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Archiv für Juli 2010

Tektonische Kräfte

Tief unterhalb der Oberfläche, auf der sich die Säue tummeln und das Dorf errichtet wurde, durch das sie von den Medien immer wieder getrieben werden, scheinen sich Veränderungen zu ereignen, von denen wohl recht wenige etwas wahrnehmen, geschweige denn sagen könnten, was für zukünftige Ereignisse daraus hervorgehen werden.

Wie entartet die gesellschaftlichen Verhältnisse mittlerweile sind, zeigt sich exemplarisch an der ständig steigenden Anzahl psychischer Erkrankungen. Bereits 2008 hielten sich 10% der stationär behandelten Patienten wegen solcher Leiden im Krankenhaus auf, und ihre Behandlungstage insgesamt nahmen eine Spitzenposition ein. – Vor allem der verbreitete Alkoholismus zieht verheerende Wirkungen nach sich. Viele Menschen ertragen die gesellschaftliche Realität offenbar nur noch angetrunken – man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die DDR – oder geraten gar in staatlich geförderte Festivals zur Verherrlichung einer Unkultur in Baccho et Venere.

Es gibt es eine Untersuchung, wonach die BRD-Mittelschicht inzwischen nichts mehr von der Politik erwartet. Im Umkehrschluß bedeutet dies aber, daß die Politik auch nichts mehr von der Mittelschicht erwarten kann. Wenn diese sich aber lossagt, wer soll dann den Staat tragen?

Gemäß einer Emnid-Umfrage wären 20% der Deutschen bereit, eine neue Rechtspartei zu wählen. Wenn schon so viele dies bekannten, wieviele mögen dann noch verborgen hinter ihnen stehen, die sich nicht trauten, es zuzugeben?

Zur Unabhängigkeit von Staatsanwälten

Art. 97 I GG bestimmt, dass die Richter unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen sind. Ist die Thematik für die Richter damit erledigt?

Ich erinnere nur an den Preußischen Justizminister, der so zutreffend formulierte: „Gebt den Richtern nur ihre Unabhängigkeit, solange ich sie ernenne.“

Und in der Tat, es ist eine menschliche Erkenntnis: wer sein Amt durch Protektion erwirbt, wird seinen Gönnern dankbar sein.

[Dr. Winfried Maier im Oktober 2002]

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Tod einer Unbeugsamen – der Fall Kirsten Heisig

Anfang Juli  wird die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig zuerst vermisst gemeldet und dann tot aufgefunden: Erhängt an einem Baum durch eigene Hand lautet die offizielle Version. Die Ermittlungen hatte das LKA , Abteilung 124 übernommen – sie  ist zuständig für Delikte am Menschen, bearbeitet aber auch Vermisstensachen.

Richterin Heisig ist keine Unbekannte – sie war in und über Berlin hinaus bekannt. Sie sprach nicht nur offen über die überproportional  hohe Kriminalitätsrate  vor allem junger Ausländer und warnte nachdrücklich vor unkontrollierbaren Parallelgesellschaften  mit ihnen eigenen Gesetzen,  die Heisig mit ihrem Neuköllner Modell zu bekämpfen suchte – Kirsten Heisig scheute sich auch nicht, den Rassismus gegen autochthone Deutsche zu thematisieren.

Kurz: Richterin Heisig  redete Klartext, wo andere verharmlosen bzw. leugnen, wurde selbst aktiv und war sowohl Gast diverser Talkshows als auch gern geladene Referentin bei Fachtagungen zum Thema Kriminalität,  Kriminalitätsbekämpfung und Prävention.

Diese Chronologie dokumentiert den Verlauf des Falls Heisig und ist in vier Teile gegliedert:

  • Teil I zeigt den zeitlichen Ablauf und die Details der Suche auf, so wie sie der Öffentlichkeit in den Medien präsentiert wurden;
  • Teil II die sich daraus ergebenden Ungereimtheiten, die die offiziellen Verlautbarungen von der Selbsttötung merk-würdig erscheinen lassen;
  • Teil III stellt eine Linksammlung von anderen Webseiten/Blogs zur Verfügung, die sich ebenfalls mit dem Fall Heisig kritisch beschäftigten und
  • Teil IV listet Artikel auf, die sich mit ihrem Werdegang und ihrem Leben als Jugendrichterin und ihrem Neuköllner Modell befassten. Diese Artikel wurden alle vor ihrem Verschwinden und ihrem Tod publiziert.

Richterin Kirsten Heisig, ihr Leben und ihr Sterben soll nicht in Vergessenheit geraten in einer Nachrichtenwelt, die jeden Tag drei  neue Säue durch das Global-Dorf treibt und deshalb morgen schon nicht mehr richtig weiß, was gestern war.

Die Vervielfältigung und Weitergabe der Chronologie ist ausdrücklich erwünscht und steht als 3-teilige PDF-Datei im Chronologie-Archiv zur Verfügung.

Doku: Kampf im Klassenzimmer

Die ARD wollte nachfolgende Dokumentation bereits gestern Nacht zeigen – die Sendung wurde dann kurzfristig aus dem Programm genommen. Nun ist “Kampf im Klassenzimmer” für heute Nacht angekündigt und man darf gespannt sein, ob sie dieses Mal ausgestrahlt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Medienkonzern WAZ soll aus Serbien raus

Das Schweizer Portal politonline publizierte eine interessante Nachricht: Der serbische Wirtschaftsminister Mladan Dinkic fordert den deutschen Medienkonzern WAZ wegen dubioser Machenschaften zum Rückzug aus Serbien auf.

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"Ich bin zu der Auffassung gelangt, dass die Furcht vor den kriminellen Großfamilien alle anderen Aspekte bei weitem überwiegt“

Kirsten Heisig, die kürzlich tot aufgefunden wurde, beschreibt in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ [erscheint am 26. Juli] u.a. eine arabische Drogenmafia, die gezielt Kinder und Jugendliche aus palästinensischen Flüchtlingslagern nach Deutschland schleust, die hier bei arabischen Großfamilien untertauchen und als Drogendealer angelernt werden.

Dazu sammelt die Drogenmafia die Pässe der jungen Palästinenser ein, setzt sie in Beirut in ein Flugzeug und diese  meldeten sich bei der Einreise als staatenlos und asylsuchend. Der Trend geht dabei zu unter 14jährigen, weil sie strafunmündig sind. 

Heisig fordert, es müsse bei der Einreise viel konsequenter kontrolliert werden: “Was gegenwärtig geschieht, ist, wie in so vielen Bereichen, blankes Wegsehen und Herumlavieren.“

Nach ihren Erkenntnissen gibt es bundesweit zehn bis zwölf arabische Großfamilien, die einige Tausend Menschen umfassen. Sie halten sich  größtenteils im Ruhrgebiet auf, in Bremen und Berlin. Allein in Neukölln leben 214 Intensivtäter,  von denen 45 % arabische und 34 % türkische Wurzeln haben – wobei es insgesamt viermal mehr Türken im Kiez gibt.

“Die Araber stellen also gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil die Mehrheit der Intensivtäter. Junge deutsche Kriminelle mit über 30 Straftaten gibt es in Neukölln kaum”.

„Eine Großfamilie bringt es ohne Probleme auf Hunderte polizeilicher Ermittlungsverfahren. Das System: Eine Familie, Vater, Mutter, 10 bis 15 Kinder, wandert aus dem Libanon zu. Einige Kinder werden noch in der Heimat geboren, andere in Deutschland. Bevor die Mütter das letzte eigene Kind gebären, haben sie bereits Enkelkinder. Deshalb vergrößert sich der Clan in atemberaubender Geschwindigkeit. (…) Man bezieht staatliche Transferleistungen und Kindergeld.“

Die Clans leben ausschließlich nach ihren Gesetzen, die Kinder wachsen weitgehend unkontrolliert auf und vor allem die männlichen Mitglieder sind  massiv gewaltbereit. Die Wahrung der Familienehre sei oberstes Gebot,schreibt Heisig: „Wer die eigenen Leute an die Deutschen verrät, riskiert sein Leben.“

Auf sämtlichen Ebenen müsse geprüft werden, „welche Maßnahmen wir den Clans entgegensetzen können”.  Staatliche Institutionen wie die Jugendhilfe seien weitgehend machtlos. Heisig denkt, dass die Furcht vor den kriminellen Familien alles andere überwiegt, denn hinter vorgehaltener Hand heiße es: „Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“

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Da scheinen einige Kuschel-Urteile gegen türkisch-arabische Mehrfachstraftäter doch gleich in einem ganz anderen Licht. Und die Theorie, nach der sich Richterin Heisig selbst getötet haben soll,  wird noch unglaubwürdiger.

Endzeit IV

“Am Ende der verlorenen Schlacht”, so liest man immer wieder, “lösten sich die Truppen auf, und die einzelnen Soldaten suchten ihr Heil in der Flucht.” – Wer muß nicht an ein solches Szenario denken, wenn in diesem Jahre ein Rücktritt nach dem anderen erfolgt?

Nach Hessens Koch und dem Bundespräsidenten Köhler trat Jürgen Rüttgers zurück, schon bevor sich seine Gegenkandidatin im Landtag Nordrhein-Westfalens zur Wahl stellte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Beginn eines Bürgerkrieges

von Albrecht D.

Nun ist es so weit – der erste Funke hat etwas angezündet, was in den nächsten Jahren vermutlich ein Flächenbrand in der ganzen EU werden wird. Der Sprengstoffanschlag während einer angemeldeten Demonstration in Berlin ist erst der Anfang. Dabei waren 16 Polizisten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. An der Demonstration hatten sich auch Abgeordnete der Linkspartei beteiligt. Dies zeigt, daß sich diese Partei auch als politischer Arm der linksextremen Szene in Deutschland sieht. Mag diese Demonstration auch aus verständlichen Gründen abgehalten worden sein, so ging die Gewalt immerhin von dieser Szene aus. Die „Gefahr von rechts”  ist ein böswilliges Märchen. Die „Gewalt von links“ ist real. Wie konnte es überhaupt so weit kommen, daß, anstatt mit friedlichen Argumenten zu demonstrieren, Gewalt angewendet wird?

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Guttenberg, Afghanistan und "die Gesellschaft"

Solche Spielchen ärgern mich wirklich.  Da versucht wieder ein Politiker, politische Verantwortlichkeit zu relativieren und orginär politische Fehlentscheidungen nachträglich auf das ganze Volk abzuwälzen . Aktuell wird dieser Kniff auf den Afghanistan-Krieg angewendet, den Krieg zu nennen, Politiker sich erst kürzlich durchringen konnten.

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Nichts wie weg

Eine Mehrheit in grenznahen Regionen der Nachbarländer Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien würde sofort der Schweiz beitreten. So das Ergebnis einer Umfrage, die die Weltwoche in Ausgabe 28/10 veröffentlichte.
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