    Pankow/Reinickendorf

     

    Drei Autos brennen

    Sonntag, 25. Oktober 2009 16:36
    In Berlin haben in der Nacht zu Sonntag wieder Autos gebrannt. In Berlin-Pankow im Ortsteil Französisch Buchholz standen nach Angaben der Polizei gegen 2 Uhr zwei Wagen in Flammen. Rund eine Stunde später brannte ein Auto am Waidmannsluster Damm in Reinickendorf. Die hochwertigen Fahrzeuge seien bei den Bränden erheblich beschädigt worden. In allen Fällen schließt die Polizei eine politisch motivierte Tat nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt wie in diesen Fällen üblich. Erst in der Nacht zu Sonnabend wurde ein Auto in Friedrichshain in Brand gesteckt. Seit Jahresbeginn brannten mehr als 230 Autos in Berlin.dpa/hed

  • Blond:

    Im Uebrigen sind die von der Berliner Polizei Verhafteten in Bezug auf die "brennenden Argumente" wieder auf freiem Fuss – aus Mangel an Beweisen.

  • Blond:

    Hier noch der Link (fuer die Freilassungen): http://www.morgenpost.de/berlin/article1195541/Angebliche-Auto-Brandstifterin-ist-wieder-frei.html

    Samstag, 24. Oktober 2009 23:40
    Im Zusammenhang mit den anhaltenden Brandanschlägen auf Autos in Berlin laufen in Moabit derzeit zwei Prozesse. Und in beiden Verfahren mussten die Ermittlungsbehörden jetzt schwere Schlappen hinnehmen. Nach teilweise entlastenden Gutachten und "wenig überzeugenden" Aussagen eines wichtigen Belastungszeugen sind die Angeklagten Christoph T. (23) und Alexandra R. (21) nach monatelanger Untersuchungshaft wieder freigelassen worden. Das Verfahren gegen T. wurde zudem ausgesetzt. In beiden Fällen werde ein Freispruch der Angeklagten aus Mangel an Beweisen jetzt immer wahrscheinlicher, heißt es aus Justizkreisen. …
    Dennoch ist bei den Ermittlern der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamts bereits Ernüchterung eingetreten. Beide Behörden hatten sich viel von den Verfahren versprochen, insbesondere richtungweisende Urteile mit abschreckender Wirkung auf die linksextremistischen Serienbrandstifter. 
    Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus, ganz im Gegenteil. In Internetforen der linken Szene wurden die Freilassungen der beiden Verdächtigen als „Sieg über die Klassenjustiz" gefeiert. „Die fühlen sich jetzt vermutlich ganz stark. Das könnte denen noch mal einen richtigen Schub geben", sagte ein Ermittler gestern. …
    Unterdessen brannte auch in der Nacht zu gestern ein Pkw. An der Rigaer Straße in Friedrichshain traf es einen BMW. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, der Staatsschutz ermittelt.hhn/hed

  • Anna Luehse:

    # Nick Naylor 23. Oktober 2009 um 21:33

    Die Polizei, die Staatsanwaltschaft und auch Richter gleichermaßen müßten sich ungehindert dem Gesetz verpflichtet fühlen und entsprechend handeln.

    Interessantes dazu findet man bei Prof. Selenz – mal ein bißchen herumstöbern.

    http://www.hans-joachim-selenz.de/

    Solange die Politik Recht und Gesetz ausbremst, wird das wohl nichts.

  • Anna Luehse:

    Zum eigentlichen Thema Kampf gegen Extremismus insgesamt:
    Ich glaube nicht daran, daß die “neue” Regierung tatsächlich in diesem Punkt irgendetwas ändert.  Zuviele der Beteiligten haben den Blick für die Realität längst verloren.

  • […] kündigt eine Regierung an, den KgR auszuweiten auf einen Kampf gegen jeden Extremismus, kommen die dunkelrot-roten Nutznießern aus ihren  Ecken und fordern, die Gelder im KgR müssten […]

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