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Aktuelle Notiz (8. Juli 2016)

Der mörderische Alltag des Multikulturalismus in den USA könnte allmählich in einen offenen Bürgerkrieg übergehen; zumindest die „New York Post“ bezeichnete die Polizistenmorde von Dallas als „civil war“, was allerdings auch kritisiert wurde.

Zuvor war immer wieder über zwei von US-Polizisten erschossene Schwarze berichtet worden, und es gab zahlreiche Protestdemonstrationen deswegen; „Black life matters“ nennt sich eine seit geraumer Zeit aktive anti-racistische Bewegung. – Während einer solchen Demonstration wurden gestern in Dallas (Texas), von Heckenschützen fünf Polizisten erschossen und noch mehr – z.T. schwer – verletzt.

Um den Hintergrund dessen zu verstehen, wird mitunter darauf hingewiesen, daß US-Polizisten im laufenden Jahr 2016 bereits etwa 500 Personen getötet haben.* Eine Graphik, die u.a. den Guardian als Quelle angibt, liefert dazu eine racisch klassifizierende Aufschlüsselung, wonach 2016 im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Gesamtzahl die meisten der Toten Afro-Amerikaner und Indianer waren (3,23 von 1 Million bzw. 3,4 von 1 Million bisher im Jahre 2016). – Man vergleiche diese Zahlen allerdings mit derjenigen der getöteten Polizisten: Es waren im laufenden Jahr 2016 bereits 58. Diese Zahl wird in der Graphik nur pauschal angegeben. Es wäre doch aufschlußreich, auch hier racisch zu differenzieren – und vor allem bei den Polizistenmördern, zu denen die Graphik keinerlei Angaben machen.

* Nach verschiedenen Berechnungen handelt es sich um 492 bis 566.

Einer der Täter von Dallas jedenfalls, mit dem die Polizei eine Zeit lang verhandelte, gab an, gezielt Weiße [unter den Polizisten] töten zu wollen, bevor die Polizei ihn mittels eines Sprengsatzes liqudierte.

 

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