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Artikel-Schlagworte: „Regime Change“

Hinweis

Die Frühlings- und Farb- und Blumen-Revolutionen sind vor allem das Werk us-amerikanischer Subversion. – Einblick in die Wühlarbeit der US-Demokraten geben jüngst bekannt gewordene Informationen über schon länger bestehende Bemühungen um eine Frühlings-Revolution in der Kirche: s. dazu diesen Artikel.

Aktuelle Notiz (4. Nov. 2015)

Aus dem Rundfunk erfahre ich und sehe es durch Pressemitteilungen im Netz bestätigt, daß die BundesverteidigungsministerIn dem Kabinett ihr Vorhaben mitteilt, die Bundeswehr nun dauerhaft im Dienste der Asylindustrie einzusetzen; vereinfacht gesagt: Die Marine bringt die Refugees an Land und die übrigen Streitkräfte betreuen sie dort. Um den Betrieb von Unterkünften, Drehkreuzen und Wartezentren, Zuteilung von Wohltaten, interkulturelle Kompetenz und Zusammenarbeit mit NGOs geht es nun, nicht mehr um Waffentechnik und Maneuver. Der Landesverteigung steht dasselbe Militär dann freilich nicht gleichzeitig zur Verfügung. Das braucht es allerdings auch gar nicht, weil ohnehin keine Grenzen exisieren, die geschützt werden sollten; das wäre ja, laut KanzlerIn, auch gar nicht möglich. – Im Schulatlas stand früher: „Zur Zeit unter sowjetischer bzw. polnischer Verwaltung“ statt Ostpreußen etc. Sofern man künftig noch Schulatlanten benutzen wird, mag dort die Bezeichnung „Zur Zeit unter Brüsseler Verwaltung“ statt Deutschland zu lesen sein.

Wozu dient das deutsche Militär? – Aktualisierung (2. Mai 2014)

von virOblationis

Als ich vor geraumer Zeit den Artikel “Konzertierte Kriegstrommelei” veröffentlichte, wies ich darauf hin, daß sich in bemerkenswerter Übereinstimmung mehrere Repräsentanten der Politischen Klasse gleichzeitig für ein verstärktes militärisches Engagement Deutschlands aussprachen. Dies war tatsächlich wohl kein Zufall, und im Zentrum dieses Phänomens steht die Ministerin, die aufgestiegen ist vom Familien- ins Kriegsministerium, wie man früher nicht ganz unzutreffend gesagt hätte, geht es doch keineswegs stets nur um Verteidigung, auch wenn westliche Ideologie dies behauptet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Kurs der Ukraine

von virOblationis

Gleicht es nicht fast der Szenerie einer Heldensage: Ein finsteres Drachenungeheuer hat eine schöne Prinzessin geraubt und hält sie in seinem Schloß gefangen. Die tapferen Ritter der Brüsseler Tafelrunde fordern vom Drachen, die Prinzessin freizulassen; eigentlich müßten sie zu ihrer Befreiung ausziehen und den Drachen erschlagen, doch sie beschränken sich darauf, dem zu Kiew hausenden Ungeheuer zu drohen; man fragt sich allerdings, womit sie ihren Worten Nachdruck verleihen wollen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Operation Regimewechsel: Farbenspiele

Letzter Teil von John Laughlands  «The Technique of a Coup d’État».

Georgien 2003

Viele der in Belgrad perfektionierten Taktiken wurden im November 2003 in Georgien eingesetzt, um Präsident Eduard Schewardnadse zu stürzen. Dieselben Anschuldigungen wurden erhoben und bis zum Erbrechen wiederholt, dass die Wahlen manipuliert worden waren. (Im Fall Georgiens waren es Parlamentswahlen, im jugoslawischen Fall Präsidentschaftswahlen.) Diesen Beitrag weiterlesen »

Operation Regimewechsel: Die revolutionären Taktiker von heute

Teil 4 von John Laughlands  «The Technique of a Coup d’État»

Diese historischen Werke helfen uns, die heutigen Geschehnisse zu verstehen. Meine Kollegen und ich von der britischen Helsinki-Menschenrechtsgruppe haben persönlich erlebt, wie dieselben Methoden heute angewandt werden. Die wichtigsten Taktiken wurden in den 1970er und 1980er Jahren in Lateinamerika perfektioniert. Tatsächlich haben viele Regimewechseltechniker unter Ronald Reagan und George Bush sen. ihr Gewerbe fröhlich im ehemaligen Sowjetblock unter Bill Clinton und George W. Bush jr. ausgeübt.

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Operation Regimewechsel: Psychologie der Meinungsmanipulation

Teil 3 von John Laughlands  «The Technique of a Coup d’État».

Es gibt eine zweite Gruppe von Büchern, die sich auf einen etwas anderen Punkt als auf die spezifische, von Münzenberg perfektionierte Technik konzentriert. Dieser bezieht sich darauf, wie Menschen dazu gebracht werden können, mittels psychologischer Reize auf bestimmte, kollektive Weise zu reagieren.

Vielleicht der erste bedeutende Theoretiker dieses Sachverhalts war Sigmund Freuds Neffe Eduard Bernays, der in seinem Buch «Propaganda» im Jahr 1928 schrieb, dass es für Regierungen völlig natürlich und richtig war, die öffentliche Meinung zu politischen Zwecken zu gestalten. Das Einführungskapitel seines Buches hat den vielsagenden Titel «Die Organisierung des Chaos» – und Bernays schreibt: «Die bewusste und intelligente Manipulation organisierter Meinungen und Verhaltensweisen der Massen ist ein wichtiges Element in einer demokratischen Gesellschaft. Jene, die diesen ungesehenen Gesellschaftsmechanismus manipulieren, konstituieren eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschaftsmacht in unserem Land ist.»

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Operation Regimewechsel: Die Fabrikation eines Konsenses

Teil 2 von  John Laughlands «The Technique of a Coup d’État»

Dies bringt uns zur zweiten Literatur, die sich mit der Manipulation der Medien befasst. Malaparte diskutiert diesen Aspekt nicht selbst, aber er ist (a) sehr bedeutsam und (b) in der Art, wie heutzutage ein Regimewechsel vollzogen wird, eindeutig ein Bestandteil der Technik des Staatsstreichs. So wichtig ist die Kontrolle über die Medien während eines Regimewechsels tatsächlich, dass eines der Hauptmerkmale dieser Revolutionen die Herstellung virtueller Realitäten ist. Die Kontrolle dieser Realität ist in sich ein Machtinstrument, weshalb die Radiostationen das erste sind, dessen sich die Revolutionäre in klassischen Staatsstreichen in Bananenrepubliken bemächtigen.

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Die Technik des Staatsstreichs: Operation Regimewechsel

Die nachfolgende Abhandlung habe ich der Webseite Zeit-Fragen entnommen – Autor ist der englische Journalist John Laughland. Er publizierte seinen Artikel zuerst auf Lewrockwell.com unter dem Titel «The Technique of a Coup d’État». Eigentümlich frei druckte die deutsche Übersetzung in der Oktober-Ausgabe, Heftnr. 96, Heftthema “Revolution”.

John Laughland zeichnet darin nach, dass Revolutionen nicht immer spontan sind, geschweige denn Ausdruck von “Volkes Wille”, sondern vielmehr gut geplant, vorbereitet und ausgeführt von wirklichen Macht-Habern – oft absichtlich für die Medien inszeniert, und üblicherweise von transnationalen Netzwerken sogenannter Nichtregierungsorganisationen kontrolliert.

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