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Millionenschwere Unterstützung für Pro-NRW

Gastbeitrag von Oliver

Wenn diese Nachricht keine Medienente ist, kann der jahrelange Linksrutsch der  CDU/CSU für die Union doch zum Bumerang werden (Zeit wärs allemal): Die Berliner Umschau berichtet, der millionenschwere deutsch-schwedische Unternehmer Patrick Brinkmann  sei von der DVU zu pro-NRW abgewandert. 

In einem Interview mit Pro Köln formuliert  Brinkmann als Zielvorstellung eine „moderne Rechtspartei ohne den NS-Quatsch“. Für dieses Ziel unterstützt er mit  ca. 5 Milliönchen den Landtagswahlkampf  von Pro-NRW  – die  Berliner Umschau barmt  “Pro NRW wird reich“.

1. Das Interview mit Westpool wird heute abend um 19:30 im WDR ausgestrahlt: “Geldregen für pro NRW”.

2.  Wahlprogramm der Bürgerrechtsbewegung pro-NRW  hier als pdf-datei zum herunterladen.

10 Kommentare zu „Millionenschwere Unterstützung für Pro-NRW“

  • Wahnfried:

    1) Ich halte das eben so für eine Ente, wie die “weit über 1000 Mitglieder” von Pro NRW. Zum Vergleich: Die Bundes-CDU hat irgendwas um 25 Millionen für die vergangene Bundestagswahl ausgegeben. Wenn Pro NRW wirklich 5 Millionen allein für NRW ausgeben könnte, wäre das sicher in den Regionen der SPD und CDU an Rhein und Ruhr.

    2) Selbst wenn es sich bewahrheiten sollte, wäre ich skeptisch. Sehr sogar. Zu gut ist mir die DVU in Erinnerung, die sich im eisernen Griff von Dr. Frey befand, der sie dann zielsicher an die nächstbeste Wand gefahren hat. Wer zahlt schafft eben an, was auch bzw. besonders sogar für Parteien gilt.

    3) Sein zur Schau getragener Philosemitismus nervt.

  • gast:

    Sogar das Stumgeschütz der Dekomkratie meldet Rapport

    Schwede will Rechtspopulisten Millionen spenden
    Spende für Islamgegner in Nordrhein-Westfalen: Ein schwedischer Industrieller will nach einem Bericht der WDR-Sendung “Westpol” die rechtspopulistische Partei Pro NRW unterstützen. Die rund 300 Mitglieder können sich über fünf Millionen Euro freuen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,673549,00.html

    Meine Stimme hätten die Pros auch ohne den Milliardär bekommen. Eine ordentlicher Geldregen hilft dem Wahlkampf in NRW aber garantiert. Ich tipp auf 5 + x %

  • gast:

    Jüngst trat Peter Klein von der CDU zur pro-Bewegung über. So ganz sang und klanglos wollte er aber nicht von der Parteibühne abtreten und hat Arbeiterführer Rüttgers einen offenen Brief geschrieben

    Sehr geehrter Herr Rüttgers,

    hiermit trete ich aus der CDU sowie der Mittelstandsvereinigung aus.

    Ihre Partei hat den Konservatismus verloren und Sie sorgen mit Ihrem Verhalten auf Bundesebene dafür, dass dieses Land zu einer Bananenrepublik verkommt. Der Fall der Parteispende für das Geschenk an die Hotel-Lobby ist an Feistheit kaum mehr zu überbieten.

    Für unser Bundesland sehe ich, wie viele andere Menschen, die Gefahr, dass Sie sich mit Ihrer Politik immer mehr von der Mehrheit der einheimischen Bevölkerung entfernen. Da kann Ihr Minister Laschet Land auf Land ab reden wie er will, Ihre Integrationspolitik ist gescheitert. Duisburg ist ein Paradebeispiel dafür.

    ….

    http://www.pro-nrw.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1530:meine-politische-heimat-heisst-ab-jetzt-pro-nrw&catid=15&Itemid=20

    Ich korrigiere und hoffe auf 10 + x % :-)

  • Wahnfried:

    Ich will ja nicht unken, aber wenn PNRW besser als die NPD in NRW abschneiden würde, wäre das bereits ein achtbarer Erfolg.

  • gast:

    # Wahnfried

    Die NPD wird in NRW die Prozente einfahren die sie im Westen immer einfährt. Irgendwas in dem Promillebereich der noch das Steuern eines PKWs erlaubt.

    Die NPD hat das Problem, daß der große Teil ihrer Stammwähler vom ‘Weltfeind Jude’ und vom NSscheiß nicht loskommt. Die leben, flennen und atmen noch im vorigen Jahrhundert und wollen auch nicht wirklich aus ihrer Traumwelt raus. Jede Umsteuerung der Partei auf zeitgemäßere Probleme als Wahlthemen läßt ihr die Stammwähler verlustigt gehen ohne daß eine absehbare Chance besteht vom Durchschnittsbürgi gewählt zu werden. Im Westen ist der Verein sowieso restlos verbrannt.

    Ich hoff auf die Pros. Ihr Philosemitismus, echt oder Lippenbekenntnis, ist mir dabei so was von egal. Die Krümelpickerei vermeintlicher oder echter Konservativer geht mir auf den Sack. Als wenn D. sonst keine Probleme hätte…

  • Zentralachse:

    Ist sich die Pro-Bewegung eigentlich der Gefahr der Vereinnahmung durch einen einzelnen großen Mäzen bewußt?

  • ThePassenger:

    Sollte der grosse Spender sich wirklich offen dazu bekennen so schmeisst er sein Geld zum Fenster raus. Sollte sich bewahrheiten das Derjenige, der bisher DVU und NPD päppelte nun die Pros sponsert würde sich das neagtive Image dieser Parteien auf die Pros übertragen.

    Wenn er also aus seiner Spende, wenn es denn wahr ist, das Maximum rausholen will, sollte er schweigen und auch nicht kandidieren.

    Sollte es nicht wahr sein, so kann man davon ausgehen das es sich um eine Schmutzkampagne der Medien handelt. Das wäre nat. das Optimum: Die Pros erben den Ruf der DVU/NPD und haben trotzdem kein Geld.

    Die Sendung ist ja nun gelaufen, ist es nun offiziell oder bei ominösen Behauptungen geblieben?

  • @ ThePassenger, Zentralachse

    Ich habe die Sendung bei Westpol nicht gesehen, aber dass Brinkmann wegen seiner Kurz-Liason mit der DVU den Ruf der Pro-Bewegung ruinieren könnte, halte ich für ausgeschlossen.

    Gegen die Pro-Bewegung wird bereits seit ihrem Bestehen aus den üblichen Rohren [“rechtsradikal”, “Nazis”, “verfassungsfeindlich” bla bla bla] geschossen. Da braucht es keinen Brinkmann mehr.

  • Der Übertritt Brinkmanns zu Pro ist offiziell – wer die Sendung von Westpol verpasst hat, kann sie sich hier in Ruhe anschauen.

  • gast:

    Ist sich die Pro-Bewegung eigentlich der Gefahr der Vereinnahmung durch einen einzelnen großen Mäzen bewußt?

    Wieso Vereinnahmung, wenn sie mit Brinkmanns Kohle Wahlen gewinnen können, wirds noch mehr Geldgeber geben, und wenn die Pros nix reißen ist es eh egal. Auf jeden Fall hat es ihnen schon mal Medienaufmerksamkeit verschafft. So kurz vor einer Wahl unbezahlbar.

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