Inhaltsverzeichnis

Kurze Aktualisierung des diversity-Artikels vom 25. April

Inzwischen ist der Fall eines Oberleutnants der Bundeswehr bekannt geworden, der sich Ende 2015 in einer Erstaufnahmeeinrichtung als schutzsuchender Obsthändler aus Damaskus vorgestellt hatte und subsidiären Schutz erhielt, obwohl er des Arabischen nicht mächtig war, womit man die fehlende Maximalpigmentierung der Haut Dolezals vergleiche oder die mangelnde genitale Ausstattung von Geschlechtswechslern.

Besagter Oberleutnant hätte – seine Identität neu bestimmend – sich fortan durchaus als Trans-Syrer outen können. Was dies verhinderte, war sein gleichzeitiges Festhalten an der alten Identität. Wahrscheinlich wäre ihm als einem weißen Mann seine trans-syrische Identität allerdings auch von manchen abgesprochen worden, ebenso wie Kritiker des Falles Dolezal meinen, sie ihres Weißseins überführen zu können, das die Neubestimmung als trans black unmöglich mache.

Kommentieren