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Die Einschläge kommen dichter

Es ist noch längst kein ganzes Jahr her, daß sich zum letzten Mal ein krimineller Vorfall in meiner unmittelbaren Nähe ereignete. Schon wiedet ist heute etwas geschehen, daß in Richtung Raubüberfall geht.

Wie ich erst jetzt, am Abend, erfahren habe, ist einer etwa achtzigjährigen Nachbarin, die zudem auch noch wegen eines komplizierten Bruches ein eingegipstes Handgelenk hat, heute auf dem Rückweg vom Einkaufen offenbar jemand heimlich gefolgt. Als sie ihre Haustür aufschloß, drängte sich plötzlich ein Mann an ihr vorbei in die Wohnung. Sie verfolgte ihn unter lauten Rufen. Zum Glück entfloh er, Sätze in gebrochenem Deutsch ausstoßend, so etwa des Inhalts, daß er kein Geld habe, aber ein krankes Kind o.ä. Jedenfalls stellte die Nachbarin anschließend fest, daß ihre Geldbörse verschwunden ist. – Welch glückliche Zeit, als lauter “schwere Jungs” nicht dazu in der Lage waren, sich an einer alten Dame zu vergreifen!

Deutscher Alltag 2011. Die Barbarei breitet sich aus. – Wie gut, daß die politische Klasse uns durch die Medien täglich einhämmern läßt, daß die wahre Gefahr von den braunen Bataillonen ausgeht, die auf den Straßen marschieren und von uns Ignoranten nicht einmal bemerkt werden.

23 Kommentare zu „Die Einschläge kommen dichter“

  • Konservativer:

    Ja, sie kommen näher.
    Der uninformierte Bürger ist sich kaum darüber im Klaren, was sich in der kriminellen Scene abspielt.
    Zu den einheimischen Kriminellen sind seit geraumer Zeit eingewanderte Kriminelle gestoßen. Insbesondere nach dem Fall des “eisernen Vorhangs” ist Deutschland ein Zielobjekt für Kriminelle aus dem Osten geworden. Daneben sind Kriminelle aus aller Welt eingewandert, der Globalisierung (und der damit einhergehenden Masseneinwanderung) “sei dank”.
    Gut versorgt durch unser Sozialsystem haben die eingewanderten Kriminellen Zeit und Muße den deutschen “Wirtskörper” zu studieren, ihre kriminellen Aktivitäten entprechend vorzubereiten und sorgfältig zu planen.
    Inzwischen haben sich beträchtliche Teile der eingewanderten Kriminellen vernetzt, so daß man von multikultureller organisierter Kriminalität sprechen kann.
    Man kennt unsere in weiten Teilen, man muss es als Fachmann so drastisch ausdrücken, unfähige Justiz mit ihren “Wohlfühlurteilen”. Das bedeutet, unsere Justiz schreckt nicht ab, daneben wirken auch Haftstrafen nicht wirklich abschreckend, da unsere Gefängnisse, bis auf den Freiheitsentzug, für diese Leute eher “komfortablen Kureinrichtungen” gleichen, wenn sie diese mit den Haftanstalten vergleichen, die es in ihren Heimatländern gibt.
    Da auch die Anzahl der zur Anklage kommenden Straftaten oftmals nur die Spitze des Eisbergs darstellen, d.h. die Masse der Straftaten bleibt ungesühnt, kann man mit gutem Recht behaupten, daß sich in Deutschland Verbrechen lohnt.

    Der normale, arbeitende und gesetzestreue Deutsche wird von der Politik “geschröpft”, sowohl zu Zwecken der inländischen, als auch der EU-weiten Umverteilung. Daneben ist er das potentielle und nicht selten wirkliche Opfer von autochtonen wie eingewanderten Kriminellen.

    “Schöne neue Welt ?”

  • Sir Toby:

    Der uninformierte Bürger ist sich kaum darüber im Klaren, was sich in der kriminellen Scene abspielt.

    Das bin ich auch nicht. Dennoch habe ich noch nie dem Wahn der multikulturellen Gesellschaft angehangen. Wenn es aber dennoch so viele Wähler des linken mainstreams gibt, wie es nun einmal – offensichtlich – gibt, dann sind diese mutmaßlich durch Information an sich nicht (mehr) zu erreichen bzw. zu überzeugen. Schlußfolgerung: Es hilft nur noch massenhafte physische Eigenerfahrung von ‘Bereicherung & Bundheit’, um die wie auch immer beschaffene Realitätsverweigerung zu durchbrechen. Und das kann dauern. Freuen wir uns also gemeinsam auf viele weitere frohe und gemütliche Jahre in unserer BuntenRepublikSchland

  • Konservativer:

    Bei Ihrer Schlußfolgerung musste ich an Ströbele und seine Frau in der “Fischfutter-Attacke” denken. Es ist erstaunlich, wie der ausgewiesene “Verbrecherversteher” Ströbele angesichts dieser Bagatelle so die Contenance verloren hat. Es ist halt etwas anderes wenn ein “Kapitalist umgelegt” wird, als wenn die eigene Frau etwas Fischfutter abbekommt. Aber die unsägliche Doppelmoral gewisser “Weltverbesserer” in liberal-sozialistischen Kreisen ist uns ja bereits bekannt, nun durfte die Öffentlichleit auch einmal teilhaben an dieser Tatsache.

    Im Zuge meiner Tätigkeit habe ich es sicherlich bereits mit mehr als 1.000 Straftätern zu tun gehabt (gut die Hälfte davon Migranten aus aller Welt), mit vielen davon auch ausgeführlicher gesprochen.
    Als linker Idealist bin ich seinerzeit in diese Arbeit eingestiegen, nicht zuletzt aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen wurde ich zu einem Rechten.
    Manfred Kleine-Hartlage hat einmal in einem Beitrag von der personalintensiven Sozialindustrie in Deutschland geschrieben.
    Ich persönlich schätze, daß diese inzwischen mehrere Millionen Mitarbeiter umfasst, die allesamt an der Kriminalität, den Kriminellen passabel bis ausgezeichnet verdienen. Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Psychologen, Soziologen, Kriminologen, Neurologen und viele Menschen anderer Berufe sind damit beschäftigt, die Kriminalität, die Kriminellen zu “verwalten”, “sich um sie zu kümmern”. Bezahlt werden sie vom Steuerzahler, über Sozialabgaben, direkte wie indirekte Steuern u.a.m..
    An Lösungen ist in dieser Branche kaum jemand wirklich interessiert, trotz aller Lippenbekenntnisse, denn mit Lösungen würde man sich arbeitslos machen.
    Ich nenne das Prinzip dahinter: “die Suppe am köcheln halten”.
    Seit gut 50 Jahren schreiben sich die akademischen Zuarbeiter Praktiker vor Ort die Finger wund, legen beständig Theorien und daraus abgeleitete Konzepte vor, anhand derer die Kriminellen gebessert werden sollen, ein Ende dieser (immerhin gutbezahlten) Sysyphus-Arbeit ist nicht in Sicht. Warum ? Weil bislang kein Konzept wirklich funktioniert und dies aller Voraussicht nach auch so bleiben wird.
    In den oben genannten Kreisen wird behauptet, das Wegsperren der Kriminellen bringe nichts, weil die meisten Kriminellen rückfällig werden. Das ist zwar richtig, doch ist die Rückfallquote nach Soziotherapien höher als nach verbüßten Haftstrafen.
    Immerhin scheuen die Vertreter der Sozialindustrie in der Regel fundierte Evaluationen wie der Teufel das Weihwasser, würde doch dadurch die Erfolglosigkeit ihrer bereits Jahrzehnte dauernden Tätigkeiten ans Licht kommen.
    Milliarden Euros versenkt in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für arbeitssuchende “Sozial- und Psychoheinis”. Immerhin sind die weg von der Straße.

  • Konservativer:

    Dr. Claus Wolfschlag hat einen Beitrag in der Jungen Freiheit veröffentlicht, der sowohl eine Kritik der Perspektive der Autoren Götz Kubitschek und Michael Paulwitz in ihrem Buch “Deutsche Opfer, fremde Täter” beinhaltet, als auch diese Perspektive erweitern will, auf eine Metaebene. Diese Metaebene wird jedoch von Götz Kubitschek und Michael Paulwitz beleuchtet, die Autoren wissen um die Deutschfeindlichkeit des liberal-sozialistischen Establishments hier im Land.
    “Schäbig” finden es einige Konservative, wenn Kubitschek un Paulwitz den Finger in die Wunde legen. “Schäbig” finde ich diese sogenannten Konservativen, wenn sie deklamieren, “es sind doch nicht alle Migranten kriminell”. Diese Binsenweisheit, die jedem halbwegs intelligenten Mensch bekannt ist, soll der lobenswerten Initiative von Kubitschek und Paulwitz den Garaus machen? Lächerlich.
    Angebracht wäre es dagegen, wenn sich die selbsternannten konservativen Sittenwächter Strategien überlegen würden, wie man die eingewanderten Kriminellen “ausschafft”, um einmal den Bogen zu dem Ausschaffungsprojekt in der Schweiz zu schlagen.
    Im Vordergrund angewandter rechter Politik muss stehen, sich dafür stark zu machen, daß die eingewanderten Kriminellen zügig und reibungsarm “ausgeschafft” werden.
    Damit würden sie nicht nur eine patriotische Pflicht erfüllen, sondern darüber hinaus auch den gesetzestreuen Einwanderern einen Dienst erweisen.

  • Meyer:

    Sehr geehrter Konservativer,

    Sie haben zutreffend angesprochen, daß im Vordergrund einer rechten (in jedem Wortsinne) Politik in Deutschland stehen müsse, daß kriminelle Ausländer ausgeschafft werden sollen.

    Dem stehen in der Realität jedoch Hindernisse gegenüber, die diese Umsetzung in absolute Ferne rücken lassen. Der zeitlichen reihenfolge nach, werde ich diese Hindernisse aufzählen.

    1. In den Medien werden diese Tatsachen schlicht nicht gespiegelt und somit nicht wahrgenommen.
    2. Da wo sie wahrgenommen werden, werden sie als ein Fehlen aktiver Integriztätsbemühungen seitens Deutscher und der Bundesrepublik gedeutet.
    3. Da wo den Menschen deutlich wird, daß das nicht stimmt, wird im Vorfeld jede politische Partei und Organisation gestört, diffamiert und unwählbar gemacht, die dieses Problem angehen würde.
    4. Da wo eine Partei doch kleine Erfolge erzielt, würde diese verboten werden.
    5. Sollte dies nicht gelingen und würde sie gewählt, so würde sie von den anderen Parteien ignoriert werden.
    6. Sollte eine solche Partei sogar die Mehrheit erhalten, so wird sie durch Gerichte und die anderen Staatsorgane an der Gesetzgebung und Ausführung gehindert.
    7. Sollte wider erwarten diese Behinderzung nicht stattfinden, so würde die Wirtschaft mal kurz anklopfen und von der Gefahr des Lohnniveausteigerung berichten, reicht dies nicht, so würde man in den Exportländern laut über ein Einfuhrverbot Deutscher Waren nachdenken.
    8. Reichte dies noch nicht (so daß rechte Politik nur noch für’s zahlende Publikum wär, nicht jedoch in die Realität umgesetzt würde, so würden internationale Sanktionen bis zur Einkreisung erfolgen. Folge: Autos fahren nicht mehr, Krankenhäuser, Industrie und Schulen haben keinen Strom mehr, Medikamente fehlen, wichtige Rohstoffe fehlen, keine Absatz deutscher Produkte selbst in Rußland oder China mehr möglich, kein Flugzeug hebt noch ab. Cyberwar. Begründung: Die Siegermächte würden doch nicht selbst in der multikulturellen Katastrophe enden und Deutschland als Sieger hervorgehen lassen. Das wäre, als ob sie den WK 2 verloren hätten.
    9. Sollte das nicht reichen, würden gezielt deutsche lebenswichtige Anlagen zerstört und türkische und arabische “Gangs” mit Kriegswaffen ausgerüstet, wie in Syrien und Libanon.
    10. Weder China noch Rußland würden sich wegen des zunehmend unbedeutenden Deutschlands selbst einem Weltkrieg aussetzen. Finis germaniae (ich bin kein Lateiner, aber ich würde das als “des Deutschlands Ende”, genetiv, übersetzen). Die Anzahl der verräter würde die des “dritten” Reiches deutlich übertreffen. Wir haben denen nichts entgegen zu setzen.

    Deswegen ist es sogar mir in Grenzen einleuchtend, daß die Kette ab Nr. 1 von allen Leitmedien und allen staatlichen Institutionen durchexerziert wird.
    Unsere einzige Hoffnung liegt auf ein Ende der westlichen Welt inclusive ihrer Staaten. Und alle wesentlichen Grundzüge amerikanischer Außen- und Innenpolitik wird von denjenigen bestimmt, der die Musik bezahlt: Und das ist die Finanzbranche der Ostküste. Sie zahlte als Wahlkampfspenden mehr als alle weiteren fünf Wirtschaftbranchen zusammen. Bespw. Goldman Sachs war der größte Financier Obamas Wahlkampf.

    Die Forderung der Aussachffung von Kriminellen Ausländern ist so zweckmäßig, wie gemäßigt, wie human gestaltbar. Aber sie wird nicht durchegsetzt werden. Deswegen ist diese Forderung von einem ehrlichen Rechten eigentlich auch nicht zu erheben. Ehgrlichkeit ist das einzige Pfand, was wir gegen das establishment als Waffe haben! Diese Waffe wird auch das Ende der westlichen Welt besorgen. Gegen die Wahrheit hilft nur Gewalt. Und daß der ganze Westen zu einem Polizeistaat wird, ist vielleicht möglich, aber niemals, daß er lange bestehen bleibt.
    Die DDR wäre ohne die SU bereits nach dem 17. Juni zusammengebrochen. Vierzig Jahre Lüge sind lang, aber weder steht heute noch eine allmächtige Rote Armee in unserem Vorgarten, noch gab es damals das Internet. Und in dem Maße, wie die Mainstreamer ihr eigenes Märchen der “Freiheitlich-demokratischen Grundordnung” glauben, desto deutlicher werden sie sich weigern, einen Superkontroll-Totalstaat einzuführen und deswegen verlieren.

    “Wir” heutigen “Rechten” werden nicht zu Lebzeiten gewinnen, und wir werden niemals vollständig gewinnen. Aber es ist unsere Pflicht, unsere Kinder dazu zu befähigen, in den Zeiten, die auf sie zukommen, zu bestehen und die Initiative zu ergreifen und ihre Lebenswelt selbst zu gestalten. Soweit wir können, haben wir diesen Weg voran zu schreiten. Das ist unsere Pflicht als Konservative, wie es die Pflicht aller Konservativer zu allen Zeiten war.

  • Meyer:

    Eine Anmerkung noich zum letzten Absatz:

    Es ist auch unsere Pflicht, dann wenn es notwendig ist, zur Waffe zu greifen. das halte ich heute nicht mehr für so unwahrscheinlich, wie noch vor einigen Jahren. Auch darin haben wir unseren Kindern und jedermann Beispiel zu sein.

    Das könnte aber die Frage aufwerfen, wie man zur Bundesrepublik steht und ob man mit ihr und sogar in ihren Reihen kämpfen würde.
    Diese frage ist eigentlich leisht zu ebantworten, wenn man sich klar macht, warum diese Bundesrpeublik ungeliebt ist: Sie scheint in wesentlichen ein Vehikel ihrer Siegermäcjhte zu sein, um ein deutschland wirkungsvoll, nämlich durch eigene Kraft, unsouveräne zu halten und en Zustand des vorlorenen Weltkrieges zu zementieren.
    Aber an dem Tag, an dem sich die Bundesrepublik gegen Übergriffe eines anderen Staates oder feindlicher Kräfte wehrt, macht sie ihre eigenen Rechte geltend und versucht ihre eigene Souveränität zu behaupten. An diesem Tage hat sie das Recht erworben, daß sie von uns verlangen kann, für sie zu kämpfen. Aber erst an diesem Tage!

    Verkürzen kann man dies: In dem Maße, in welchem die Bundesrepublik ihre eigene Souveränität ablehnt, sogar aktiv verhindert, aktzeptiere ich ihre “Hoheit” über mich nicht. In dem Maße, wie sie ihre Souveränität versucht zu behaupten, hat sie jedes Recht erworben über uns zu verfügen. Aber hier gibt es nur Hop oder Top.
    Aber, dies gehört zur ehrlichkeit dazu, war die BRD immer Doppelgesichtig, einerseits hat sie allierte Vorherrsvchaft in deutschland gestärkt, andererseits war sie immer auch Vehikel, um peu a peu etwas Souveränität hinzuzugewinnen. Ob Kohls Europa-Fimmel mehr war, als Taktik, mehr war, als eine Überlegung, gegen die deutsche Kraft können alle anderen schon von Natur aus nichts entgegensetzen, spielt keine Rolle. Zudem kann die Bundesrepubli gar nicht gegen alle Kräft gleichzeitig sich in den Sattel stellen und glauben, man wpürde diese Rolle international akzeptieren. Dies genausowenig, wie eine deutsche (oder französische oder britische) Führungsrolle von den europäischen Staaten akzptiert würde.

    Letztendlich entscheidet sich das Schicksal der westlichen Welt (zu der wir derzeit politisch auch gehören) in den USA. Wenn die Macht der Ostküste gebrochen wird, dann steht uns eine positive Zukunft bevor. Gelingt das nicht, werden die nächsten Jahrzehnte hart. Will sich Deutschland emanzipieren, bevor es das dazu nötige Gewicht hat, wird es unsäglich hart werden.

  • Konservativer:

    Meyer, meinen Dank für Ihre weiterführenden, erhellenden und erkenntnisförderden Ergänzungen. Das nenne ich eine wirkliche Metaebene, die Sie da vorgelegt haben.

  • Konservativer:

    Ich komme auf die “Ausschaffung” krimineller Einwanderer zurück. Mag es auch aussichtslos sein, sich dafür stark zu machen, ist es eine Frage des Charakters, dies zu tun. Wenn ich etwas als gut und richtig erkannt habe, dann weiche ich nicht zurück, eine Charakterfrage. Sie, werter Meyer, haben diese Frage in anderen Beiträgen an anderer Stelle aufgeworfen, mir erscheint Ihre Sichtweise schlüssig, deshalb habe ich sie mir zu eigen gemacht.
    Der (rechts)liberale Autor Udo Ulfkotte drückt sich in seinen letzten Büchern erheblich drastischer aus als Götz Kubitschek und Michael Paulwitz in ihrem Buch, das im Vergleich mit dem Ton in seinen Büchern eher moderat gehalten ist.
    Udo Ulfkotte hat auch außer der Forderung nach “Rückführung” und “Rückführungsbeauftragten” kein Konzept anzubieten wie es Kubitschek und Paulwitz in ihren 15 Thesen entwickelt haben ( http://www.deutscheopfer.de/wp-content/uploads/2011/06/DOFT_Kapitel-5.pdf ), das den “Gordischen Knoten” auflösen könnte.

    Wie auch immer die glbale politische/wirtschaftliche/soziale Zukunft aussehen mag, die kriminellen Einwanderer müssen hinaus, nicht im Interesse der Bundesrepublik Deutschlands, sondern im Interesse des Deutschen Volkes und seiner Zukunft.
    Wenn sich tatsächlich die staatlichen Strukturen auflösen (wie von van Crefeld vorausgesagt), dann sind die kriminellen Einwandererclans besser für diese Zeit gewappnet als das individdualisierte deutsche Volk.
    Auf PI habe ich folgende erhellende und erkenntnisförernde Beiträge über die “Beni Hilal” gefunden, die ich hier gesammelt vorlege (geschrieben von Stefan Cel Mare, der sich auskennt mit diesen Leuten):

    “Die Miris sind “Beni Hilal”; etliche ursprünglich aus dem Raum Jemen stammende Clans, die seit mehr als tausend Jahren erfolgreich Staaten überfallen und ausplündern. Die “Beni Hilal” rühmen sich derzeit, ein Imperium zu regieren, das von Kanada bis nach Malaysia reicht. Der offizielle Ausdruck “Lib-Kurden” muss wohl damit zusammenhängen, dass es sich weder um Libanesen noch um Türken handelt.

    “Beni Hilal” erkennen keinen Staat an bzw. fühlen sich keinem Staat angehörig. Sie kennen nur die Familie, den Clan und den Stamm. Sie sind auch nicht übermässig religiös btw.”

    “Bereits im Osmanischen Reich versuchte man, die im Mardin-Gebiet siedelnden “Beni Hilal” loszuwerden; der letzte, der mit einer Militäroperation scheiterte, war Atatürk.

    In den 90er Jahren fand die gezielte Invasion der Bundesrepublik statt, mit Schwerpunkten in den Regionen Berlin, Bremen und Essen, da dort die geringsten Widerstände gegen eine Einreise auftraten. Aktuell schätzen die Beni Hilal ihre Stärke in Deutschland auf ca. 40.000 Personen (widerspricht der offiziellen Zahl, aber ich vertraue den eigenen Angaben hier mehr). Das wären dann fast so viele wie im Libanon.”

    “Wir reden hier primär über die folgenden Clans:

    Atriss, Fakhro, Fattah, Harb, Miri, Omari, Omayrat, Ramadan, Rammu, Sha‘bu, Sharif, Shaykhmusa, Siyala und al-Zein.”

    “(Sehr erfolgreiche und kluge Ethnie.) Die beste Quelle für alles, was bei den Beni Hilal so läuft, ist übrigens Youtube, genauer der Kommentarbereich von Videos, die von Beni Hilal selber eingestellt wurden. Da wird ziemlich offen und ungeniert über alles gesprochen und geschrieben.

    Eine lustige Info, die ich gerade gefunden habe – nachdem wir es ja die letzten Tage mit dem Baby “Jihad” hatten: bei unseren Jungs war auch schon mal der Name “Playstation” – als Vorname – relativ weit oben auf der Beliebtheitsskala.

    Irgendwie gefällt mir “Playstation” besser als “Jihad”.”

    “Die Beni Hilal sind nicht wirklich psychopathisch. Sie erinnern teilweise an die Mafia oder die Triaden. Allerdings haben sie in der Vergangenheit ganze Länder komplett ausgeplündert, etwa in Nordafrika; und Ägypten an den Rand des Abgrunds gebracht.
    Aber diese Zeiten sind m.E. vorbei; heute geht das geschickter und weniger blutig.”

    “Die erste verheerende Niederlage des Osmanischen Reiches in der Schlacht bei Vaslui – trotz zahlenmässiger Überlegenheit.”

    Quelle: http://www.pi-news.net/2011/11/bremen-paradies-fur-geldwasche-des-miri-clans/

  • Meyer:

    Die Informationen über die Identität der Miris mit denen mir unbekannten Beni Hilals sind für mich neu und interessant. Alleine die Anzahl der männlichen Miris im wehrfähigen Alter dürfte die Anzahl der “gewaltbereiten Rechtsextremen” deutlich überschreiten.

    Dennoch gibt es einem wesentlichen Unterschied in der Leistungsfähigkeit der Deutschen gegenüber den meisten der anderen Völker: Wenn wir etwas machen, dann richtig. Deutschland ist von Nord über Ost (Süd mal ausgenommen) bis West jahrhunderte lang von feindlichen Völkern und Staaten umgeben gewesen. Dennoch gibt es uns noch. Kein ZUfall.
    Wenn die Lage sich einmal soweit entwickelt vhaben wird, daß man kämpfen muß, so werden “wir” dies mit einer Befähigung tun, die seinesgleichen sucht. Nur: mit allen gleichzeitig kann man sich natürlich nicht erfolgreich anlegen.

    Bezüglich der Frage nach der Ausweisung/Ausschaffung möchte ich folgendes anregen: Statt von der konkreten Maßnahme zu sprechen, die wir Rechte, selbst bei einem Wahlerfolg nicht durchsetzen könnten (kein Land würde die zurücknehmen, würde ich eher auf die “Meta”-Ebene ausweichen und sagen, daß eine Gesellschaft empirisch disfunktionaler mit dem Grad ihrer Multiethnizität wird. Daß dann eine Lösung her MUSS, drängt sich dann jedem auf.
    Um dem ganzen Theater (so.) zu entgehen, würde ich einefach den ökonomischen Druck erhöhen. Eine Situation schaffen, in der die freiwillige Rückwanderung oder Auswanderung wahrscheinlicher wird. Im wesentlichen durch das Ende der von Ihnen oben angesprochenen Sozial- und vor allem Integrationsindustrie.
    Durch leichtes Verstellen der Stellschrauben (z.B: Gefängnis bei illegalem Aufenthalt bei gleichzeitiger Aussetzung der Strafe bei freiwilligem Auszug) könnte man viel unterschwellig mit einem Blick auf die nächsten 20 Jahre verändern. Z.B: Volle Rentenzahlung und Pflegeversicherungszahlungen im Ausland bei freiwilliger Rückkkehr (ohne daß man dies aussprechen muß).
    Daß solche Methoden nicht verwendet werden ist ein sicheres Anzeichen dafür, daß unsere “Führer” entweder nicht gutwillig oder vollkommen unfähig sind, was mir völlig gleichgültig ist. Spätestens daraus kann man lernen, daß die Hoffnung auf Dritte, hier den Staat, eigentlich immer unsinig ist. Wir Bundesrepublikaner müssen das erst lernen, jedem Afrikaner ist das klar.

    Ich setze, gerade als Konservativer, nicht auf den Staat, sondern nur auf mich selbst und mein persönliches Umfeld. Jeder kann dies selbst bestimmen. Man kann ebenfalls selbst bestimmen, in wie weit man seinen Freiraum, also den entstaatlichten Raum, ausdehnt. Bis an die Grenze der Legalität und bei mutigen Menschen darüber hinaus, als Paradebeispiel: Steuerhinterziehung (= passiver unterschwellige Abwesenheit des Staates).

    In den nächsten drei Jahren können wir absehen, ob die Bundesrepublik sich einem positiven Wandel unterzieht oder ins Nirvana abdriftet. Bis dahin haben wir noch Zeit und ich verhalte mich neutral und beobachtend, abwartend und versuche bis Anfang 2014 meine Schäfchen halbwegs ins Trockene zu bringen, womit ich die (ökonomischen) Grundvoraussetzungen zu einer weitgehenden, staatsfernen Selbstständigkeit meine.

    Vielleicht kann man gerade als Konservativer die Vermutung anstellen, daß noch jeder Staat mehr Übel angerichtet hat, als er beseitigt hat. Die Notwendigkeit eines Staates, erkennen gerade wir, die sich trauen der unabänderbaren Realität ins Gesicht zu blicken. Aber gleichzeitig ist die Erkenntnis, daß jede Medaille eben zwei Seiten hat, nicht aus der Welt zu schaffen.

  • Konservativer:

    “Deutschland ist von Nord über Ost (Süd mal ausgenommen) bis West jahrhunderte lang von feindlichen Völkern und Staaten umgeben gewesen. Dennoch gibt es uns noch. Kein ZUfall.” (Meyer)
    Nein, das ist kein Zufall, doch solange die “Segestes”-Typen über unser Wohl und Wehe bestimmen, wird die Entwicklung weiterlaufen wie gehabt. Diese Leute arbeiten unentwegt daran, die laufende Transformation irreversibel zu machen, Beispiel: die Abschaffung der Wehrpflicht.

    Die Forderung, kriminelle Einwanderer auszuschaffen, hat in Deutschland zuletzt Roland Koch im Zuge der Hessenwahl erhoben. Er verlor seinerzeit diese Wahl gegen Andrea Ypsilanti, die wiederum, aufgrund ihrer Unaufrichtigkeit, nicht an die Macht gelangte. Roland Koch blieb Ministerpräsident, doch sein Projekt, die Ausschaffung krimineller Einwanderer war vom Tisch. Man hat nichts mehr davon gehört, was darauf hindeutet, daß diese Forderung lediglich dazu gedacht war, Wählerstimmen zu fischen. Da das nicht so funktionierte wie gedacht, war er möglicherweise der Meinung, das Interesse der Bevölkerung an einer Ausschaffung krimineller Einwanderer sei zu vernachlässigen.

    “…ein sicheres Anzeichen dafür, daß unsere “Führer” entweder nicht gutwillig oder vollkommen unfähig sind …” (Meyer)
    Hier einige der Unfähigen (in einem anderen Zusammenhang):
    http://www.youtube.com/watch?v=Rc2oZS7r53E

  • Meyer:

    Ich merke, daß ich das, was ich eigentlcih mitteilen wollte, selbst in den Hintergrund gedrückt habe: Sie bringen es so schön auf den Punkt, daß ich gar nicht anders kann, als hier zu widersprechen. Solange diese Segestes-Typen über unser “Wohl und Wehe bestimmten, würde die Entwicklung weiterlaufen. Und exakt hier bin ich anderer, positiverer Überzeugung.

    Aus zwei Gründen: Zwar hat mit Guttenberg die nächste Generation auch einen dieser Segestes-Clique nach vorne gespült, jedoch ist bei ihm ein (auch ein wenig bei der Schröderin) anderer, forscherer und auch zweckmäßigerer Habitus unverkennbar. Davon werden noch mehr kommen. Zweitens, ist auch sein Erfolgsweg, der Meute ein Häppchen Wahrheit hinzuwerfen, um sich selbst dadurch zu erhöhen, ganz offensichtlich ein Erfolgsweg, der von zukünftigen Anwärtern beschritten werden wird, weil er erfolgreich ist. Das wahrheitsliebende Deutsche Volk, dem ich deswegen so oft Naivität attestiert habe, als ob Wahrheit ein Selbstzweck sei, hat dadurch ein Mittel, ganz langfristig den richtigen Kurs einzuschlagen.

    Aber das Wesentliche ist: Es ist nicht der Staat, der unser Wohl und Wehe in der Hand hat. Das hat jeder selbst, wenn auch nur wenige Menschen davon gebrauch machen.
    Und das gilt für den einzelnen, wie es das für die Nation gilt.

    Ich stelle fest, daß die Wirtschaft- und Finazkrise ein Motor der Erkenntnios ist. Viele, die bis jetzt im Schummerlicht vor sich hin dämmern, merken an der Konkretheit der Dinge und Interessen, wie der Hase tatsächlich läuft. Und diesen Lerneffekt, attestiere ich sogar unseren Segestes-Nacheiferern.

    Ich stelle mal eine Behauptung auf: Wenn der Euro scheitert, ist die Schuldenbelastung, die die Bundesregierung aufgenommen hat, bloß in der Null-Währung Euro, also drastisch weniger Wert als in Goldmark, mit abnehmender Tendenz.
    Gelingt die rettung, hat jeder die Stärke Deutschalnds gespürt. das dürfte zumindest einige Jahrzehnte einen merklichen Effekt haben.
    Für ein freies Germania mögen die Zahlungen an Ostamerika hoch sein, für ein römisch besetztes Germanien aber anhand der obigen Begründung halb so schlimm.

    Eine Inflation, die (zumindest im Finanzsektor kommen muß und bereits vorhanden ist, weil das geldvolumen drastisch erhöht wird, was sofort in die Finanzmärkte fließt) wohl langfristig kaum zu vermeiden ist, wenn auch aufgrund der Rezession eine Deflation denkbar ist, weil das Zentralbanksgeld nur in den Finanzmarkt geht und wegen des Mißtrauens nicht in die Realwirtschaft, wird ebenfalls ihre Wirkung auf den einfachen, unreflektierten Bürger haben. EU-Europa ist schon durchgefallen.

    Das alles sind ja die Wirkungen der Ursachen, die wir die ganze Zeit schon benannt hatten, die jetzt zur Entfaltung gelangen. Das alles wird nicht ohne Wirkung bleiben.

    Ich bin der Ansicht, ein Konservativer sollte nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten, in Vierteljahrhunderten, dem Durchschnittsabstand einer Generation von der nächsten, denken. Die Oberflächenströmung scheint völlig falsch zu laufen. Aber die Tiefenströmungen, sehen schon ganz anders aus. In meinem Umfeld habe ich in den letzten Jahren deutliche Wahrnehmungsveränderungen beobachtet, auch bei mir selbst, stelle ich ja Wahrnehmungsveränderungen fest, die dem einen oder anderen noch bevorstehen.

    Mit umso mehr Druck der Deckel draufgehalten werden muß, umso drastischer die Eruption.

  • Konservativer:

    Meyer, ich beneide Sie um Ihren Optimismus. Hoffentlich liegen Sie richtig.
    Eine pessimistische Perspektive finden Sie bei Günter Maschke:

    “Als Rechter habe ich beispielsweise eigentlich kein Interesse an der „Einheit der Welt“ oder daran, daß die Völker „zusammenkommen“, Ich kann nicht rechts sein ohne eine tiefe Skepsis gegenüber der menschlichen Aktivität. Es müßte demnach heute darum gehen, wie man gewisse menschliche Aktivitäten reduziert, verlangsamt, abbricht, zum Beispiel die durch die Technik ungeheuer erleichterte Zerstörung der Umwelt und der Städte. Es ist uns bisher nicht gelungen, die Technik politisch in den Griff zu bekommen, ihr Rasen zu stoppen oder zumindest zu kontrollieren. Und das wäre die eigentliche Aufgabe. Ich muß die Beschleunigung der Welt aufhalten, auch schon deshalb, weil Goethe gesagt hat: ‚Jedes Wachstum der menschlichen Fähigkeiten, das nicht von einem Wachstum seiner Güte begleitet ist, wird den Menschen schlechter machen.“ So ist unsere ganze Lage, und andererseits ist das immer noch eine Epoche der Angst. Der Mensch weiß um seine Nichtigkeit, deswegen liebt er auch die Menschenrechte so, weil ihm da bescheinigt wird, was er im Zeitalter der Klonung für ein liebenswertes, originelles und erhaltenswertes Geschöpf ist, während ihn vorne die Firma auf die Straße wirft und ihm hinten die Stütze gekürzt wird. Der Mensch ist größenwahnsinnig und erfährt zugleich seine völlige Ohnmacht — diese ganze Misere muß man erst einmal ermessen … Für eine rechte Politik sehe ich in diesem Sinne gar keine Chance. Vielleicht muß sich das alles erst „ausrasen“. An und für sich bin ich heute ein Privatier und ein sich in sein Häuschen verkriechender Privatgelehrter Ich sehe hier in Deutschland eigentlich keine Möglichkeiten mehr. Es wird zu einer Implosion kommen, weil sich in den nächsten Jahren hier Krisenprozesse beschleunigen werden auch als Folge der demographischen Zusammensetzung der Bevölkerung. Ich glaube, daß die Vereinigung Europas, die Vereinigung von Bankrotteuren, in einer ökonomischen Großkrise endet — wogegen nichts zu sagen wäre, wenn da ein politischer Wille wäre. Das ist aber nicht der Fall. Die politische Klasse hat „den Löffel abgegeben“, kapituliert und flüchtet nach Brüssel.

    Das Drama des modernen Menschen verschärft sich. Er verliert jetzt auch noch den Ort. Weder Nation noch Religion bieten ihm heute Unterstand. Alle schwarzen Utopien der „termitisierten“ Gesellschaft werden heute wahr. Es gibt Reaktionen darauf, wie den „Kommunitarismus“, aber die empfinde ich letztlich als sehr künstlich und peinlich. Es gibt nun ein mal heute kein einigendes Band mehr zwischen den Menschen, nicht ein mal in den kleinsten Gemeinden Wir haben heute eine auf vollkommener Vermassung beruhende Individualisierung, die überhaupt kein Gespräch jenseits des lächerlichen Small-talks mehr zuläßt. Dazu kommt die völlige Entwertung von Erfahrungen, was schon damit anfängt, daß alle drei Jahre mein berufliches Wissen obsolet wird. Insofern glaube ich, daß gegen die Entfremdung überhaupt kein Kraut gewachsen ist.

    Der Mensch ist heute ohnmächtiger als je zuvor, abhängiger als je zuvor und größenwahnsinniger als je zuvor. Er wird dabei immer stärker in diesen modernen Prozeß hineingezogen und kann am Ende nicht einmal mehr artikulieren, woran er leidet. Dann säuft er nur noch Alkohol oder nimmt Kokain. Wenn man also die Gesellschaft nicht durch eine Instanz, zum Beispiel den Staat, unter Kontrolle bekommt, wird man diesbezüglich nichts blockieren, ändern oder rückbauen können. Dafür scheinen aber alle Züge abgefahren zu sein.

    … sie können nicht sagen, daß der Mensch böse und gefährlich sei und Autorität, Kontrolle und Strafe braucht. Man wird immer wieder feststellen, daß es heute nur noch Linke gibt, es gibt gar keine Rechten mehr bei uns. Sie können heute nicht sagen, daß der ganze menschliche Prozeß ein Jammertal ist, in dem man mühselig der menschlichen Anarchie nur durch Autorität, Ordnung und Repression Herr werden kann. Allein das wäre rechts, und da bleibt bei genauer Betrachtung heute im Lager der Rechten nicht viel übrig.” (Auszug aus dem Interview mit Günter Maschke im Buch “Bye-bye 68 …”, Hg. Claus-M. Wolfschlag)

  • Konservativer:

    Musikalisch ausgedrückt:
    http://www.youtube.com/watch?v=CdUSExojPxc

    Symptom of my vision
    Shadow in my head
    Ghost of my religion
    Scars from where I bled
    Further down and further down the spiral as we fall
    Further down and further down the spiral
    One and all

    How can our decisions
    Lead to our disgrace
    Cause such great collisions
    Cause our bitter fate
    Tell me when
    We’ll rise again
    From our eternal fall
    Further down and further down the spiral
    One and all

    And this life is slowly melting
    Like a candle burning

    Like the architect
    Who built himself behind a wall
    Further down and further down the spiral
    One and all

  • Konservativer:

    Sehr geehrter Meyer
    Ich möchte mich nochmals für Ihre ausführlichen und wertvollen Beiträge bedanken. Ich denke Sie wissen, wie sehr ich Sie und Ihre Beiträge schätze.

  • Georg Mogel:

    Resignation bewahrt den Fatalismus vor dem Zynismus.
    Die Menschenwelt wäre ein Tollhaus,
    wenn jeder beliebige das Recht haben dürfte,
    jede beliebige “Wahrheit” auszusagen.
    Wer ist der Mensch, der das Recht besitzt,
    seine Richtigkeiten vertreten zu können?

  • Georg Mogel:

    Deutschland
    wird nur eine Zukunft haben
    durch die Wiedergeburt von
    Nation und Religion.

  • Georg Mogel:

    Günter Zehm (“Pankraz”) schrieb am 24.XI. 1986 in der
    “Welt”:
    “Erstens will man die Deutschen durch das Dogma der
    ewigwährenden Kollektivschuld klein und häßlich halten,
    damit sie weiterhin physisch und psychisch erpressbar
    bleiben.
    Zweitens setzt man auf den Neurotisierungseffekt.
    Ewiges Schuldbewußtsein macht neurotisch,
    und Neurosen münden oft in selbstzerstörerische Wut.
    So hofft man über den Umweg des deutschen Selbsthasses
    doch noch zum großen Kladderadatsch zu kommen,
    in dem die deutschen Lebensverhältnisse verbrennen
    und endlich der “wahre Sozialismus” entstehen kann.”

  • Meyer:

    Hallo Konservativer,

    auf Maschke haben Sie mich dankenswerterweise bereits vor einiger Zeit aufmerksam gemacht. Der Mann trifft es.
    Zum Musikstück läßt sich sagen: Melodiöser Metal in Kombination mit Sleaze-Rock-Elementen. Erinnert mich an eine Band vergangener Tage. Ich weiß nur nicht mehr an welche.

    Grüße,
    Meyer

  • Sir Toby:

    8. Reichte dies noch nicht (so daß rechte Politik nur noch für’s zahlende Publikum wär, nicht jedoch in die Realität umgesetzt würde, so würden internationale Sanktionen bis zur Einkreisung erfolgen. Folge: Autos fahren nicht mehr, Krankenhäuser, Industrie und Schulen haben keinen Strom mehr, Medikamente fehlen, wichtige Rohstoffe fehlen, keine Absatz deutscher Produkte selbst in Rußland oder China mehr möglich, kein Flugzeug hebt noch ab. Cyberwar. Begründung: Die Siegermächte würden doch nicht selbst in der multikulturellen Katastrophe enden und Deutschland als Sieger hervorgehen lassen. Das wäre, als ob sie den WK 2 verloren hätten.

    DAS halte ich für etwas zu heftig. Es ist ja nun nicht so, daß wir völlig unwichtig für die anderen und deren Wirtschaft wären. Sehen Sie sich die momentane Situation doch bitte an:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9015-barroso-deutschland-soll-euro-retten

    … – und da glauben Sie wirklich, die würden uns die Gurgel zudrücken, ohne auch mal ansatzweise den Gedanken gedacht zu haben WELCHE Rückwirkungen das auf ihre eigene Situation hat.

    Die SIEGER haben – in ihrer vorsorgenden Weisheit (LOL) – dafür gesorgt, daß wir absolut eingebunden sind. Das heißt aber auch, daß sie jetzt ebenfalls gebunden sind – an uns! Wenn das goldene EU-Europa jetzt schon – angeblich – zu zerbrechen droht (natürlich Unsinn, auch wenn der Euro wegfiele), wie würde dieses EU-Europa eigentlich weiterexisitieren, wenn da wo wir jetzt sind nur noch ein großes Loch wäre??

    Beziehungsweise eine große Leere, die dann von Polen und Franzosen unter sich aufgeteilt werden könnte. Spielen wir es doch mal durch: Mit wem wollen die das Land bevölkern? Die Franzosen könnten es mit ihrem arabisch-afrikanischen Importmüll vollstopfen … nur, was sollte das ökonomisch bringen? Die Polen? Können sicher eine Anzahl ideologisch gefestigter Großpolen ansetzen … nur – was dann? Wo wollen sie dann Autos stehlen? Bei den ‘schwarzen/braunen Franzosen’?? Oder glauben Sie wirklich, man müßte nur einen Haufen Zweibeiner in einem bestimmten geographischen Gebiet abladen und dann liefe alles weiter wie zuvor. Ich bitte Sie, das glauben doch ausgerechnet Sie mit Sicherheit nicht!

    Wenn wir also ‘weg’ wären – und sei es nur, daß wir ökonomisch ruiniert wären (was ja wohl auch so kommen mag…

    http://www.youtube.com/watch?v=jqirNgFS1m4&feature=related)

    … wer finanziert dann eigentlich die ganzen Besatzer? Also die 7 oder 8 Millionen Türken … und den ganzen Rest? Und die EU ohne deutsche Gelder? Wer finanziert auch nur das Wohlleben der Brüsseler Eurokratie??

    Also ich halte es mit dem Polaritätsgesetz, und danach kann man zwar einen von zwei Polen eine Zeitlang verdrängen, aber man kann ihn nicht ‘auslöschen'; tut man das dennoch, verschwindet auch der auslöschende Pol! Das die Linken in ihrer natürlichen Eigenschaft als Ausgeburt der Dummheit, das nicht begreifen … gut, das ist klar. Aber hier, unter in jedem Fall ‘Nicht-Linken’, sollte das doch nicht strittig sein.

    Davon abgesehen führt die Verdrängung bestimmter Inhalte mit absoluter Sicherheit nach einer entsprechenden Zeit X zu einer dem Grad der Verdrängung entsprechenden Reetablierung der verdrängten Inhalte – nur eben nun in entsprechend radikalisierter Form. Würden die uns vernichten, würden sie sich letztlich selber vernichten – ob sie es nun begreifen oder nicht.

    Das gilt natürlich auch für die politisch rechten Inhalte – man kann sie verdrängen. Eine Zeitlang. Man kann sie auch maximal verdrängen, aber eben nicht auslöschen – es sei denn um den Preis der Selbstauslöschung. Daß die verdrängten Inhalte zurückkehren, zeigt doch die publizistische Aktivität der neuen US-Rechten, die doch auch die Grundlage für eine offensive Kritik der Machenschaften der organisierten Judentums geschaffen hat.

    Und so denke ich, daß die Rückkehr rechter politischer Inhalte in bestimmender Weise nicht aufzuhalten sein wird. Der Fall Emma West beispielsweise wird in der Klasse oder Schicht, in der sie beheimatet ist, sicherlich zu einer Bewußtwerdung beitragen – und kaum in einer Weise, die der herrschenden Ideologie dienlich sein wird. Und wenn, wie ich gerade gestern oder vorgestern auf irgendeinem Blog in irgendeinem Kommentar las, eine Frau (Mittelschicht) in Frankfurt (war es glaube ich) ein Kind gebärt, und ihrer besten Freundin dann erzählt, Sie sei die ‘einzige Deutsche’ im Geburtsvorbereitungskurs gewesen, dann zeigt das sehr schön, daß ‘Identität’ und ihre Empfindung eben nicht durch die Verteilung von Pässen zu beeinflußen ist.

    Die Wirklichkeit – und vor allem: ihre Bewußtwerdung – macht auch vor der ‘toleranten und weltoffenen Mittelschicht’ nicht halt! Und die Erfahrung des Opfers Opfer zu sein … oder werden zu sollen, läßt sich durch keine Propaganda dauerhaft betrügen.

  • Sir Toby:

    # Konservativer

    Bei Ihrer Schlußfolgerung musste ich an Ströbele und seine Frau in der “Fischfutter-Attacke” denken. Es ist erstaunlich, wie der ausgewiesene “Verbrecherversteher” Ströbele angesichts dieser Bagatelle so die Contenance verloren hat. Es ist halt etwas anderes wenn ein “Kapitalist umgelegt” wird, als wenn die eigene Frau etwas Fischfutter abbekommt.

    Ja, das wird eines der gaaanz großen Probleme der Linken – die Gebundenheit an einen Körper! Wenn sich nämlich die Resultate ihrer Wahnvorstellungswelten in physisch manifester Form gegen sie wenden, dann müssen sie ja die Spannung zwischen der physischen Erfahrung und der völlig entgegengesetzen Vorstellungswelt aushalten. Und je größer die Spannung, umso unerträglicher wird sie eben auch.

    Glücklicherweise haben wir ja jetzt die Piraten, die endlich das fordern, was wohl schon immer das heimliche Ziel war: Freibier für alle! :lol: Weg mit den ganzen lästigen Formen, weg mit den Rechten, weg mit allem was dem Glück im Wege steht. Das wird der feigen BRD-Mittelschicht, und vor allem ihren Kindern, eine verstärkte physische Begegnung mit ‘Buntheit’ und ‘fremden Lebensformen’ bescheren.

    Und wie schon der Fall ‘Strübülü’ zeigt, hat letztlich eben doch jeder irgendeine Achillesferse. Irgendwo. Und wenn die Mittelschicht ihre Brut dann öfters mal aus dem Krankenhaus abholen darf, wo sie sich von den bereichernden Folgen konkreter Begegnung mit ‘fremden Kulturen’ erholen darf, dann wird auch dies das seine dazu leisten, daß der verwirrte Kopf wieder etwas aufklart!

    Es könnte sogar dazu führen, das sich flächendeckend die Erkenntnis durchsetzt, daß Grenzen nicht nur einen ‘trennenden’, sondern eben auch einen ‘schützenden’ Charakter haben. Und daß eben dieser schützende Charakter, wenn er denn erstmal weggefallen ist, ausgesprochen unangenehme Erfahrungen produziert … denen man dummerweise nicht durch Nichtbeachtung ausweichen kann.

  • Es fehlt der Bezug auf Gott, sowohl gesellschaftlich und persönlich. Ohne dem geht es nicht weil sonst nur andere Menschen und Gruppen die Bezugsgrösse sind.

    Das Wahre, Gute und Schöne ist aber die Bezugsgrösse. Die “Naivität der Deutschen” entstammt der Ablehnung von Gott – die Wahrheit alleine, ohne das “drumrum” stimmt nämlich nicht.

    Genausowenig wie “Gerechtigkeit” alleine..

    Templarii – recognoscere.wordpress.com

  • Meyer:

    Hallo Sir Toby!

    nein, ich glaube nicht, daß es so weit kommen wird, daß sie das tun müssen. (Dennoch würden sie es tun. Der WK II hat für GB überhaupt und absehbar keinerlei Vorteile geboten, dennoch haben sie ihr Empire riskiert).

    Ich glaube, daß das Spielen mit der Peitsche ausreicht, genaugenommen reichen schon die Gedankenspiele eines Deutschen Politikers (und zwar eines Politikers, der sein Volk keinem existenziellen Risiko aussetzen will), um diese Geister nicht zu beschwören zu wollen.

    Und deswegen glaube ich auch nicht, daß unter derzeitigen Bedingungen (hier, aber vor allem in den westlichen, “befreundeten” Staaten) eine forsche Ausweisung von Unliebsamen erfolgen wird. – Wäre ich ein hypothetischer Staatslenker mit umfangreicher Kompetenz wäre, so würde ich das auch nicht tun. Ich würde die freiwillige Ausreise sanft und mittelbar über finanziellen und ökonomischen Druck versuchen zu erreichen, sowie über strengere Mechanismen bei der Strafverfolgung und gleichzeitig die Einreise erschweren, mit dem unausgesprochenem Ziel, daß ein Abzug-Saldo entsünde. Zudem würde ich die (natürliche) Desintegration und Separierung fördern. Das einzige, was ich erkennbar ändern würde, wäre das Einbürgerungsrecht: Langsamer, strenger, auf Widerruf und zentral durch Bundesbehörden ausgeführt, wie ich die gesamte Ausländerverwaltung dem Bund als Kompetenz unterordnen würde. Als Maßnahme zur Desintegration und zur Möglichkeit einen Staatsbürger die Staatsbürgerschaft aberkennen zu können (damit jener nicht in die Staatenlosigkeit fällt) würde ich tatsächlich über die doppelte Staatsbürgerschaft nachdenken.

    Aber alles langsam und ruhig, ohne Aufsehen zu erregen. Zudem würde ich die verschiedenen eingewanderten Ethnien UND diversen Staatsangehörigen völlig verschieden behandeln, ganz nach Zweck und Nutzen.

    Aber nochmals: Ich vertrete dieses, aus meiner Sicht einzig Akzeptable, nicht. Nicht weil es falsch wäre, sondern weil es gerade für einen “Rechten” oder Konservativen nicht durchsetzbar ist.

    Ich formuliere es so: “Wenn “Ihr” den Laden noch länger als 20 Jahre laufen lassen wolt, dann regelt die Probleme. Tut ihr es nicht, wird “Euch” der Laden um die Ohren fliegen.”
    Anhängen könnte man, wenn glaubhaft, folgendes: “Wenn irgendeiner, ob importiert oder nicht, sich an mir selbst, meiner Familie oder meinen Freunden vergreifen will oder vergriffen hat, wird derjenige wirklich bestraft werden. Da Ihr uns nicht schützt und Ihr nicht straft, machen wir es eben selbst. Und so denken viele und immer mehr. Wenn das Recht und der Staat nicht funktionieren, so wird es Euch aus der Hand geschlagen. Dabei ist es unerheblich ob Ihr den Laden absichtlich oder unabsichtlich vor die Hunde gehen laßt. – Wenn Ihr Staat und Recht erhalten wollt, dann macht Euren Job. Das Recht und dessen Durchsetzung hat den Zweck, den Frieden innerhalb des Staates zu bewahren. So einfach ist das. Fällt das Recht oder dessen Durchsetzung weg, ist es aus mit dem inneren Frieden.”

    Sollte die Zielperson dieser Information gleichzeitig mein Gegenüber sein, so ersetze ich das “Ihr” durch “die”. Und vergesse nicht hinzuzufügen, daß dieser Prozeß immer so ablaufen wird, wie eine einmal gestartete chemische Reaktion. Denn ist sie einmal gezündet, so ist sie kaum noch zu stoppen.
    “Ihr” verwende ich entweder provokativ (meistens mit einem Augenzwinkern), dann ziele ich aber nicht auf mein Gegenüber ab, sondern auf andere Zuhörer, oder – sehr selten – konfrontativ, weil lezteres meistens nutzlos ist. Ist das Gegenüber uneinsichtig, dann gibt es keinen Grund zum Gespräch, denn auch Dritte gutieren diese Art selten.

    Was mir in den letzten drei Jahren aufgefallen ist, daß viele Menschen, auch völlig unbekannte auf mich zukommen und und annähernd anlaßlos ihre Meinung andeuten, bzw. meine Meinung zu den Standard-Themen “abchecken”, antesten, wohl in der Absicht, eine Bestätigung oder einen Bundesgenossen zu finden. 2003 fing das langsam an, ab 2008 deutlicher, seit zwei Jahren hat es exponentiell zugenommen.
    Als ich die Junge reiheit noch regelmäßig las, waren Gespräche mit den Kioskbesitzern schon eine logische Folge oder am Bahnhofskiosk eine Selbstverständlichkeit und einer der Gründe, warum ich sie kaum noch gekauft habe, denn das ging mir echt auf die Nerven.

  • Meyer:

    Hallo Templarii,

    als jeder Wahrheit skeptisch gegenüberstehend bin ich dennoch der Ansicht, daß die Wahrheit zu suchen, um langfristig richtige Entscheidungen treffen zu können, absolut notwendig ist. Aber ob das, was ich für die Wahrheit halte, auch die Wahrheit ist, sollte ich deswegen ständig hinterfragen, aber dann wenn ich handeln muß ganz dezisionistisch als Basis meiner Entscheidung setzen. Welcher Papst war es noch der so klug sagte, die Rückseite des Glaubens heiße Zweifel?

    Sollte es zutreffen, daß Gott die ursachlose Ursache der Welt ist, so erscheint es mir als eine Binnenweisheit, daß die Wahrheit über die erfahrbare Welt natürlich göttlichen Ursprungs ist, jedoch die (wohl beabsichgte) begrenzte Erkenntnisfähigkeit des Menschen, dazu führt die tatsächlich wahrste Wahrheit nicht erkennen zu können.

    Ich halte das Verbot, sich kein Bildnis von Gott machen zu dürfen, für so weitgehend, daß man sich auch über Gott und sein Wesen kein gedankliches Bildnis machen darf. Gott entzieht sich der erfahrbaren Welt. Dennoch an Gott zu glauben, ja zu wissen, das es ihn gibt, halte ich für die einzige Erkenntnis neben dem cogito ergo sum, der rein rationalistischer Natur ist. es ist deswegen eher ein Grundaxiom als eine Wahrheit.

    Die Frage nach der pragmatischen Wahrheit als Ausgangspunkt für tägliche Entscheiungen und des Handelns, ist rein pragmatischer Natur und zielt nicht aufdie “wahrste Wahrheit” ab, sondern auf eine hinreichende “Wahrscheinlichkeit”.

    Als miltärischer Führer muß man lernen, besser: dazu erzogen werden, zu handeln und zu entscheiden, ohne “die Wahrheit” zu kennen, sondern den Mut aufzubringen, zu “entscheiden”, wie die derzeitige Lage aussieht, um überhaupt “entscheiden” zu können, was getan werden soll. Niemals kann man über alle hinreichenden Informationen verfügen.

    Man könnte den Glauben übrigens auch als eine bewußte oder unbewußte Entscheidung ansehen. Die Frage nach katholischer Kirche oder Evangelium (kleine Provokation ;-) ) halte ich weitestgehend für eine weltliche und damit für eine dem leichtem Irrtum unterlegene aber auch hauptsächlich weltlich relevante. Ob wir da zum gleichen Ergebnis kommen, haben wir beide, ein deutlicher römischer Katholik und ich, ein beschußfester lutheranischer Evangele, schonmal angesprochen.

    Ich persönlich halte den Kulturkampf ab 1870 mit allen Folgen für einen rein weltlichen Kampf um Macht und Einfluß, den alle Seiten klar verloren haben, auch die nicht beteiligten Protestanten. Benedikts Aufforderung zu einer entweltlichung der Kirche ist das Klügste was irgendein Papst in den letzten Jahren geäußert hat.

    Gerade wenn man Benedikts Schriften und Reden nachliest, stellt man ganz häufig eine mich beeindruckende Distanz “zum Eigenen” fest, was zuerst als eine Alternative neben anderen Alternativen gestellt wird, um sich für sie aus der Perspektive eines glaubenden Menschen zu entscheiden. Ich an meiner Stelle sehe darin sogar eine Art Relativismus. Nur und das ist der Unterschied zum Ergebnisrelativismus (nicht nur) unserer Tage: ENTSCHEIDET er sich immer für etwas – mit klarer Begründung.
    Zugegeben, halte ich das meiste für scholastische Ableitung, aber es darauf kommt es nicht an. Wenn man, wie ich, die Fehlerhaftigkeit des menschlichen Erkennens und Denkens für relevant hält, bleibt für mich die zumindest anfängliche Offenheit Benedikts übrig. Die konkrete Einzelentscheidung ist zweitrangig.

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