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Archiv für November 2009

Nahender Kulturkampf

Nach dem Vorstoß des Europäischen Gerichtshofes gegen Kruzifixe ist nun die Europäische Kommission am Zug, um das Ihrige gegen ein christliches Europa zu unternehmen. Während der neue Präsident des Europäischen Rates gerade noch den Katholiken hervorkehrt, läßt ein Brief der Europäischen Kommission erkennen, wohin die Reise gehen soll.

Religiösen Gemeinschaften soll das Recht genommen werden, auf die Beschäftigung von Vertretern einer bestimmten Klientel zu verzichten. Solche Nicht-Einstellung sei unvereinbar mit der Nicht-Diskriminierung. Dem Zeitgeist huldigende Gemeinschaften werden davon kaum betroffen sein, und die Mohammedaner wird man auch nicht behelligen wollen. Wer bleibt demnach übrig? Die katholische Kirche, Orthodoxe und bekenntnistreue Protestanten.

 

Längerfristig zielt anscheinend man darauf ab, die Kirche zu zwingen, Gleichgeschlechtliche Paare zu trauen. „Derzeit sollten Kirchen nicht gezwungen werden, zivile Lebensgemeinschaften zu schließen, obwohl sich das in zehn oder zwanzig Jahren ändern könnte“, sagt Ben Summerskill, Vorsitzender von “Stonewall“, einer der größten Lobby-Organisationen.

40 Jahre Haft für den roten Folterer Dutch

Die Roten Khmer herrschten in Kambodscha von 1975 bis 1979. Ihr Ziel war ein kommunistischer Bauernstaat : Während ihrer  vier Jahre dauernden Herrschaft vernichteten sie bis zu zwei Millionen Kambodschaner [bei einer Gesamtbevölkerung von 6 Mio.] durch Hungersnöte, Sklavenarbeit, KZs und Folter. Das Bild links zeigt die Errungenschaft des Kommunismus. Das hinderte westdeutsche Salonkommunisten mit Wohlstandsbauch, 40-Stunden-Woche und gut gefülltem Kühlschrank aber nicht, den roten Massenmörder Pol Pot und sein Regime offen  zu verehren – es war ihrer Karriere auch nicht hinderlich.

Der Staatanwalt fordert jetzt für den Folterer Kaing Guek Eav alias Duch 40 Jahre Haft.

Dann mussten sie niederknien. Dann schlug er von hinten zu, Eisenstange oder Axt gegen Nacken, einmal, manchmal zweimal, je nachdem, was nötig schien. Dann stieß er den Körper in die Kuhle. Dann schnitt unten in der Grube ein Assistent noch sicherheitshalber die Kehle durch.  [Aussage Dutchs, nachzulesen u.a. in Erich Follaths Buch “Die Kinder der Killing Fields”]

40 Jahre. Für seinen Verteidiger zu viel, für die Überlebenden oder Nachkommen der Überlebenden zu wenig.

Kleine Sünden straft Gott sofort

Eine kleine  persönliche Anekdote, abseits von Politik, Klimawandel u.ä. Weltgeschehen.

Kürzlich musste ich nachts arbeiten. In der Pause um 2:30 stellte sich dann heraus, dass die Kaffeemaschine defekt war und ich selbst hatte keinen eigenen dabei – ein echter Alptraum, wie jeder weiß, der schon einmal nachts gearbeitet hat. Weil ein – noch ganz neuer – Kollege sich eine große Thermoskanne mitgebracht hatte, fragte ich ihn, ob er mir eine Tasse abgeben könne und bot auch an, sie zu bezahlen. Er verneinte mit dem Hinweis, in der Thermoskanne sei nur noch Kaffee für ca. zwei Tassen und die brauche er selbst, um  durch die Nacht zu kommen.

Sprach’s und schenkte sich seinen Becher voll. Als er ihn anheben wollte, fiel der Becher um und der Kaffee ergoss sich über Tisch, Stuhl und Boden. Und für einen winzigen Moment, das war seinem Gesicht deutlich anzusehen, überlegte er, ob es Gott nicht doch gibt.

Bekenntnis zur Moderne

Man gibt sich weitherzig und läßt gern auch die abstoßendsten Dinge als Äußerungen freier Meinung zu. Die Moderne beruft sich bei Beleidigungen der Kirche, insbesondere des Papstes, nur zu oft auf ein Recht zur freien Meinungsäußerung.

Wenn die Kirche sich, wie auf dem II. Vaticanum, der Moderne anpaßt, wird sie geduldet, wenn auch zugleich verhöhnt, erniedrigt und mit ungerechten Vorwürfen überzogen wie auf nebenstehender Karikatur beispielhaft zu sehen.

Aber wehe, wenn auf die Schattenseiten, die negativen Folgen der Aufklärung hingewiesen wird, wenn die Kirche sich nicht vorbehaltlos zu der im Westen geborenen Moderne bekennt, wenn der Papst sich gar gegen die liberale “Diktatur des Relativismus” wendet. Dann gilt die Duldung nicht mehr. Dann schwindet auch das Recht auf freie Meinung, und zwar auf Seiten der Kirche. Dann werden Publikationen verbreitet, wie diese jüngst erschienene: Alan Posener, “Benedikts Kreuzzug”. Dabei hatte sich der Autor bis dahin sehr zahm gegenüber der Kirche verhalten, sogar fast ein wenig frömmelnd. Aber eine Infragestellung der Moderne läßt ihn die Contenance verlieren.

Der Liberalismus ist unfähig, sich „zwischen Jesus und Barrabas zu entscheiden“ (Donoso Cortés), deshalb verzeiht er kein eindeutiges Bekenntnis. Nehmen wir uns dies zu Herzen!

Strafanzeige gegen Buschkowsky ebenfalls vom Tisch

Gegen Buschkowsky wurde, wie bei Sarrazin,  nach seiner Kritik am Betreuungsgeld und den negativen Auswirkungen in der Unterschicht Strafanzeige wegen “Volksverhetzung” gestellt – was nicht überraschen kann, weil diese Strafanzeigen m.E. vor allem als argumentative Totschlagwaffe instrumentalisiert werden um unbequeme Wahrheiten und Fakten zu unterdrücken bzw. die Meinungshoheit zu dominieren.

Das Ermittlungsverfahren wurde heute eingestellt, weil keine von Buschkowskys Äußerungen den Strafbestand der “Volksverhetzung” erfüllen, erklärt  die  Berliner Staatsanwaltschaft. Buschkowsky hat unterdessen seine Kritik am Erziehungsgeld erneuert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Arte: Wiedervereinigung

“Mit offenen Karten” [“Le Dessous des cartes“] ist eine Sendereihe Artes, die mit Hilfe von Karten und Grafiken komplexe historische, wirtschaftliche und geopolitische Sachverhalte anschaulich und allgemein verständlich behandelt – mit weiterführenden Hinweisen zu Büchern, Publikationen, Quellen etc. die das behandelte Thema vertiefen. Begeisterte Zuschauer [zu denen auch ich gehöre] laden ausgesuchte Sendungen regelmäßig auf Youtube hoch – eine Sammlung finden Sie u.a. hier.

Für alle, die nach der Wiedervereinigung geboren sind oder zu jung waren, um die Wiedervereinigung bewusst zu erleben, aber auch für alle, die sich die Zeit noch einmal in Erinnerung rufen wollen, ist das nachfolgende Video interessant – eine sehr schöne Zusammenfassung der Ereignisse nach 1989/1990.

Die Umwelt-Religion und das IPCC

Hintergrundinformationen zu den historischen Wurzeln der Umwelt-Religion und des IPCC von Dr. Vincent Gray – ein neuseeländischer Klimawissenschaftler und seit 1990 IPCC-Gutachter Insider. Dr. Gray kam bereits Anfang des letzten Jahres zu der Schlussfolgerung “..the IPCC is fundamentally corrupt. The only “reform” I could envisage, would be its abolition.” Übersetzung: …dass der IPCC von Grund auf korrumpiert ist. Die einzige „Reform”, die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.”

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Die Umwelt-Religion [ The Enviromental Religion]

Die Umwelt-Religion verbreitet den Glauben, der Mensch würde „Planet und Umwelt“ zerstören, und sie verlangt nun Gründe und Beweise, um diesen Glauben zu rechtfertigen. Die Bewegung gewann in den späten 1960er Jahren an Einfluss. Eine Reihe lokaler Treffen führte 1972 zur ersten Umwelt-Konferenz der Vereinten Nationen (UN) in Stockholm. Mit einigem Erfolg wurde versucht, Pestizide abzuschaffen und die Wirtschaftsentwicklung in vielen Ländern durch Beschränkungsgesetze zu drosseln.
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Neues zum Fall Hakenkreuz=Judenstern an der Dresdner Synagoge

Kanal 8 informiert aktuell, dass im Fall der Dresdner Synagogenschmierereien ein Tatverdächtiger festgenommen worden ist – ein 39-jähriger Algerier, der in Dresden wohnt.

Auf Grund von Videoauswertungen und Zeugenaussagen konnten die Ermittler den Weg des Mannes nach der Tat rekonstruieren. An dieser Stelle möchte sich die Polizei ausdrücklich bei den Zeugen für ihre Mithilfe bedanken.

Dem Mann wird vorgeworfen, am Abend des 7. November 2009 an der Außenmauer des Gemeindezentrums der Jüdischen Gemeinde zu Dresden antisemitische und verfassungsfeindliche Parolen und Schriftzüge aufgebracht zu haben. Gegen ihn wird wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Der Fall war von Beginn an merkwürdig, weil, von der Presse größtenteils verschwiegen, neben dem falsch geschmierten Hakenkreuz der Judenstern gleichgesetzt wurde und Hetz-Parolen in Englisch darunter standen  – der restringierte Code der Linksextremen, Anti-Zionisten und Mohammedaner [siehe Bild oben und Artikel hier].

[1] Kanal8: Schmierereien an der Dresdner Synagoge – Landeskriminalamt Sachsen fasst Tatverdächtigen

Keine Marwas

Das Landgericht Magdeburg hat den wegen Tötung seiner hochschwangere Frau angeklagten 30-jährigen Türken wegen einer psychischen Krankheit für schuldunfähig erklärt. Die Strafkammer ordnete gestern dessen unbefristete Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Getötet hat der Mann seine Frau mit 18 Messerstichen – das Baby, so war er überzeugt, könne nicht von ihm sein.

[1] Unbefristet in die Psychiatrie

Auch keine Marwa ist Nicole B. : Ihr Ex-Freund Suat B. richtet die Mutter eines 10-jährigen Sohnes mit 36 Messerstichen in ihrem Auto hin. Nach Überzeugung der Richter seien bei der Schlächterei keine niederen Beweggründe im Spiel gewesen [auch wenn er das Messer schon in der Tasche mitführte] – nein, ein Kindheitstrauma habe Suat B. ausrasten lassen, heißt: achteinhalb Jahre Haft wegen verminderter Schuldfähigkeit.

[1] Totschlag im Parkhaus

Schwere Krawalle in Brüssel

Das ORF meldete gerade, dass es gestern Nacht in Anderlecht – Vorort von Brüssel – zu schweren Krawallen gekommen ist:  Junge Migranten seien per SMS zusammengetrommelt worden, ein Polizeisprecher spricht von “Aufrufen zum Hass” und von “professionellen Vandalen” – Leute, die speziell für den städtischen Guerillakampf ausgebildet worden seien. Ich kopiere die Nachricht von ORF komplett ein, sobald weitere Informationen zur Verfügung stehen, stelle ich sie dazu.

Nach nächtlichen Krawallen in einem Vorort von Brüssel hat die belgische Polizei rund 50 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren festgenommen. In der Nacht auf heute habe es mehrere Fälle von Gewalt und Vandalismus in Anderlecht gegeben, unter anderem sei eine unbesetzte Polizeiwache durch einen Molotowcocktail stark beschädigt worden, teilte die örtliche Polizei mit. Zudem seien mindestens sechs Fahrzeuge beschädigt worden. Nach Polizeiangaben waren die Jugendlichen per SMS zusammengetrommelt worden. “Das waren Aufrufe zum Hass”, sagte ein Polizeisprecher.

Professionelle Vandalen”

“Das ist ein Phänomen, das wir immer mehr sehen”, sagte ein Behördensprecher dem Fernsehsender RTL. Es handele sich um “professionelle Vandalen”, “Leute, die für den städtischen Guerillakampf ausgebildet werden und selber sehr junge Jugendliche trainieren”, sagte der stellvertretende Bürgermeister Fabrice Cumps.

[1] ORF: Festnahme nach nächtlichen Krawallen

Update: Flanderninfo hat ein Video zu den Vorfällen auf seiner Seite eingestellt. Hier zu sehen.