Inhaltsverzeichnis

Gedankensplitter (9. Sept. 2015)

Es ist natürlich stets schwierig, die Zukunft vorherzusagen, auch wenn man sorgfältig gegenwärtige Entwicklungen beobachtet und versucht, deren Folgen mit aller Vorsicht zu prognostizieren. Gleichwohl will ich im Folgenden sogar den Versuch unternehmen, mich in ein künftiges Jahr hineinzuversetzen, um von dort aus auf die ersten drei Viertel des Jahres 2015, genauer: auf den Sommer und die Refugee-Invasion, zurückzublicken.

Kanzlerin Merkel (ab 2005) erklärte die „Flüchtlings“-Frage im Frühjahr 2015 endlich zur Chefsache. Doch die Ereignisse trieben weiter dahin, ohne daß ein politischer Gestaltungswille erkennbar wurde. Nachdem Mitte August gleichzeitig mit neuen Krediten für Griechenland die Zahl der „Flüchtlinge“ vom Bundesinnenministerium um 100% nach oben korrigiert worden war, von vierhundert- auf achthunderttausend, da mehrten sich Brände in geplanten oder schon in Betrieb genommenen Asylunterkünften. Wohl als Reaktion darauf setzte ein medialer Sturm der „Flüchtlings“-Propaganda ein, der bisher unbekannte Ausmaße annahm; dabei waren die Feuer keineswegs in jedem Falle auf Brandstiftung durch militante Gegner der unkontrollierten „Zuwanderung“ zurückzuführen, doch es muß Politiker und Medien alarmiert haben, daß die Lichterketten der Gutmenschen ausblieben, die bei früheren Gelegenheiten vergleichbarer Art großen Zulauf fanden.*

* Bundeskanzler Schröder (1998 – 2005) hatte nach einem – freilich, wie sich später herausstellte, von Moslems begangenen – Anschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge überdies im Jahre 2000 einen „Aufstand der Anstängigen“ gefordert, und er tat das Gleiche zu Beginn des Jahres 2015 wegen PEGIDA, doch die Öffentlichkeit folgte seinem Ruf nicht mehr.

Italien und Griechenland samt der Türkei lösten ihr Refugee-Problem auf Kosten von Deutschland, Österreich und Schweden, indem sie die „Flüchtlinge“ dorthin ziehen ließen, wobei Griechenland und Italien ihnen sogar noch behilflich waren. Kanzlerin Merkel tat ein übriges, indem sie unter Bruch des – nunmehr offiziell mißachteten – Dublin-Vertrages (1997/2003), eines internationalen Abkommens zur Regulierung der Asyl-Ansuchen in Europa, die in Ungarn verweilenden Flüchtlinge Ende August ins Land rief, und die Ungarn ließen sie natürlich gern gehen. In den Medien verstieg man sich zur Rede von einem zweiten „Sommermärchen“; das erste sollte sich unter Merkels Kanzlerschaft während der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland ereignet haben. – Ende August lobte der US-Präsident Merkels vollkommen unverantwortliche Politik, während er selbst hätte befürchten müssen, aus dem Amt gefegt zu werden, wenn er die Südgrenze geöffnet hätte, um Massen von Mexikanern hereinfluten zu lassen.

So trat Kanzlerin Merkel im Sommer, als die katastrophalen Folgen der „Zuwanderung“ nicht mehr zu übersehen waren, die Flucht nach vorn an und rief nun erst recht die Massen ins Land, wohl zuvörderst um durch deren physische Präsenz das eigene unwillige Volk in die Resignation zu zwingen. Ihr Vizekanzler beschimpfte es derweil als Pack und griff stillschweigend auf eine Bertelsmann-Studie zurück, die im Frühjahr 2015 jährlich eine halbe Million „Zuwanderer“ für die Wirtschaft gefordert hatte, indem er verkündete, jährlich fünfhunderttausend „Zuwanderer“ seien zumindest eine Zeit lang verkraftbar.

Kanzlerin Merkel muß außerdem geglaubt haben, daß durch das Hereinfluten der „Flüchtlinge“ aus Ungarn den übrigen Staaten Europas eine solche Situation vor Augen geführt würde, die sie veranlaßte, sie massenweise bei sich aufzunehmen, um den auf Deutschland lastenden Druck zu mindern; so hätte Merkel am Ende als Europas Märchenkönigin dagestanden. Doch da der Plan nicht aufging, bildet Deutschland seitdem ein abschreckendes Beispiel. – Offenbar hatte die Kanzlerin den Kontakt zur Realität schon seit geraumer Zeit verloren. So verkündete sie bereits am Beginn des Jahres angesichts der beginnenden PEGIDA-Demonstrationen, der Islam gehöre [nun] zu Deutschland; dies geschah am 12. Januar, während des Besuches des türkischen Ministerpräsidenten.*

* Merkel zitierte mit uneingeschränkter Zustimmung, was der frühere Bundespräsident Wulf (2010 – 2012) im Jahre 2010 geäußert hatte und was auf viel Kritik gestoßen war.

Angesichts der in die bereits überfüllten Erstaufnahme-Einrichtungen eingewiesenen Menschenmassen aus Ungarn, begann man in den Medien zu Anfang September, da sich die Realität nicht mehr verleugnen ließ, plötzlich von einer „Flüchtlingskrise“ zu sprechen und rief in den öffentlich-rechtlichen Sendern zu Spenden auf. – Gleichzeitig ließen sich die Kosten nicht mehr vertuschen, und so mußten zu Beginn des Monats September sechs [erste] Milliarden bewilligt und in einen Nachtragshaushalt aufgenommen werden. Außerdem wollten trotz der Menge beständig neugedruckten Geldes die Börsenkurse nicht mehr steigen. …

 

10 Kommentare zu „Gedankensplitter (9. Sept. 2015)“

  • Was gibts da noch “vorherzusagen”?! Die “eigene” (Besatzer-)ReGIERung hat unserem deutschen Volk den KRIEG erklärt und benutzt dazu die “Migrationswaffe”. Wer diesen Krieg nach Europa trägt, ist derselbe, der auch den Nahen Osten destabilisiert und die Menschen von einem selbstgeschaffenen “IS” massakrieren läßt, damit Syrien dereinst in einem “Groß Israel” bis zum Euphat aufgehe (Yinon-Plan). Also: AMI GO HOME! Laß endlich die anderen Völker und Staaten IN RUHE! Und nimm das Ferkel gleich mit, denn diese Tusse wird sich nicht mehr lange halten können, wenn das Volk “erwacht”! Ich schätze mal: bis Ende diesen Jahres…

  • Ichi:

    Nun, eines ist klar: Jeder Satz Merkels ist eine Lüge.

  • Bausparer:

    Bis Ende d i e s e s Jahres …
    Herr von Pack. Da aber das Volk nicht schläft, kann es auch nicht erwachen.
    Wir Berater sind erstaunt über die ungebrochene Welle der Hilfsbereitschaft. Das verleitet die Kanzlerin momentan wohl dazu, mehr zu versprechen, als sie halten kann.
    Die Lichterketten kommen noch. Schröder hat nichts mehr zu sagen und Pegida ist dafür nicht geeignet. Dazu braucht man einen Brandanschlag, durch den sich hinreichend Empörung mobilisieren lässt. Hunderttausende werden auf die Straße gehen.
    Was die Experten zurzeit beschäftigt, ist die Frage, wie man die benötigten 20 – 30 Mill. in den nächsten zwei Jahren abschöpft, ohne dass es weiter auffällt. Es gibt hierzu lehrreiche Erfahrungen. Die Idee von Gysi wäre passend, die Umwidmung des Soli wird aber zurzeit außerhalb der Linkspartei nicht favorisiert.

  • Konservativer:

    Geehrter Bausparer
    Sie meinen sicher 20-30 Milliarden Euronen. Doch selbst für dieses Jahr reicht das nicht, erst recht nicht für die nächsten Jahre bei steigendem Zustrom … ohne Ende.

    Ganz toller Vorschlag vom Haushaltsexperten des Münchner Ifo-Instituts, Niklas Potrafke: Rente mit 63 (nach 45 Jahren Berufstätigkeit) abschaffen, Renteneintrittsalter auf 70 Jahre anheben.

    Wieso soll man die einheimischen Heloten nicht auch noch für weitere Millionen von Einwanderern auspressen? Das hat bisher ganz ausgezeichnet funktioniert und wird aller Voraussicht nach erst aufhören, wenn das System kollabiert.

    Die gegenwärtigen Politgangster betreiben ein verbrecherische Politik gegenüber dem deutschen Volk, dem sie per Amtseid verpflichtet sind.
    Mag auch sich auch ein Ieil dieses Volkes als “Jubelperser” betätigen, verantwortlich ist das hiesige Establishment (in erster Linie das politische).
    Ich hoffe, daß man eines Tages diese Leute für ihre Politik, ihre Taten entsprechend zur Rechenschaft zieht.
    Wenn wir es nicht schaffen, dann möge Gott uns retten und die Verbrecher bestrafen !

  • Bausparer:

    Sie verstehen mich richtig, lieber Konservativer, ich halte diese Politik persönlich ebenfalls für fatal, aber das zählt nicht. Danach fragt die Regierung nicht. Sie interessiert sich für Szenarien und wie diese bewältigt werden können. Wenn man aus dem Karussell aussteigt, wird man nach unten durchgereicht. Linke Strategen warten darauf. Und wofür?
    Natürlich wird man angesichts der politischen Irrationalität die Notbremse irgendwann ziehen müssen. Die CSU könnte das. Vermutlich geschieht es aber durch den Druck des Auslands. Dann geht es um das Nadelöhr Griechenland. Man kann sich denken, wie.
    Das deutsche Volk? Wird der Regierung bei den nächsten Wahlen einen Denkzettel verpassen … und Rotgrün wählen. Das ist nun einmal die Realität.

  • Bausparer:

    Nachtrag zur Ermutigung:
    Jeder weiß, dass man die Kuh nicht schlachten darf, die man melken muss.

  • Konservativer:

    Weiß das jeder?
    Manche bevorzugen einen schönen Braten.

    Meine Meinung zum Thema Wahlen in Deutschland:

    https://www.youtube.com/watch?v=HcYde0Cv5aA

    https://www.youtube.com/watch?v=l-IB20by0BI

    https://www.youtube.com/watch?v=VWa1lLdHSX4

    https://www.youtube.com/watch?v=fXEO6Qy_Fvc

    https://www.youtube.com/watch?v=tx4exx4Xo4o

    Die Strippenzieher freuen sich wahrscheinlich über das, was da auf uns zukommt:

    “We’ll never bow, no compromise.
    Come test me, feel my scorn.
    I’ll be coming back to haunt you when I’m gone.
    Behold me!
    We’re laying traps back down.
    Pray do watch us stand our grand,
    As we’re subversively misleading you out to sea.

    The sound of poison has gone off.
    Our traps aren’t malleable, beware!
    No dogma or deterrent can dissuade us from our torment path.
    Said path has run nigh on eight years.
    Dark skills in trade, We hone and sharpen arrow blade.
    The trap is laid
    While we await and wait and wait.

    When we return at break of day,
    We light first match, then start our way
    Dictate us not.
    Dictate us not.
    The kill is near.
    The kill is near.
    We reached the snares ‘afore midday,
    The crusted blood marks future ways,
    The kill is scored.
    The kill is scored.
    Hooray, Hooray, Hooray, Hooray.”

    https://www.youtube.com/watch?v=9Lit2sqSXDU

Kommentieren